Einlagensicherung bei Binäre Optionen-Brokern

Einlagensicherung

Einlagensicherung bei Binäre Optionen-Brokern – Schutz von Kundengeldern im Online-Trading

Die Einlagensicherung zählt zu den Kriterien, die für in unseren unabhängigen Erfahrungsberichten zu den Forex-, CFD-, Aktien- und Binäre Optionen-Brokern angelegt haben, um die jeweilige Seriosität zu beurteilen. Neben der Regulierung durch eine offizielle Finanzdienstleistungsaufsicht, ist die Einlagensicherung der kontoführenden Banken, auf denen die Kundengelder verwahrt werden, ein wicht

wichtiges Merkmal eines vertrauenswürdigen und zuverlässig arbeitenden Brokers, denn der Broker entscheidet, mit welchen Banken er zusammenarbeiten möchte.

Alle wichtigen Informationen zur Einlagensicherung bei Online-Brokern erfahren Sie in unserem nachfolgenden Artikel.

Was bedeutet Einlagensicherung?

Als Einlagensicherung bezeichnet man die gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zum Schutz von Kundeneinlagen (Bankguthaben) bei Kreditinstituten im Fall einer Insolvenz. Diese Maßnahmen beinhalten nicht nur die Einlagensicherung im Sinne einer Entschädigung durch einen Einlagensicherungsfonds oder die gegenseitige Haftung innerhalb von Bankengruppen wie z.B. der Sparkassen bei bereits erfolgter Insolvenz, sondern auch die Vorbeugung einer Insolvenz im Rahmen der Eigenkapitalvorschriften.

Zum einen gibt es in Deutschland die gesetzliche Einlagensicherung gemäß dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, zum anderen ist den Kreditinstituten auch eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung durch Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds wie z.B. dem Bundesverband deutscher Banken e.V. möglich. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt 100.000 EUR je Kunde und der maximale Entschädigungsbetrag durch einen Einlagensicherungsfonds aktuell 20% des maßgeblich haftenden Eigenkapitals des Kreditinstituts je Kunde, vorausgesetzt, der freiwillige Einlagensicherungsfonds verfügt über diese Mittel bei Eintritt des Entschädigungsfalls bei einer Insolvenz.

Die Sicherungsgrenze für den freiwilligen Einlagensicherungsfonds wird seit 01. Januar 2015 stufenweise reduziert. Bis 31. Dezember 2014 betrug diese 30% , seit 01. Janaur 2015 20%, ab 01. Januar 2020 15% und ab 01. Januar 2015 noch 8,75% des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der Bank.

Die Einlagensicherung verfährt praktisch nach einem Versicherungsprinzip. Die Kreditinstitute zahlen Beiträge an den Einlagensicherungsfonds. Im „Versicherungsfall“, nämlich einer Insolvenz, tritt der Fonds als „Versicherer“ auf und leistet die Entschädigung an den Kunden für das insolvente Kreditinstitut. Da Insolvenzen und Zahlungsunfähigkeiten in der Regel nicht bei mehreren Instituten gleichzeitig auftreten, stehen die nötigen Mittel dem Einlagensicherungsfonds zur Verfügung und er kann die Zahlungen leisten .

Sonderfall Zypern

Kritisch kann dies allerdings während einer Finanzkrise aussehen, wenn mehrere große Banken gleichzeitig in wirtschaftliche Schwierigkeiten bis zur Insolvenz geraten würden und der Einlagensicherungsfonds nicht liquide ist, um allen Kunden ihre Einlagen zurückzuzahlen. Dies war z.B. während der Finanzkrise 2008 auf Zypern der Fall, obwohl die maximale Entschädigungsleistung nur 20.000 EUR je Kunde beträgt. Die zahlreichen auf Zypern ansässigen Binäre Optionen-Broker arbeiten häufig mit den zypriotisch-griechischen Banken zusammen und Kundeneinlagen werden auf dortigen Bankkonten verwahrt.

CySec

EU-Einlagensicherung & Großbritannien

EU-regulierte Online-Broker unterliegen den EU-weiten MiFiD-Richtlinien und haben ihren Unternehmenshauptsitz in einem Mitgliedsland der EU. Eine Ausnahme bildet Großbritannien, das zwar (aktuell noch) derEU, aber nicht dem gleichen Währungsraum angehört.

Mit Hauptsitz in Großbritannien mit Hauptsitz ansässige und durch die Finanzmarktaufsicht FCA (Financial Conduct Authority) regulierte Banken müssen dem FSCS (Financial Service Compensation Scheme), dem britischen Einlagensicherungsfonds, angeschlossen sein. Die Sicherungsgrenze liegt bei maximal 85.000 GBP je Kunde.

