Forex Markt – Vom weltweit stärksten Markt profitieren

ForexForex Markt- Der weltweit liquideste Finanzmarkt

Der Forex Markt (Devisenmarkt) ist der weltweit liquideste Finanzmarkt. In unserem Beitrag erfahren Sie, wie der FX-Markt funktioniert, wie Sie davon als Trader erfolgreich profitieren können und den passenden Broker finden.

Wie funktioniert der Devisenhandel?

Währungen (Devisen) werden immer als Währungspaare gehandelt. Der Kauf- oder Verkauf erfolgt zu dem aktuellen Währungskurs, d.h. die Währung steht grundsätzlich in einem Preisverhältnis zu einer anderen Währung, z.B. EUR/USD oder GBP/USD.

Der Devisenhandel ein außerbörsliches Tauschgeschäft, denn es ist nicht möglich nur eine dieser beiden Währungen zu handeln. Eine Währung wird gegen die andere getauscht, d.h. in der Praxis, der Trader kauft die eine und verkauft gleichzeitig die andere Währung. Durch diesen gleichzeitigen Kauf und Verkauf entsteht das Preisverhältnis (nominaler Wechselkurs) der beiden Währungen zueinander.

Buy & Sell

Stark wachsendes Handelsvolumen im Forex Markt

Der Forex Markt verzeichnet seit Jahren ein stark wachsendes Handelsvolumen. Die verschiedenen Währungsräume (Geltungsbereich einer Währung, z.B. Euro-Währungsraum Europa) sind wirtschaftlich immer mehr miteinander verflochten und Währungskurs und Kaufkraft sind von vielen äußeren Faktoren abhängig. Die Währungskurse schwanken deshalb stark und bilden einen sehr volatilen Markt.

Durch die Ausweitung des Handels erhöhen sich auch die Handelsumsätze der Währungen. In 2015 übertrafen sich die Meldungen zu den höchsten Volumen-Tagen einzelner Währungspaare, wie z.B. EUR/USD und NZD/USD, trotzdem der Welthandel seit Anfang 2015 rückläufig ist.

Auch die Deutsche Börse expandierte in 2015 in den Devisenhandel und übernahm den Devisen-Handelsplattform-Anbieter 360T.

Außerbörslicher Forex-Handel rund um die Uhr

Zwar ist der Forex-Handel außerbörslich organisiert, aber auch an den Terminbörsen sind Währungs-Produkte handelbar, z.B. Devisen-Futures und Optionen hierauf. Devisen-Futures werden in Kontrakten gehandelt, die in ihrer Positionsgröße festgelegt und standardisiert sind. Die Menge kann also nicht geändert werden. Der Terminbörsenhandel ist sehr transparent und Handelsgkosten sind für alle Teilnehmer (Händler) gleich.

Private Anleger können Währungen über einen Broker außerbörslich im Interbankenmarkt traden. Diese Kontrakte können individuell festgelegt werden und beginnen bereits mit kleinen Handelsgrößen (Lots), so dass die Investition weitaus geringer ist.

Als privater Anleger über einen Broker im Interbankenmarkt zu handeln, bietet gewisse Vorteile, denn der außerbörsliche Forex Markt ist rund um die Uhr zugänglich, während an den Börsen nur zu den offiziellen Handelszeiten gehandelt werden kann. Es gibt zudem nur geringe Einstiegshürden, die Voraussetzung ist ein Handelskonto bei einem Forex-Broker mit vergleichsweise geringer Mindestkapitaleinlage, und der Markt ist hochliquide. Bei ECN-Brokern wird ein direkter Marktzugang zum Liquiditätspool, der aus einem Pool von Liquiditätspartnern wie Investmentbanken, Großbanken u.a. Institutionellen besteht, gewährleistet. Trader geben ihre Order direkt über den Broker in den Liquiditätspool und erhalten den bestmöglichen Kurs der dortigen Wettbewerber.

Auch die Forex-Broker unterliegen einem harten Wettbewerb, der sich für Kunden als weiterer Vorteil erweist. Um im Markt bestehen zu können, sind stetige Angebotsverbesserungen und -erweiterungen notwendig. Lag die Mindesteinlage für ein Forex-Handelskonto vielfach vor einiger Zeit noch bei 1.000 EUR und mehr, können Trader mittlerweile bei vielen Anbietern selbst entscheiden, wie viel sie vor allem als Einsteiger zunächst investieren wollen. Auch Qualität und Umfang der Fortbildungsmöglichkeiten sowie das Angebot von aktuellen Marktnachrichten und Analyse-Tools haben sich inzwischen immer mehr als fester Bestandteil etabliert.

