FX Currency Converter – Währungen, Cross Rates & Devisenkurse einfach umrechnen

Um Währungskurse zu berechnen, sind FX Currency Converter (Währungsumrechner) sowohl für den privaten Gebrauch wie z.B. bei Währungstausch im Urlaub als auch für Forex-Trader ein hilfreiches Tool. Viele Broker und Finanzportale stellen einen Converter zur Verfügung, der automatisch zum aktuellen oder bei Bedarf auch zum historischen Kurs umrechnet.

In unserem Artikel erfahren Sie, wofür Sie den Währungsumrechner nutzen und welche Kurse sie für den Devisenhandel damit schnell und komfortabel errechnen können.

 Währungshandel – Fremdwährungsgeschäfte online abwickeln

Währungsgeschäfte gehören mittlerweile nicht nur für Banken und institutionelle Investoren zur Anlagestrategie, sondern auch für Privatanleger. Sie investieren ihr Vermögen nicht nur in verschiedene Assetklassen wie Aktien oder Rohstoffe, sondern tun dies auch in unterschiedlichen Anlagewährungen. Hier bietet sich die Möglichkeit, beispielsweise nicht nur von einem steigenden Aktienkurs, sondern auch von Kursgewinnen der Währung, in der in die Aktien investiert wurde, zu profitieren.

Doch auch reine Währungsgeschäfte wie der Devisenhandel, auch Forex-Handel genannt, können für Anleger lukrativ sein. Die hochliquiden Devisenmärkte sind darüber hinaus aufgrund der Chance auf sehr kurzfristig realisierbare Gewinne äußerst attraktiv. Nötig ist dafür lediglich ein Handelskonto bei einem Online-Broker und eine für die eigenen Ziele geeignete Investitionssumme.

Forex LogoWie kann man von steigenden Währungskursen als Privatanleger profitieren?

EUR in Fremdwährung tauschen

Die einfachste Variante von steigenden Währungskursen zu profitieren ist es, eine bestimmte Summe EUR in eine Fremdwährung, also ausländisches Geld, als Bargeld umzutauschen. Die gängigen Währungen, sogenannte Majors (internationale Hauptwährungen), sind in der Regel bei Banken vorrätig bzw. müssen ab einer bestimmten Summe bestellt werden.

Da aber kaum jemand seinen Bargeldbestand, gleichgültig ob in EUR oder Fremdwährung (Devisen) zuhause unter dem Kopfkissen verwahrt, lässt sich der Währungstausch auch online über das eigene Bankdepot oder über einen Broker realisieren, z.B., wenn eine bestimmte EUR-Summe auf ein US-Dollarkonto transferiert wird. Steigt der EUR-Kurs gegenüber dem USD, holt man die Investitionssumme auf sein EUR-Konto ganz einfach wieder zurück und kann den Kursgewinn einstreichen.

Zu beachten sind jedoch hier die anfallenden und oft nicht unerheblichen Gebühren, die den Gewinn natürlich je nach Höhe auch relativieren können. Auch werden Fremdwährungs-Konten häufig mit höheren allgemeinen Kontogebühren belegt. Ein Gewinn ist erst dann ein Gewinn, wenn die Transaktionskosten bzw. Gebühren hiervon abgezogen sind und danach noch etwas von dem Ertrag aus der Wertsteigerung übrigbleibt.

Devisenhandel über den Online-Broker

Darüber hinaus haben sich im Laufe der Zeit auch weit komplexere Währungsgeschäfte über die einfachen Kassageschäfte hinaus entwickelt, z.B. Devisentermingeschäfte, Devisenswaps u.a.

Für den vergleichsweise einfachen Devisenhandel und Devisenspekulationen der Privatanleger bietet sich in erster Linie das oben erwähnte Handelskonto bei einem Forex-Broker an. Empfehlenswerte Anbieter sind beispielsweise Oanda, CMC Markets oder IG. Alle drei genannten Broker werden zuverlässig durch die britische FCA (Financial Service Authority) reguliert und bieten umfangreiche Leistungen und Services.

