Erfolgreich Traden & Emotionen kontrollieren

Emotionen spielen beim Trading eine große Rolle. Auch für professionelle Händler gilt es, sie zu kontrollieren und sich bei Handelsentscheidungen nicht davon beeinflussen zu lassen. Das ist leichter gesagt als getan. Menschen reagieren auf Ereignisse in der Regel emotional und manchmal auch irrational.

Wie kann man aber seine Emotionen kontrollieren und worauf sollten sich Handelsentscheidungen stützen? Jeder, der bei Ebay oder anderen Auktionen schon einmal etwas ersteigert hat, kennt das Gefühl kurz vor Ablauf der Auktion, ob man den Zuschlag erhält oder ein anderer Bieter schneller ist. Ähnlich ist es bei Binären Optionen, die Nervosität steigt kurz vor Laufzeitende und ein Eingreifen ist nicht möglich.

Doch auch bei der Platzierung einer Option, also zu Beginn der Laufzeit, sollten emotionale Entscheidungen außen vor bleiben. Überlegtes und strukturiertes Trading kann man lernen. Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserem nachfolgenden Beitrag.

Wie stark beeinflussen Emotionen den Handel?

Bei der Gewichtung von Emotionen, Strategie und Risikomanagement beim Trading gibt es unterschiedliche Ansichten. Während die einen Experten, den Emotionen einen ganz überwiegenden Teil, nämlich bis zu 90% zugestehen, sehen andere nur einen Anteil von etwa 50%. Beides kann richtig sein, es kommt auf den Trader an, wie sehr er sich von seinen Emotionen leiten lässt und ob er diese weitestgehend ausblenden kann.

Welche emotionalen Faktoren spielen eine Rolle?

Beim Handel wird ein wichtiges Gut eingesetzt, nämlich Geld. Je höher die Summe, desto größer oft die Emotionen. Nun gibt es Menschen, die ihr Geld sparsam und überlegt investieren, aber auch welche, die es leichtsinnig auf’s Spiel setzen.

Angst vor Verlusten

Wird Geld investiert, um es zu vermehren, ist die Angst vor Verlusten häufig dominant. Andererseits: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es erscheint notwendig, mit dieser Angst umzugehen. Wer kein Risiko eingeht, hat beim Handel keine Möglichkeit, einen Gewinn zu erzielen. Das Ausmaß des Risikos sollte dem Trader aber bewusst sein. Bei Binären Optionen kann er den Einsatz bei falscher Kursprognose vollständig verlieren, darüber hinaus geht er jedoch kein Risiko ein. Die Risikobegrenzung lässt sich durch kleinere Einsätze noch verbessern.

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten

Unsicherheit und Zweifel an den eigenen Fähigkeiten sind zu Beginn normal. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Rückschläge gehören dazu. Wen ein Verlust beim Handel regelrecht umhaut, sollte sich bewusstmachen, dass auch der erfahrenste Händler mit der Tatsache lebt, dass Verluste einfach dazugehören.

Kein Trader, kein Investmentbanker, kein Analyst ist besser als der Markt. Der Markt folgt seinen eigenen Regeln. Man kann nur versuchen, ihn im Rahmen der eigenen Fähigkeiten bestmöglich zu verstehen und von ihm zu profitieren. Wer sich kontinuierlich fortbildet, gewinnt Sicherheit und lernt, Verluste zu akzeptieren.

Gier macht blind

Ein anderer und weit gefährlicherer Faktor als Angst ist Gier. Wer einige Gewinne erzielt und noch keine lange Erfahrung mit dem Handel hat, verfällt schnell in Euphorie, die sich bis zur Gier steigern kann. Das passiert leider zuweilen auch professionellen Investmentbankern. Empfehlenswert ist der spannende Börsenfilm „Das schnelle Geld – Die Nick Leeson-Story“ nach einer wahren Begebenheit über einen Wertpapierhändler, der mit seiner Gier und kriminellen Energie die Bearings Bank in den 90er Jahren in die Pleite führte. Selbstüberschätzung und Gier machen blind gegenüber den tatsächlichen Chancen, die das Trading bieten kann.

