Binäre Optionen – EU-Regulierung durch CySEC auf Zypern

CySec

Die von Binäre Optionen-Brokern am häufigsten genutzte Regulierungsbehörde ist die zypriotische CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission). Zypern gehört seit 2004 zur EU und die Regularien gelten für sämtliche EU-Länder. Viele Broker haben ihren Unternehmenssitz auf der Mittelmeer-Insel und profitieren von geringen Steuern, vergleichsweise günstigen Arbeitskräften und in der Vergangenheit wenigen bürokratischen Hürden bei der Unternehmensgründung.

Was bedeutet die CySEC-Regulierung für Trader und wie zuverlässig ist sie wirklich? Dies und mehr erfahren Sie in unserem nachfolgenden Beitrag.

Was ist die CySEC?

Bei der CySEC handelt es sich um die staatliche, zypriotische Regulierungsbehörde Cyprus Securities and Exchange Commission. Die Behörde wurde in 2004 nach dem EU-Beitritt Zyperns gegründet. In 2008 erfolgte der Beitritt Zyperns zum Euro-Raum, woraufhin zunächst unabhängige Prüfer zur Kontrolle der zypriotischen Nationalbank und des Finanz- und damit Bankensystems von der Europäischen Zentralbank (EZB) eingesetzt wurden.

Seit 2012 übernimmt die CySEC diese Aufgaben selbständig und führt damit eine vollständige Regulierung im Rahmen der sogenannten MiFID-Richtlinie durch, die für alle EU-Mitgliedsländer gilt.

Was bedeutet MiFID?

MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) ist die europäische Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG). In 2007 ersetzte sie durch Inkrafttreten die seit 1993 geltende Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (ISD). Ziel der Richtlinie ist es, die Finanzmärkte innerhalb der EU durch die Schaffung eines Binnenmarktes für Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten zu verbessern und EU-weit zu vereinheitlichen. Inhaltlich soll ein hohes Niveau des Anlegerschutzes bei Finanzinstrumenten wie Aktien, Obligationen, Derivate und strukturierte Finanzprodukte erreicht werden.

Wie wichtig ist die Regulierung von Binäre Optionen-Brokern?

Bei einer behördlichen Regulierung eines Binäre Optionen-Brokers kann der Kunde von einer größtmöglichen Sicherheit bezüglich einer seriösen und professionellen Arbeitsweise des Brokers ausgehen.

Je mehr regulierte Broker am Markt sind, desto schwieriger wird es für die unregulierten Anbieter. Inzwischen hat sich das Kundenbewusstsein zugunsten der zuverlässigen, sicheren Broker geändert und sie bevorzugen regulierte Unternehmen.

Die zuständige Finanzmarktaufsicht, die eine Regulierung durch regelmäßige Kontrollen und die Wahrnehmung ihrer Aufsichtsfunktionen ausübt, fungiert auch als Ombuds- und Beschwerdestelle für Kunden, wenn es sich um einen durch sie regulierten Broker handelt. Bei nicht regulierten Brokern haben Kunden kaum Chancen, zu ihrem Recht zu kommen, insbesondere, wenn diese außerhalb Deutschland oder gar in außereuropäischen Ländern ihren Sitz haben.

Empfohlen werden in unabhängigen, seriösen Tests und Broker-Vergleichen Binäre Optionen-Anbieter, die von einer offiziellen Regulierungsbehörde oder -institution regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, d.h. ob deren Arbeitsweise seriös ist und den Richtlinien entspricht. Vorzugsweise sollten Trader sich für einen Broker entscheiden, der innerhalb der EU reguliert wird. Die MiFID-Richtlinie gilt für alle EU-Länder. Es bestehen damit keine inhaltlichen Unterschiede zwischen den Ländern.

Regulierte Unternehmen werden in der Unternehmensdatenbank der CySEC erfasst. Die Datenbank ist im Internet frei zugänglich und der Status des regulierten Brokers kann jederzeit eingesehen werden.

Unternehmensregister der zypriotischen Aufsichtsbehörde CySEC – Iqoption Europe Ltd.

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Was prüft die CySEC bei regulierten Binäre Optionen-Brokern mit Sitz auf Zypern?