FX Currency Converter – Automatische Währungsumrechnung zum aktuellen Kurs

Wer in Währungen investiert, möchte natürlich auch wissen, was die eigene oder die Fremdwährung wert ist. Hierfür gibt es zwar Taschenrechner und PC-Tools, allerdings muss man hierzu den aktuellen Kurs wissen. Einfacher funktioniert dies online mit einem FX Currency Converter, denn der aktuelle Währungskurs wird automatisch für die Umrechnung hinzugezogen. Durch einfache Eingabe der Umrechnungssumme in eine bestimmte Währung, z.B. EUR in USD oder umgekehrt, ergibt sich mit nur einem weiteren Mausklick auf „Berechnen“ der Wert der Summe in der gewünschten Währung.

Der FX Currency Converter des Forex-Brokers Oanda

Der FX Currency Converter des Forex-Brokers Oanda

Viele Broker stellen einen FX Currency Converter direkt auf ihrer Handelsplattform zur Verfügung. Dies ist auch dann hilfreich, wenn Sie z.B. in USD oder eine andere Fremdwährung im Forex-Handel investieren und den Wert des der Lots in EUR ermitteln wollen, oder wenn Sie bei dem betreffenden Broker ein Handelskonto in einer Fremdwährung wie z.B. GBP führen.

Ermittelt wird der Währungskurs in der Regel mit dem aktuellen Mittelkurs und nicht über die Geld-/Briefspanne (Preisspanne zwischen An- und Verkauf der Währung).

Cross Rates – Schneller Überblick über die wichtigsten Währungskurse

Einen schnellen Überblick über die wichtigsten Währungskurse erhalten Sie mit den sogenannten Cross Rates. Hierbei handelt es sich um eine meist tabellarische Übersicht der aktuellen Umrechnungskurse der Währungspaare, z.B. EUR/USD oder JPY/USD. Die Kursübersicht wird laufend aktualisiert und aktive Forex-Trader, die auf den schnellen Zugriff auf die Kursinformationen angewiesen sind, erkennen auf einen Blick die Veränderungen.

Cross Rates der wichtigsten internationalen Währungen (Quelle: Bloomberg)

Cross Rates der wichtigsten internationalen Währungen (Quelle: Bloomberg)

Alternativ enthält die Cross Rates-Übersicht auch zusätzliche Informationen wie den Schlusskurs des Vortages, Veränderung in % sowie die Tendenz der Kursentwicklung nach oben oder unten.

Selbstverständlich können sowohl Währungsrechner als auch die Cross Rates weitere Währungspaare enthalten, also durchaus auch die sogenannten Minors (exotische Währungspaare).

Woher beziehen Broker die Währungskurse & was ist mit den Market Makern?

Angebot & Nachfrage regeln den Markt

Preise und damit der Kurs hängen von Angebot und Nachfrage in den jeweiligen Märkten ab. Hinzu kommen viele weitere Faktoren, die hinter diesen beiden Bedingungen stehen und Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung von Angebot und Nachfrage zulassen. Dies sind z.B. Zinsentscheidungen der Notenbanken, Inflationsrate (Kaufkraft), Geschäftsklima, Arbeitslosenzahlen, politische und wirtschaftliche Entscheidungen usw. Handelt es sich um Produktion von Handelsgütern sind auch Rohstoffpreise, Absatzmärkte etc. entscheidend.

Währungen werden im Gegensatz zu Aktien oder anderen Wertpapieren außerbörslich oder an Devisenbörsen gehandelt. Der volumenseitig größte Anteil am Devisenhandel erfolgt im sogenannten Interbankenhandel. Dieser bezeichnet den Handel von Devisen zwischen den Banken, wobei hiervon die Zentralbank ausgeschlossen ist. Im Interbankenhandel erfolgt jede Transaktion zu einem individuellen Währungskurs, d.h. der Kurs für An- und Verkauf wird direkt zwischen dem beteiligten Käufer und Verkäufer vereinbart.

Trader im Forex-Handel können bei einem ECN-Broker ebenfalls unmittelbar mit den teilnehmenden Banken handeln und sich für den besten An- bzw. Verkaufskurs entscheiden.