Wie wirkt sich Angst auf den Erfolg eines Trades aus?

Angst vor Verlusten stellt sich meist erst dann ein, wenn der Kurs während der Laufzeit nicht so wie gedacht verläuft. Einige Broker ermöglichen die Eingabe von Stop Loss-Marken. Damit kann der Trader festlegen, ob und wann er aus dem Trade aussteigt und die Option an den Broker zurück verkauft, wenn der Kurs entgegen der Prognose verläuft. Angenommen, die Stop Loss-Marke wurde bei 30 Pips gesetzt, stellt sich bei 10 Pips oft schon eine gewisse Nervosität ein. Bei 20 Pips geraten unerfahrene Händler in Panik. Sollen sie die Option jetzt schon zurückgeben, um einen höheren Verlust zu vermeiden? Die Laufzeit der Option ist noch lange nicht zu ende, auch diese Tatsache spielt eine Rolle. Der Trader kann nicht noch länger tatenlos zusehen und gibt die Option lieber zurück, als sich weiter einem Nervenkrieg auszusetzen.

Ändert sich dann jedoch die Kursrichtung, hat er sein mögliches Potential nicht ausgeschöpft und die Option ist durch die Rückgabe verloren, obwohl sie im Gewinn hätte enden können, wenn er sie einfach hätte weiterlaufen lassen. Damit bringen sich viele Händler um den Gewinn. Die Angst vor Verlust überwiegt, sie verleitet zu vorschnellen Entscheidungen, die nicht unbedingt richtig gewesen sein müssen.

Wie kann man der Angst vor Verlusten am besten begegnen?

Oft hört man von erfahrenen Trader, sie hätten anfangs viele Fehler begangen, weil sie ängstlich waren und ihren Einsatz nicht verlieren wollten. Erfahrung und eine Portion Gelassenheit sind neben der nötigen Sicherheit durch gute Marktkenntnisse, der konsequenten Anwendung von Strategien und Einschätzungsvermögen die wichtigsten Komponenten.

Erfahrungen kann man über ein Demo-Konto sammeln. Es ist risikofrei, man verliert kein echtes Geld und es schont die Nerven. Strategien können ebenfalls über die Demo-Version erlernt und angewendet werden.

Im Echtgeld-Handel wird sich dann trotzdem eine Nervosität einstellen, schließlich geht es nun um realen Einsatz und live sieht das Ganze schon anders aus. Es empfiehlt sich deshalb, besonders zu Anfang im Live-Handel nur kleine Beträge zu investieren. Bei IQ Option ist dies schon ab 1 EUR möglich.

 
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Gier vermeiden und realistisch bleiben

Gier geht oft Hand in Hand mit einem übersteigerten Ego. Wer seine Limits und Strategien über den Haufen wirft, sein Kapital kopflos einsetzt und das Risikomanagement aus den Augen verliert, läuft Gefahr zu scheitern. Ein Verlust muss dann schnellstmöglich ausgeglichen werden, die Spirale dreht sich und kostet mehr und mehr Geld.

Gier verhindert auch das Eingestehen von Fehlern und ist eine höchst emotionale Angelegenheit. Setzen Sie sich deshalb konsequente Limits und weichen sie nicht von einer erprobten und bisher zuverlässigen Handelsstrategie ab, um Verluste zu kompensieren. Wer merkt, dass er Fehler gemacht hat, sollte sich das auch eingestehen.

Ist der Tag ohnehin einer, der sehr emotional verläuft und möglicherweise Handelsentscheidungen mehr aus dem Bauch als aus dem Kopf erfolgen lässt, ist ein Abbruch des Handels die beste Entscheidung. Es gibt auch Börsentage, die einfach nicht zum Handel taugen, die Märkte sind nicht einschätzbar, Einflussfaktoren, die man als todsicher einstufte, beeinflussen den Kurs offenbar gar nicht oder es passiert einfach nichts.

Erfahrung bringt die nötige Gelassenheit

Mit der Erfahrung kehrt meist auch die erforderliche Gelassenheit ein. Aber nicht alle Menschen sind gleich und können sich selbst konditionieren oder ihre Emotionen im Griff behalten. Trading soll Spaß machen, nicht zur finanziellen und emotionalen Belastung werden.