Verwahrung der Kundengelder auf segregierten Bankkonten

Für den Trader stellt sich vor allem die Frage, was mit seiner Investition bzw. seinem Kontoguthaben passiert. Regulierte Broker sind verpflichtet, Kundengelder auf sogenannten segregierten Bankkonten zu verwahren. Die Gelder dürfen nicht mit dem Unternehmenskapital des Brokers vermischt oder gar von ihm vereinnahmt werden, um damit z.B. eigene Ausgaben zu bestreiten. Dadurch wird auch konsequent vermieden, dass bei einer Zahlungsunfähigkeit des Brokers Kundengelder an die Gläubiger gezahlt werden können und der Kunde sein Geld in einem solchen Fall nicht wiedersieht.

Einwandfreie Trading-Plattform ohne Manipulationsmöglichkeiten

Ein weiterer Punkt ist die einwandfrei funktionierende Trading-Plattform. Sie soll nicht nur stabil sein, sondern auch nicht manipulierbar. Diese technischen Manipulationsmöglichkeiten zum Vor- oder Nachteil von Broker oder Kunde werden ebenso überprüft wie auch alle in Frage kommenden Sicherheitsmängel. Dazu zählt z.B. der nicht passwortgeschützte Zugang zu Kundenkonten seitens der Mitarbeiter des Brokers.

Einhaltung der Compliance-Vorschriften & Anti-Geldwäsche-Richtlinien

Die Regulierungsbehörde ist zuständig für die Einhaltung der Compliance-Vorschriften. Sie prüft die Einhaltung der Regeln wie die Einholung aller Kundeninformationen und -unterlagen, die vollständig beim Broker vorliegen müssen, ob diese regelmäßig aktualisiert werden usw. Dazu zählen Kundenangaben und Legitimation, wie z.B. die Ausweiskopie und Anschriftennachweis, Kopie der Kreditkarte oder Bankauszug zum Nachweis der eigenen Bankverbindung etc.

Liegen die Kundenunterlagen nicht vollständig vor, sind üblicherweise keine Auszahlungen und auch keine späteren, weiteren Einzahlungen über den Broker mehr möglich. Für Trader ist es deshalb notwendig, die erforderlichen Dokumente vollständig und aktuell zu übermitteln.

Prüfung unternehmensrelevanter Vorschriften

Neben den vorgenannten Prüfungsschwerpunkten durch die Aufsichtsbehörde wird auch die Einhaltung von unternehmensbezogenen Vorschriften überprüft, wie z.B. die Höhe des Mindest-Unternehmenskapitals, die Anzahl der mindestens zu beschäftigenden Mitarbeiter usw.

 
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Was tut die CySEC bei Verstößen gegen die Regulierungs-Richtlinien?

In der Vergangenheit galt die CySEC als sehr nachsichtig und relativ wenig genau im Zusammenhang mit der Prüfung der durch sie regulierten Broker. Das lag nicht zuletzt daran, dass ein regelrechter Boom Binärer Optionen-Broker erfolgte und diese vorzugsweise ihren Unternehmenssitz nach Zypern verlegten.

Zudem waren Binäre Optionen ein völlig neues Finanzinstrument in Europa und die Bewertung zunächst unklar. Die CySEC musste zwangsläufig als Pionier auf diesem Gebiet herhalten und sich als erste Regulierungsbehörde mit diesem Produkt ernsthaft beschäftigen.

Inzwischen hat die CySEC den Umfang ihrer Prüfungen und Konsequenzen gegen Verstöße erheblich verbessert bzw. verschärft.

 
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Empfindliche Strafzahlungen bis zum Lizenzentzug

Bei negativen Prüfungsergebnissen gibt die Regulierungsbehörde in der Regel einen Zeitraum für die Mängelbeseitigung vor. Anschließend folgt eine erneute Überprüfung durch die CySEC, ob der/die Mängel wirklich behoben ist/sind. Das kann für Trader unter Umständen bedeuten, dass der Handel währenddessen vorübergehend eingestellt wird oder keine Ein- und Auszahlungen erfolgen können.

Schwerwiegende Versäumnisse können empfindliche Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung von Vorschriften oder gar einen Lizenzentzug nach sich ziehen. Die CySEC geht inzwischen auch mit hohen Strafzahlungen gegen Verstöße vor. Anfangs hielten sich die Beträge in einem eher lächerlichen Rahmen, inzwischen haben sie aber eine für verhältnismäßig kleine Unternehmen empfindliche Dimension erreicht.

Als letzte Konsequenz erfolgt der Lizenzentzug. So wurde beispielsweise Cedar Finance nach erheblichen Verstößen die Broker-Lizenz entzogen und das Unternehmen musste seine unseriöse Geschäftstätigkeit dank der CySEC aufgeben.

Was ist mit der Einlagensicherung?