Unterschiedliche Kursermittlung von Währungen

Während bis 1998 Referenzkurse von der Börse Frankfurt als Leitbörse für Devisenkurse ermittelt wurden, erübrigten sich diese dann in ganz Europa mit der Einführung des EUR. Inzwischen stellt zwar EuroFX Referenzkurse aus dem Handel zur Verfügung, sie werden z.B. von Kreditkartenunternehmen für die Umrechnung von Währungen bei Zahlungen in Fremdwährung verwendet und habe keine amtliche Gültigkeit wie in der Vergangenheit.

Reuters-Kurse in Echtzeit

Für Broker relevant sind die Mittelkurse von 17 verschiedenen Banken und Investmentbanken, welche aus dem Geld- und Briefkurs beim An- und Verkauf von Währungen ermittelt werden. Diese verwendet Reuters und viele Broker nutzen wiederum die Reuters-Kurse, die automatisch auf der Handelsplattform aktualisiert werden.

Eigene Kursstellung der Market Maker

Market Maker orientieren sich zwar auch größtenteils mehr oder weniger an diesen Kursen, stellen aber letztendlich ihre eigene Geld-/Briefspanne (Spread), so dass der Trader diesbezüglich Differenzen zwischen Reuters und dem Kurs eines Market Makers vorfindet. Da Market Maker am Spread verdienen und keine zusätzlichen Transaktionskosten im Forex-Handel anfallen, wären Broker bei sehr niedrigem, realistischem Spread im Nachteil, weshalb dieser entweder fix ist oder ein Mindest-Spread je Währungspaar besteht.

Referenzkurse der EZB im Devisenhandel eher unbedeutend

Darüber hinaus stellt die Europäische Zentralbank (EZB) stellt täglich Referenzkurse aus den Mittelkursen von einem Gremium der teilnehmenden Zentralbanken im Euro-Raum zur Verfügung. Durch die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Länder gelten diese Kurse allerdings als statistisch und nicht marktnah. Sie werden deshalb in erster Linie als Referenzkurs für die Währungsumrechnung in Bilanzen oder Statistiken genutzt.

Informieren Sie hierzu auch in unseren ausführlichen Artikel zur Kursstellung der Broker mit unterschiedlichen Handelsmodellen.

Was man sonst noch über den Währungshandel wissen sollte

Neben guten Marktkenntnissen und der Fähigkeit, technische Analysen wie z. B. technische Chartanalysen aufgrund historischer Charts vorzunehmen sind die wichtigsten Faktoren im Währungshandel vor allem Ereignisse aus dem Wirtschaftskalender des betreffenden Landes sowie Kennzahlen und Veränderungen von Drittmärkten, die in mittelbarem Zusammenhang mit der Währung stehen, hier z.B. Rohstoffe.

Viele Broker bieten nicht nur einen komfortablen FX Currency Converter an, sondern auch einen globalen Wirtschaftskalender und detaillierte Marktnachrichten zu den jeweiligen Währungspaaren. Ansonsten sind zahlreiche Informationsquellen im Internet verfügbar wie beispielsweise einschlägige Finanz- und Wirtschaftsnachrichten bei Bloomberg oder Reuters, einschließlich aktueller Presseberichte und natürlich auch die Empfehlungen und Berichte der Analysten von Banken, Wertpapierhändlern und Beratern.

Forex-Trader brauchen eine gute Handelsstrategie und auch hier gibt es Strategien, die zunächst eine Reihe von Verlusten beinhalten, um dann zu außergewöhnlich hohen Gewinnen zu führen oder die nur bei bestimmten Marktentwicklungen greifen. Entwickelt der Markt sich dann in die andere Richtung, ist diese Art von Strategie dann möglicherweise nicht mehr die richtige. Strategien mit langen Verlustphasen und anschließenden hohen Gewinnmöglichkeiten eignen sich nicht für Anfänger und sind ausschließlich Profis vorbehalten. Zwei für den Anfänger gut geeignete Strategien sind z.B. die Trendfolge-Strategie oder die Fibonacci-Strategie.