Welche Kundeneinlagen sind gesichert?

Durch den Einlagensicherungsfonds werden alle Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen geschützt, also alle Nichtbankeneinlagen. Es handelt sich vor allem um Giro- und Spareinlagen, Sparbriefe sowie Termineinlagen.

Ausdrücklich nicht durch die Einlagensicherung geschützt sind Zertifikate, Futures, Schuldverschreibungen und Genussrechte.

Ebenso nicht enthalten sind Fonds und Wertpapiere, denn sie werden lediglich verwahrt und es handelt sich um keine Einlage. Sie sind und bleiben Eigentum des Kunden, die Bank hat also gar keine Möglichkeit, Wertpapierdepots aufzulösen und die darin enthaltenen Vermögenswerte zu entnehmen.

Fazit zur Einlagensicherung von Binäre Optionen-Brokern

Als Einlagensicherung bezeichnet man die gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zum Schutz von Kundeneinlagen (Bankguthaben) bei Kreditinstituten im Fall einer Insolvenz. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen, nämlich zum einen die Einlagensicherung im Sinne einer Entschädigung durch einen Einlagensicherungsfonds gesetzlich und zusätzlich auch durch freiwillige Mitgliedschaft bei einem Einlagensicherungsfonds, die gegenseitige Haftung innerhalb von Bankengruppen wie z.B. der Sparkassen oder Genossenschaftsbanken. Diese Maßnahmen greifen dann, wenn die Insolvenz erfolgt ist. Eine vorbeugende Maßnahme sind die Eigenkapitalvorschriften, die eine Insolvenz der Banken verhindern sollen.

Zum einen gibt es in Deutschland die gesetzliche Einlagensicherung gemäß dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, die die jeweiligen Mitgliedsländer der EU zur Entschädigungszahlung verpflichtet, zum anderen die zusätzliche freiwillige Einlagensicherung durch Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt 100.000 EUR je Kunde und der maximale Entschädigungsbetrag durch einen Einlagensicherungsfonds aktuell 20% des maßgeblich haftenden Eigenkapitals des Kundengelder verwahrenden Kreditinstituts je Kunde. Die freiwillige Mitgliedschaft ist ein von der gesetzlichen Einlagensicherung unabhängiges Sicherungssystem und bietet maximale Einlagensicherheit bei den angehörenden Banken in Deutschland.

Die Einlagensicherung gleicht dem Versicherungsprinzip. Die Banken zahlen Beiträge an den Einlagensicherungsfonds, der im Fall einer Insolvenz, dem „Schadenfall“, die Kunden (Gläubiger) durch Rückzahlung ihrer Einlagen entschädigt. Da bei regulierten Unternehmen die Kundeneinlagen auf separaten Bankkonten und nicht zusammen mit dem Unternehmenskapital verwahrt werden müssen, ist ein Zugriff auf die Einlagen auch bei Insolvenz des Brokers ausgeschlossen.

Die jeweilige Einlagensicherung ist abhängig vom Sitz der Bank und die maximalen Entschädigungsbeträge sind auch innerhalb der EU unterschiedlich. Während in Deutschland Kundeneinlagen bis zu maximal 100.000 EUR je Kunde gesetzlich gewährleistet sind, werden in Großbritannien bis zu maximal 85.000 EUR, aber auf Zypern, schließlich ebenfalls EU-Land, nur 20.000 EUR je Kunde gezahlt. Kunden, die bei Brokern höhere Investitionen auf ihr Handelskonto einzahlen wollen, sollten dies bei denen tun, die ihren Sitz in Deutschland oder Großbritannien bzw. in einem anderen EU-Land mit ausreichender gesetzlicher Einlagensicherheit haben, die die getätigte Einlage nicht unterschreitet.

Durch den Einlagensicherungsfonds werden alle Bankguthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen geschützt, sogenannte Sichteinlagen auf Giro- und Sparkonten, Sparbriefe sowie Termineinlagen. Ausdrücklich nicht durch die Einlagensicherung abgedeckt sind Zertifikate, Futures, Schuldverschreibungen und Genussrechte. Auch bei Fonds und Wertpapieren greift die Sicherung nicht, denn sie werden nur im Kundenauftrag im Depot verwahrt, deshalb sind sie keine Einlage und und bleiben Eigentum des Kunden.