Vorbereitung auf den Handel am Forex Markt

Wenn Sie sich zunächst mit den Forex Grundlagen vertraut gemacht haben und Ihnen die Handelsart zusagt, auch was das Handelsrisiko bei Hebelprodukten bzw. den Handel auf Margin angeht, sollten Sie sich den Markt zunächst immer einmal wieder ansehen – ohne Kapital einzusetzen und einfach drauf los zu traden. Risikofrei können Trader über ein Demo-Konto des Brokers handeln.

Demo

Neben dem Lerneffekt eines Demo-Kontos sind Marktnachrichten für Händler die wichtigste Informationsquelle, um ein Gefühl für den Forex Markt zu bekommen.

Referenzkurse der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) ermittelt täglich um 14:15 Uhr die aktuellen Referenzkurse von 32 internationalen Währungen zum EUR und stellt sie ab 16:00 Uhr auf ihrer Webseite und über ausgewählte Wirtschaftsinformationsdienste der Öffentlichkeit zur Verfügung. Beim Referenzkurs handelt es sich um einen Mittelwert je Währung, ermittelt aus der sogenannten Konzertation zwischen den jeweiligen Zentralbanken. Bei der Konzertation handelt es sich um eine Telefonkonferenz zwischen dem Administrator der EZB und den jeweiligen Berechnungsstellen der teilnehmenden Zentralbanken.

Ein Referenzkurs dient nur zur Information, denn im Euroraum gibt es keinen amtlich festgelegten Währungskurs, der als Fixing bezeichnet wird. Der Referenzkurs der EZB wird als Mengennotierung angegeben, d.h. wie viele Einheiten einer Fremdwährung man für 1 EUR erhält (z.B. 1 EUR = 1,0837 USD).

Die Referenzkurse der EZB (Quelle: Deutsche Bundesbank)

Die Referenzkurse der EZB (Quelle: Deutsche Bundesbank)

Aktuelle Nachrichten zum Forex Markt

Für Finanznachrichten gibt es eine Reihe von Quellen, die laufend über einen Live-Ticker aktualisiert werden. Wirtschaftsinformationsdienste, Banken und Börsen veröffentlichen aktuelle Meldungen, die sich über die Finanz- und Wirtschaftsmedien wie Finanzportale, Presse und Fernsehen verbreiten. Am schnellsten funktioniert dies natürlich online, so dass auch einige Broker ihre Live-Ticker in Kooperation mit Online-Informationsdiensten auf der Handelsplattform installiert haben, wo sie für Trader jederzeit zugänglich sind.

Nachfolgend eine Auswahl bekannter Online-Informationsquellen von Wirtschafts- und Finanznachrichten im Internet:

Ariva www.ariva.de
Bloomberg www.bloomberg.com
boerse.de www.boerse.de
financial.de www.financial.de
Finanztreff www.finanztreff.de
Onvista www.onvista.de
Reuters www.reuters.com
VWD Vereinigte Wirtschaftsdienste www.vwd.com
Wallstreet Online www.wallstreet-online.de

Selbstverständlich berichten aber auch die Börsen und Banken täglich über Devisen, z.B. die Börse Frankfurt und die deutschen Großbanken wie Deutsche Bank oder Commerzbank.

Gibt es eine Fundamental-Analyse des Forex Marktes?

Für Aktienanleger ist nicht nur der aktuelle Börsenkurs der Aktie, sondern auch eine Beurteilung des Unternehmens wichtig. Wie wird es sich (und somit auch der Kurs) entwickeln? Ist der Börsenkurs über- oder unterbewertet? Oder ist es ein „fairer“ Kurs? Wie sind die aktuellen Kennzahlen des Unternehmens? Wie hoch ist die Eigenkapitalquote? Die Fundamental-Analyse kann deshalb nur auf Wertpapiere angewendet werden, weil Unternehmensdaten dazu notwendig sind.