Grundsätzlich gehört die Einlagensicherung nicht zu den Regulierungs-Vorschriften für Broker. Da Binäre Optionen-Broker über keine Banklizenz verfügen, dürfen sie Einlagen (Kundengelder) generell nicht entgegennehmen und müssen sie auf Bankkonten verwahren lassen. Dort werden auf segregierten Konten verwahrt, unabhängig vom Betriebsvermögen des Brokers, und einem Kunden eindeutig zuzuordnen. Es ist jedoch dem Broker überlassen, bei welcher Bank er das tut und ob diese einem Einlagensicherungsfonds angehört.

Die meisten Binäre Optionen-Broker verwahren inzwischen die Kundengelder auf Konten in Großbritannien oder Deutschland. Das ist unabhängig vom Sitz des Unternehmens und die gesetzliche Einlagensicherung der dortigen Banken ist die höchste in Europa. Britische oder deutsche Banken gehören dem jeweiligen Einlagensicherungsfonds an und können darüber hinaus eine freiwillige Einlagensicherung vornehmen. Dies schützt Anleger im Fall der Zahlungsunfähigkeit einer Bank vor dem Verlust der dort verwahrten Gelder.

Eine 100%ige Garantie gibt es hierfür natürlich nicht, wie die jüngsten Finanzkrisen gezeigt haben. Beim Zusammenbruch eines ganzen Finanzsystems wie 2013 auf Zypern sind kleine Einlagensicherungsfonds nicht in der Lage, alle Kunden in der erforderlichen Höhe zu entschädigen. Auch wenn auf Zypern die maximale Einlagensicherung nur 20.000 EUR je Kunde beträgt. In Deutschland beträgt diese bis zu 100.000 EUR je Kunde, in Großbritannien 50.000 GBP (Sparkonten-Einlagen 85.000 GBP).

In unserem Artikel Einlagensicherung bei Binäre Optionen-Brokern lesen Sie alles Wichtige zum Thema.

Fazit zur EU-Regulierung von Binäre Optionen-Brokern durch CySEC auf Zypern

Die zypriotische Finanzmarktaufsicht CySEC reguliert bereits seit 2012 Binäre Optionen-Broker mit Sitz auf Zypern. Zu Beginn wurde der staatlichen Regulierungsbehörde ein zu „lasches“ Vorgehen gegen mangelhafte Sorgfalt und Nichteinhaltung der Regulierungs-Richtlinien seitens der auf Zypern zahlreich vertretenen Binäre Optionen-Broker nachgesagt.

Das hat sich jedoch mittlerweile geändert und die CySEC hat den Prüfungsumfang und das Vorgehen gegen Verstöße erheblich verbessert. Kunden können somit davon ausgehen, dass durch die CySEC regulierte Broker einer weit strengeren Kontrolle unterliegen als noch vor einigen Jahren.

Die Höhe der Beträge von Strafzahlungen wurde erheblich erhöht, so dass Broker weit sorgfältiger arbeiten. Mittlerweile haben die Zahlungen schon bei mehreren 100.000 EUR gelegen. Schließlich ist die Regulierung bisher freiwillig und sie wären äußerst unklug, als regulierte Anbieter unseriös zu arbeiten. Durch die Veröffentlichungspflichten seitens der Aufsichtsbehörde würden sie außerdem sofort negativ in der Presse auffallen und sich selbst großen Schaden zufügen.

Für alle in Europa regulierten Broker gilt die sogenannte MiFiD-Richtlinie (Markets in Financial Instruments Directive = Märkte für Finanzinstrumente) der Europäischen Kommission, so dass in allen EU-Mitgliedsstaaten die gleichen Voraussetzungen für Erteilung einer Lizenz und die Regulierung gegeben sind.  Auf Zypern ist die CySEC sowohl Lizenzgeber als auch Regulierungsbehörde. Darüber hinaus können die jeweiligen Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten zusätzliche, eigene Regulierungsanforderungen an die Broker stellen.

Erweiterte Anforderungen strebt z.B. Malta an. Bisher wurden Binäre Optionen-Broker dort bei der Glücksspiel-Aufsichtsbehörde registriert bzw. lizenziert und nicht im Sinne von Finanzdienstleistern reguliert. Das soll sich nun ändern. Malta möchte weg vom Briefkastenfirmen- und Steueroasen-Image und stellt erhöhte Anforderungen an sich dort niederlassende Unternehmen. Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Artikel Ist Malta das neue Zypern für Binäre Optionen-Broker?