Wer seinen Beruf nicht gerne ausübt, dort Belastungen erfährt, denen er nicht gewachsen ist oder die ihn unter Stress setzen, sollte ihn wenn irgend möglich wechseln. Trifft das auf den Handel zu, ist es Zeit darüber nachzudenken, ob Trading wirklich das Richtige ist. Unter finanziellem oder emotionalem Druck kann es nur schiefgehen. Brechen Sie das Projekt Trading ab, wenn es Ihnen aus irgendeinem Grund nicht liegt oder Sie gar in Schwierigkeiten bringt.

Fortbildungsmöglichkeiten zur Trading-Psychologie nutzen

Viele Broker bieten ihren Kunden ein Schulungsprogramm, in dem häufig auch die Trading-Psychologie beleuchtet wird und helfen kann, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, welcher Typ man ist und zu welchen Denkweisen man neigt. Nutzen Sie diese Einheiten des Fortbildungsprogramms und konzentrieren sich nicht nur auf die Praxis über Demo-Konto und Live-Handelsplattform.

Handel von Grund auf lernen

Binäre Optionen sind ein leicht verständliches Finanzinstrument und ein idealer Start in den Handel für Anfänger. Wer als Einsteiger mit Binären Optionen beginnt, wird möglicherweise später weitere Handelsinstrumente wie Forex, CFDs oder Aktien handeln wollen. Jede Handelsart und jedes Instrument erfordert nicht nur Wissen über die technische Ausführung eines Trades, sondern auch über den jeweiligen Markt und/oder die einzelnen Unternehmen.

Professionelle Fortbildung über den Online-Schulungsanbieter Shaw Academy

Empfehlenswert ist der Online-Schulungsspezialist Shaw Academy, der speziell für Online-Trader einen Kurs in 6 aufeinander aufbauenden Lektionen über mehrere Wochen anbietet und ein fundiertes, leicht verständliches Trading-Wissen vermittelt.

In freiwilligen, wöchentlichen Tests kann der eigene Lernstatus überprüft werden. Teilnehmer erhalten nach absolviertem Kurs ein Teilnahmezertifikat. Kursabsolventen stellt die Shaw Academy eine kostenlose Trading-Software zur Verfügung, mit der auch nach Abschluss des Kurses das neu Erlernte in die risikofreie Praxis umgesetzt werden kann. Für Anfänger und Einsteiger ist somit eine gleichzeitige Anmeldung bei einem Online-Broker, um zunächst ein Demo-Konto nutzen zu können, also nicht unbedingt erforderlich.

Ambitionierte Trader können sich bei dem E-Learning-Anbieter auch für das sogenannte Ultimate Trader Programme anmelden. Es ermöglicht eine lebenslange Mitgliedschaft gegen Einmalgebühr, unabhängig von einem Trading-Lernkurs. Enthalten sind zahlreiche Möglichkeiten, um sein Wissen kontinuierlich zu erweitern und Profi-Techniken zu erlernen. Hierzu gehört auch eine vierteljährliche Analyse und Bewertung des eigenen Handelsverhaltens durch einen professionellen Trader während des 1. Mitgliedsjahres.

Fazit zum erfolgreicheren Trading durch Kontrolle von Emotionen

Emotionen sind die Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen und für ihn überlebenswichtig sind. Angst ist ein emotionaler Zustand, der eine Schutzfunktion darstellt. Zuweilen kann das allerdings auch hinderlich sein. Beispielsweise dann, wenn die Angst dem Erfolg im Weg steht und möglicherweise nicht angemessen bzw. zu groß ist.

Im Trading ist die Angst vor Verlusten einerseits ein Schutz vor zu hohen Investitionen und leichtsinnigen Handelsentscheidungen. Generell schlecht ist sie also nicht, im Gegenteil. Zum anderen kann sie aber auch zu übervorsichtigem Handeln oder falschen Handelsentscheidungen führen.