Den Begriff der klassischen Fundamentalanalyse auf einen Markt anzuwenden ist deshalb unsinnig, auch wenn dieser recht häufig dafür verwendet wird. Für den Forex Markt ist der Begriff Marktanalyse der richtige. Die einzelnen Devisen unterliegen jedoch nicht nur der Gesamtmarktsituation wie dem globalen Handeln, sondern vielen Einflussfaktoren im Geltungsbereich der jeweiligen Währung und der einzelnen Länder. Dies können z.B. politische, wirtschaftliche und finanzwirtschaftliche Faktoren sein.

Analyse

Mit welchen Währungen im Forex Markt ist der Handel am sinnvollsten?

Nun können Trader nicht einen gesamten Markt wie den Forex Markt analysieren, weshalb es natürlich Sinn macht, sich auf die Währungspaare zu konzentrieren, die man handeln möchte. Nicht nur für Einsteiger eignet sich hier am besten das Währungspaar EUR/USD. Mit einem Anteil von über einem Drittel des gesamten Handelsvolumens im Forex Markt handelt es sich hier um das wichtigste und damit auch liquideste Währungspaar weltweit, gefolgt von US-Dollar/Japanischer Yen und US-Dollar/Britisches Pfund Sterling.

Handelt man über einen ECN-Broker mit den sogenannten exotischen Währungen, die einen wenig liquiden Markt darstellen, weil sie kaum gehandelt werden und entsprechend „unbedeutend“ sind, wird sich wahrscheinlich nicht so schnell ein Handelspartner finden lassen. D.h., der Trader erhält kein Angebot aus dem Liquiditätspool und der Handel kommt nicht zustande. Findet sich doch ein Kursangebot, wird dieses wahrscheinlich zu einer sehr hohen Geld-Briefkurs-Spanne (Spread) und somit teuer sein.

Es lohnt sich also, mit den sogenannten Majors, den wichtigsten Währungen im Forex Markt, zu handeln. Hierfür liegen immer ausreichend Kursangebote vor. Als Majors bezeichnet man die internationalen Hauptwährungen der Devisenmärkte. US-Dollar, EURO und Japanischer Yen sind die eigenständigen Währungen der größten, weltweiten Wirtschaftsräume. Schweizer Franken und das Britische Pfund Sterling sind Währungen einflussreicher und starker Finanzplätze. Australischer und Kanadischer Dollar sind Währung in Ländern mit hohen Rohstoffvorkommen.

Wie analysiert man ein Währungspaar?

Veröffentlichung von relevanten Wirtschaftsdaten und Leitzinsen beobachten

Währungskurse werden stark beeinflusst vom wirtschaftlichen Zustand des betreffenden Währungsraums, was sowohl die aktuelle als auch zukünftige Lage (z.B. aufgrund von Prognosen oder bevorstehender Ereignisse) im Geltungsbereich der Währung betrifft.

Die Einflüsse beziehen sich zum einen auf die Stärke der Wirtschaft, das Bruttosozialprodukt, den Handel mit Wirtschaftsgütern, Im- und Export, Arbeitslosenzahlen, Verbraucherpreis-Index, die Inflationsrate usw. Auch Politik und Regierungspolitik gehören dazu. Eine schwache Regierung, korrupte Finanzpolitiker und lasche Justiz wirken sich negativ auf den Wert einer Währung aus, während gute Führungsqualitäten und Durchsetzungsvermögen positive Durchschlagskraft haben.

Zum anderen hat die Höhe der Zinsen einen entscheidenden Einfluss auf den Wert einer Währung, weshalb neue Entscheidungen der Zentralbanken immer mit einer gewissen Nervosität am Forex Markt erwartet werden. Für den Euroraum sind dies die Europäische Zentralbank (EZB), für den US-Dollar die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) und für das Britische Pfund Sterling die Bank of England. Die Zentralbanken entscheiden über die Höhe der Leitzinsen, die sich auf die Inflation im eigenen Währungsraum und auf den Währungskurs auswirken.

Insofern können gute oder schlechte Wirtschaftsdaten oder eine unerwartete Leitzinsentscheidung durchaus turbulente Kursentwicklungen verursachen und das Handelsrisiko stark erhöhen.

