ARD berichtet über „Gefährliches Börsenspiel“ – Binäre Optionen

Binäre Optionen – das gefährliche Börsenspiel

Die ARD publizierte am 01.02.2013 einen Bericht über den Handel mit Binären Optionen und den damit verbundenen Risiken. Sie schilderte beispielsweise, dass beim Handel mit Binären Optionen im Grunde nur zwei Mögliche Auskommen denkbar sind. Entweder der Basiswert erreicht den angepeilten Wer (oder bleibt innerhalb seiner Grenzen) und der Händler erzielt eine Rendite, oder der Basiswert erfüllt nicht das vorher festgelegte Kriterium und der Händler verliert somit sein Investment. Dies hat zur Folge, dass große Schwankungen auftreten, da eine Verlust- als auch Gewinnserie drastische Folgen haben kann.

Dieses einfache Prinzip ist einer der vielen Gründe, weshalb Binäre Optionen so beliebt sind und immer mehr Anhänger finden.
Die ARD erklärt weiterhin, dass mit dem Kauf einer Binären Option kein Wertpapier oder Gegenstand erworben wird, sondern eine Wette mit dem Binäre Optionen Broker eingegangen wird. Die Binäre Optionen Anbieter sind sehr zahlreich und verdeutlichen so, dass der Markt stetig wächst und immer mehr Menschen Handel betreiben möchten.

Bis hierher ist der Bericht korrekt und spiegelt die Realtit wider. Was jedoch nun folgt ist haarsträubend. Es wird von Binäre Optionen Brokern berichtet, welche lediglich 71% Rendite auf Trades anbieten und es wird der Eindruck erweckt, als würden die restlichen 29% als Reingewinn in die Taschen des Brokers abwandern. Unerwähnt bleibt jedoch, dass der Branchendurchschnitt eine Rendite von 83% anbietet und zu dem eine Rückerstattungsrate von 10% aufweisen kann. Wer also in lediglich 50% der Fälle den richtigen Riecher beweist, fährt bereits einen Gewinn von 1,5% ein.

Des Weiteren wird davor gewarnt, dass Binäre Optionen Anbieter in der Regel keinerlei Regulierung unterliegen und somit völlig freien Handelsspielraum haben. Dass eine große Anzahl an Brokern sich freiwillig von der CySEC kontrollieren lassen, bleibt ebenfalls unerwähnt. Auch die Sicherheitsfonds, die das Kapital der Händler schützen passten scheinbar nicht so Recht in den Artikel der ARD.

Zum Schluss wird noch das Beispiel des CFD Brokers DXdirekt genannt, welcher Insolvenz anmeldete. Dass die Insolvenz jedoch durch eine zu hohe Auszahlungsrate an Kunden verursacht wurde, interessierte die Autoren des Berichts nur wenig. Immerhin wird erwähnt, dass alles eingezahlte Kapital auch wieder an die Trader ausgeschüttet wurde.

Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder Händler dennoch gründliche Recherchen zu seinem Binäre Optionen Broker anstellen sollte und bei den von uns empfohlenen bleiben sollte, welche von uns auf Herz und Nieren geprüft wurden.

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ARD berichtet über „Gefährliches Börsenspiel“ – Binäre Optionen was last modified: April 14th, 2015 by Michaela Kornell