Um Angst entgegenzuwirken, ist Sicherheit erforderlich. Zu der gelangt man durch Erfahrung und gute Marktkenntnisse. Wer souverän handelt, konsequent bei seinen Handelsstrategien bleibt, denen er vertraut und die sich als richtig erwiesen haben, ein angemessenen Risikomanagement betreibt und seine Emotionen bei Erfolg oder Misserfolg unter Kontrolle behalten kann, wird beim Binäre Optionen-Handel seine Gewinnquote verbessern und optimieren können.

Hilfreich sind besonders zu Beginn ein Demo-Konto und im Live-Handel kleine Einsätze. Verluste sind bei geringeren Beträgen leichter zu verschmerzen, aber sie gehören immer auch dazu.

Ein wesentlicher Punkt im Online-Handel ist, dass Trades schnell platziert und die Entscheidung über Gewinn oder Verlust bei Optionen mit sehr kurzen Laufzeiten besonders schnell gefallen ist. Bei schneller Taktung kommt schnell Gier und Selbstüberschätzung ins Spiel. Sei es, weil man gerade in Euphorie nach einigen Gewinnen gerät, oder weil man erlittene Verluste sofort wieder ausgleichen will. Dann liegt der Fokus nur auf dem nächsten Trade und jegliche Analyse, Strategieanwendung und Markteinschätzung gerät völlig aus dem Blickfeld. Dem gilt es unbedingt entgegenzusteuern und bei geringstem Kontrollverlust über vernünftige Handelsentscheidungen den Handel abzubrechen.

Ein Aussetzen des Handels kann auch dann sinnvoll sein, wenn Trader ohnehin einen emotionalen Tag haben, der Markt unentschlossen oder sehr volatil ist oder wichtige Entscheidungen anstehen, wie z.B. der Zentralbanken, die Einsteiger in ihrer Wirkung auf die Kurse noch nicht einschätzen können. Fortbildung und Marktnachrichten gehören deshalb zum Pflichtprogramm für jeden Trader, gleichgültig ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Wer sich informiert und sicher fühlt, handelt letztendlich erfolgreicher und kann besser einschätzen, wann man einfach einmal den Handel getrost vergessen sollte.

Zu den Inhalten vieler Fortbildungsangebote gehört auch die Trading-Psychologie. Sie hat nichts mit unsinnigen Illustrierten-Psychotests oder Wahrsagerei über die Kursentwicklung zu tun, sondern soll angehenden Trader helfen, sich selbst einzuschätzen und die eigene Denkweise gegebenenfalls zu verändern. Verschiedene Typen charakterisieren unterschiedliches Handelsverhalten.

Gute Schulungsmöglichkeiten gehören u.a. bei 365trading, ETX oder heavy-trader.com zu dem auch insgesamt positiven Leistungs- und Serviceangebot der regulierten Binäre Optionen-Broker. Professioneller Anbieter für Online-Schulungen ist die Shaw Academy, bei der angehende Trader den Handel in einem mehrwöchigen E-Learning Kurs von der Pike auf erlernen können. Fortgeschrittenen bietet Shaw Academy eine kontinuierliche Weiterentwicklung bis zum Profi-Niveau.

Emotionen sind auch beim Trading für die meisten Menschen kontrollierbar. Durch risikofreies Handeln über das Demo-Konto können Erfahrungen gesammelt und der Handel sowie Strategien erlernt werden. Trotzdem wird der Live-Handel mit Echtgeld eine andere Erfahrung sein. Die Nervosität ist größer, der tatsächliche Gewinn oder Verlust ruft andere, viel stärkere Emotionen hervor als die Ergebnisse über die Demo-Version. Wer sich intensiv mit dem Trading beschäftigt, wird merken, dass Erfahrung und steigende Sicherheit für die nötige Gelassenheit sorgen, über die man beim Handel verfügen sollte.

 
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Wie Sie den Handel mit Binären Optionen lernen, welche Tipps Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten und was einen guten Anbieter ausmacht, erfahren Sie in unseren zahlreichen Beiträgen.

 

Erfolgreich Traden & Emotionen kontrollieren was last modified: August 3rd, 2016 by AngelaZ