Technische Analyse – Chartmuster & Handelsstrategien

Die technische Analyse im Forex-Handel bezeichnet eine Analyse dessen, was kursseitig in der Vergangenheit passiert ist und was in Zukunft passieren müsste. Die vorgenannte Marktanalyse spielt in der technischen Analyse keine Rolle.Analyse

Ein Kurschart beinhaltet den Kurs und die Volumenbewegungen und in der technischen Analyse sind allein diese entscheidend. Gründe für Veränderungen in der Kursentwicklung sind dabei irrelevant. Die technische Analyse erkennt mit den entsprechenden Werkzeugen im Chart bestimmte Muster, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem erwartungsgemäßen Ergebnis im Kursverlauf führen. Die Chartmuster beruhen auf Erfahrungswerten und sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt.

Auf Basis dieser Chartmuster-Kategorien in der technischen Analyse lassen sich die verschiedenen Handelsstrategien ableiten:

  • Trends
  • Indikatoren
  • Zahlentheorie
  • Chartformation
  • Lücken
  • Wellen

Fazit zum Forex Markt

Vom stark wachsenden Handelsvolumen des Devisenmarktes möchten auch immer mehr private Anleger profitieren, denn der außerbörsliche Devisenhandel bietet gegenüber anderen Finanzinstrumenten eine Reihe von Vorteilen. So ist der außerbörsliche Forex Markt rund um die Uhr zugänglich, die Mindesteinlage für Handelskonten über einen Forex-Broker ist weitaus geringer als bei vielen Banken und es können kleine Positionsgrößen gehandelt werden.

Der Forex Markt ist der weltweit liquideste Markt und ermöglicht viele Chancen, beinhaltet jedoch auch ein hohes Handelsrisiko. Beim Handel mit Hebelprodukten auf Margin ist deshalb vor allem die Positionsgröße entscheidend, die durch den Hebel noch einmal an Handelsvolumen gewinnt. Bei richtiger Markteinschätzung werden auch die Gewinne gehebelt, bei entgegengesetzter Kursentwicklung jedoch auch die Verluste.

Bei vielen Brokern können im Gegensatz zu Börsenprodukten wie Devisen-Futures auch kleine Positionsgrößen (z.B. Micro-Lots zu einer Einheit 1.000) als Kontrakt gehandelt werden, für die eine geringe Margin, abhängig von der Höhe des Hebels, erforderlich ist. Einsteiger sollten aber grundsätzlich nur mit geringen Hebeln handeln. Bei starken Kursschwankungen wie im volatilen Forex Markt kann sonst schnell das Guthaben auf dem Handelskonto vernichtet sein, schlimmstenfalls besteht sogar eine Nachschusspflicht, wenn der Kurs sich stark gegen die Trader-Prognose entwickelt. Bei Market Makern wird auf diese Nachschusspflicht verzichtet. Bei einigen ECN-Brokern ist sie begrenzt, z.B. bei der Consorsbank auf 300 EUR.

Um das Handelsrisiko einzugrenzen, ist eine gute Vorbereitung auf den Handel äußerst wichtig. Forex Grundlagen sollten definitiv „sitzen“ und Marktkenntnisse kontinuierlich durch Fortbildung und aktuelle Marktinformationen ausgebaut werden. Hilfreich ist dabei auch ein Demo-Konto, was risikofreies Trading ermöglicht. Gute Broker bieten ihren Kunden umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. CMC Markets, ETX Capital oder GKFX.

Die liquidesten Währungspaare sind die sogenannten Majors, die mit den höchsten Handelsvolumina am Forex Markt gehandelt werden. Für diese Währungen liegen immer Kursangebote der Handelspartner über den ECN-Broker vor, die bei den exotischen Währungspaaren schon einmal ausbleiben können, da Angebot und Nachfrage zu gering sind. Auch für Anfänger empfehlen sich deshalb die stärksten Währungen wie EUR/USD, für die geringe Spreads anfallen. Bei Nebenwerten und exotischen Währungen fallen die Handelskosten wesentlich höher aus. Hier können die Spreads auch leicht 200 Pips betragen.

Aktuelle Marktnachrichten zum Forex Markt sind sowohl über den Broker als natürlich auch über das Internet, Presse und TV. Finanzportale und Börsennachrichten berichten täglich über die Entwicklung des EURO und US-Dollars als die wichtigsten Weltwährungen.

 
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Forex Markt – Vom weltweit stärksten Markt profitieren was last modified: Februar 9th, 2016 by AngelaZ