Bei Brokern, die kein Wort über eine Einlagensicherung auf ihrer Webseite verlieren, können Sie davon ausgehen, dass keine existiert und die Kundengelder aller Wahrscheinlichkeit nach bei Banken verwahrt werden, die keinem Einlagensicherungsfonds angehören. Das ist wiederum bei regulierten Brokern kaum der Fall, neben der Regulierung betonen sie auch die Sicherheit der Kundengelder durch die Verwahrung auf Bankkonten bei Banken, die den entsprechenden Institutionen angehören bzw. die gesetzliche Einlagensicherung.

Informieren Sie sich bei Ihrem Broker, bei welcher Bank die Kundengelder verwahrt und nicht nur, wohin sie vom Kunden überwiesen werden. Wenn Sie ihre Einzahlung auf ein Konto einer renommierten Bank in Deutschland oder Großbritannien per Banküberweisung leisten, bedeutet dies nicht, dass die Gelder dort auch verbleiben. Die können durchaus auch auf Konten völlig anderer Banken und außerhalb der EU transferiert werden, die schlimmstenfalls über gar keine Einlagensicherung verfügen, wie z.B. in Australien. Das bedeutet nicht, dass der Broker zwangsläufig unseriös ist, wenn er dies tut, hilft Ihnen aber nicht, wenn eine australische Bank, auf der ihre Einlage geparkt ist, insolvent wird und sie davon noch nicht einmal etwas mitbekommen. Weder wussten Sie, dass ihre Einlagen sich auf einem dortigen Konto befindet, noch dass diese Bank zahlungsunfähig ist.

Wir die kontoführende Bank insolvent und kann die Kundengelder nicht mehr zurückzahlen, springt im Normalfall die Einlagensicherung ein. Hier gibt es jedoch einige Besonderheiten, die auch von Privatpersonen zu beachten sind. Das Einklagen von Forderungen über die Einlagensicherung ist grundsätzlich möglich, jedoch kann es hier zu Problemen kommen, wenn es sich um Institutionelle oder Trader handelt, die professionell handeln. Dies trifft auf die meisten Binäre Optionen-Trader zwar nicht zu und die Kundeneinlagen dürften auch vergleichsweise sehr gering ausfallen, für Fortgeschrittene und Profis kann dies aber ein Thema sein.

Die Einlagensicherung gilt nur für die Kundengelder auf Bankkonten bei Banken und greift bei Insolvenz der betreffenden Bank. Ist wiederum der Broker insolvent, hat dies mit einer Einlagensicherung nichts zu tun, der EU-regulierte Broker und seine Gläubiger haben keinen Zugriff auf die Kundeneinlagen, da sie gemäß den EU-weiten MiFID-Richtlinien die Einlagen nicht mit ihrem Unternehmenskapital mischen dürfen und auf sogenannten segregierten Bankkonten aufbewahren müssen. Ist der Broker nicht reguliert, besteht diese Vorschrift natürlich nicht. Ein Grund mehr, sich nur für einen regulierten Anbieter zu entscheiden.

In unseren objektiven Erfahrungsberichten nehmen wir die Kriterien Regulierung und Einlagensicherung immer sehr genau, um die Seriosität des Brokers beurteilen zu können. Entscheiden Sie sich deshalb für einen Broker, der Ihnen durch EU-Regulierung und Einlagensicherung die maximale Sicherheit für ihre Einlagen bieten kann. Unter der Rubrik Seriosität im Erfahrungsbericht finden Sie alle Angaben zur Regulierung und Einlagensicherung, auch die jeweilige Höhe der Sicherungsgrenzen.

Zahlreiche seriöse und zuverlässige Binäre Optionen-Broker wie 24option, 365trading, TopOption, BDSwiss, IQ Option u.v.m. finden Sie in unserem großen Binäre Optionen Test & Vergleich.

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In unseren unabhängigen Erfahrungsberichten haben wir die Ergebnisse der Tests & Vergleiche der Binären Optionen-Broker ausführlich zusammengefasst. Über den jeweiligen Erfahrungsbericht können Sie sich direkt beim Broker anmelden und ein Demo- oder Live-Konto eröffnen.

Alle Informationen , die für die Auswahl des richtigen Brokers wichtig sind, finden Sie auch in unserem ausführlichen Artikel „Die 10 besten Binäre Optionen-Broker“.

Wie Sie den Handel mit Binären Optionen lernen, welche Tipps Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten und was einen guten Anbieter ausmacht, erfahren Sie in unseren zahlreichen Beiträgen.

 
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Einlagensicherung bei Binäre Optionen-Brokern was last modified: Mai 11th, 2016 by AngelaZ