Zu den Prüfungskriterien gehört u.a. die Einhaltung der Vorschriften bezüglich der Verwahrung der Kundengelder auf segregierten Bankkonten, eine technisch einwandfrei funktionierende und sichere Handelsplattform, die Einhaltung der Compliance-Vorschriften und der unternehmensbezogenen Richtlinien wie das erforderliche Mindestkapital, eine mindestens erforderliche Mitarbeiterzahl vor Ort auf Zypern und deren Qualifikation. Letztere müssen auch die Geschäftsführer vorweisen können.

Bezogen auf die Fachkräfte im Finanzdienstleistungs- und vor allem im Broker-Bereich wird es langsam eng auf Zypern. Durch die Vielzahl der dort ansässigen Broker herrscht inzwischen ein Mangel. Alternative wäre für Unternehmen ein Sitz auf Malta, zumal infolge des Brexit einige Anbieter überlegen dürften, ein weiteres Unternehmen innerhalb er EU zu gründen oder ganz das Vereinigte Königreich zu verlassen. Damit würde auch die CySEC entlastet und eine weiterhin sorgfältige, zuverlässige Regulierungsarbeit auf Zypern wäre gewährleistet.

Trader sollten bei der Broker-Wahl zunächst vor allem ihr Augenmerk auf eine EU-Regulierung und die Einlagensicherung legen. Die Regulierung hat außerdem den Vorteil, dass die Aufsichtsbehörde bei Schwierigkeiten mit dem Broker diesen nachgehen muss und als Ombudsmann fungiert.

Werden beispielsweise Auszahlungen ohne Angabe von Gründen oder aus nicht nachvollziehbaren Gründen und trotz allen Schriftverkehrs verweigert, ist es die Aufgabe der Finanzmarktaufsicht, den Broker zu kontaktieren und um Klärung zu bitten. Beschwerden an die CySEC müssen schriftlich, in englischer Sprache und natürlich unter Angabe des genauen Sachverhalts erfolgen.

Innerhalb der EU regulierte Broker erhalten von der regulierenden Aufsichtsbehörde einen sogenannten Passport, der sie berechtigt EU-weit als sogenannter grenzüberschreitender Dienstleister tätig zu sein. Dieser Passport gilt für jedes einzelne EU-Land. Vereinzelt kommt es vor, dass sowohl Broker selbst als auch in einschlägigen Tests von Binäre Optionen-Broker erwähnt wird, der Anbieter würde durch zahlreiche Aufsichtsbehörden wie der deutschen BaFin, der britischen FCA usw. reguliert. Tatsächlich kann der Broker nur in dem Land reguliert und damit geprüft werden, in dem er seinen Unternehmenshauptsitz hat. Befindet sich dieser auf Zypern, wird er durch die CySEC reguliert. In den übrigen EU-Ländern wird das Unternehmen als grenzüberschreitender Dienstleister lediglich bei der jeweiligen Finanzaufsicht registriert.

Inzwischen gilt die CySEC als vertrauenswürdige und zuverlässige Aufsichtsbehörde des zypriotischen Finanzmarktes. Durch die einheitliche EU-Richtlinie arbeitet sie nach den gleichen Maßstäben wie die Regulierungsbehörden in den restlichen EU-Ländern.

Zuverlässige, durch CySEC regulierte Binäre Optonen-Broker

Binäre Optionen verzeichnen nach wie vor ein hohes Wachstum. Nicht nur auf der Kunden-, sondern auch auf der Broker-Seite. Die Nachfrage nach regulierten Brokern nimmt weiterhin zu. Nach schlechten Erfahrungen der Trader mit unregulierten Anbietern, die vor allem aus den Steueroasen in Übersee wie den British Virgin Islands, den Marshall-Inseln oder den Seychellen agieren, steht vor allem die Zuverlässigkeit und Seriosität im Vordergrund.

Zuverlässig durch die CySEC regulierte Binäre Optionen-Broker sind z.B. die empfehlenswerten Anbieter BDSwiss, 24option, 365trading, TopOption, IQ Option u.v.m.

 
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Alle Informationen, die für die Auswahl des richtigen Brokers wichtig sind, finden Sie auch in unserem ausführlichen Artikel „Die 10 besten Binäre Optionen-Broker“.

Wie Sie den Handel mit Binären Optionen lernen, welche Tipps Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten und was einen guten Anbieter ausmacht, erfahren Sie in unseren zahlreichen Beiträgen.

Binäre Optionen – EU-Regulierung durch CySEC auf Zypern was last modified: September 5th, 2016 by AngelaZ