Fazit zu FX Currency Converter, Funktionen & Währungskursen

FX Currency Converter werden von vielen Brokern direkt auf der Handelsplattform, aber auch von Finanzportalen zur Verfügung gestellt. Währungskurse lassen sich so einfach zum aktuellen Kurs umrechnen, der laufend aktualisiert wird. Die Funktionsweise ist denkbar einfach und sehr zeitsparend, weil der aktuelle Kurs nicht erst anderweitig gesucht werden muss.

Man gibt in den FX Currency Converter den zu berechnenden Währungsbetrag der bekannten Währung ein und wählt dazu die Fremdwährung aus, zu der die automatische Umrechnung erfolgen soll. Natürlich funktioniert das Ganze auch umgekehrt, z.B. wenn man wissen möchte, wie viele Einheiten einer Währung man benötigt um einen bestimmten Betrag in der Fremdwährung zu erreichen.

Eines müssen Trader jedoch auf jeden Fall beachten, wenn sie bei einem Broker Währungen handeln. Die Kurse bei verschiedenen Brokern sind selten völlig identisch. Market Maker orientieren sich zwar mehr oder weniger meist an den Reuters-Kursen, diese laufen dann aber nicht über die Plattform, sondern der Broker mit Market Maker-Handelsmodell stellt seine Kurse selbst. D.h. der Kurs weicht von dem Reuters-Kurs in jedem Fall ab.

Auch Interbanken-Kurse aus dem Pool der Handelspartner eines ECN-Brokers geben eigene Kurse bei An- und Verkauf der Währung, der sogenannten Geld-/Briefspanne an. Die Zusammensetzung der Anzahl der Handelspartner und um welche es sich handelt, ist immer unterschiedlich. Gehen Sie deshalb nie von einem Kurs aus, den Sie bei einem anderen Broker oder auf einem Finanzportal erhalten und bei ihrem Broker für den Handel nutzen wollen, da die Bezugsquellen voneinander abweichen können oder die vorgenannten Unterschiede bei der Kursstellung bestehen.

Erfahrene Trader orientieren sich oft an den sogenannten Cross Rates und erkennen mit einem Blick, ob und wie sich der Währungskurs eines von ihnen gehandelten Währungspaares verändert hat. Die tabellarische Übersicht lässt sich schnell ablesen und beinhaltet in jedem Fall die internationalen Hauptwährungspaare, die auch als Majors bezeichnet werden, hin und wieder auch zusätzliche exotische Währungspaare, die Minors. Auch diese Kurse werden laufend aktualisiert.

Forex-Trader finden inzwischen eine beachtliche Anzahl seriöser und professioneller Broker vor. Hierzu gehören sowohl die europäischen Marktführer CMC Markets und IG als auch eine Reihe anderer empfehlenswerter Anbieter wie Oanda, JFD Brokers, ETX Capital oder flatex.

Achten Sie bei der Broker-Wahl nicht nur auf eine zuverlässige Regulierung, die bei allen diesen Brokern durch eine EU-Finanzmarktaufsicht durchgeführt wird, sondern auch auf die für Sie persönlich wichtigen Leistungen. Für Einsteiger sind beispielsweise ein gutes Fortbildungsangebot mit z.B. Webinaren oder Online-Schulungen sowie ein Demo-Konto von großem Vorteil, während Fortgeschrittene sich häufig eine umfangreiche Auswahl an Handelsmöglichkeiten und ein breites Asset-Angebot wünschen. Nicht zuletzt sollte auch die Handelsplattform sowohl über alle nötigen und zusätzlichen Funktionen sowie mobile Apps verfügen, um komfortables Trading zu ermöglichen.

Währungen werden praktisch rund um die Uhr gehandelt und sind als OTC (Over the counter)-Assets börsenunabhängig. Achten Sie auf die Handelszeiten des Brokers, denn auch diese sind unterschiedlich. Bei IG können Sie beispielsweise auch in den Wochenend-Handel einsteigen.

Gerade von auf den Forex-Handel spezialisierten Brokern wie beispielsweise dem ECN-Broker Ayondo werden in der Regel vor allem fortgeschrittene Trader angesprochen, oft schon erkennbar an den vergleichsweise hohen Mindesteinzahlungen und einer für Anfänger aufgrund des ausschließlich verwendeten Fachvokabulars eher schwer verständlichen Webseite. Einsteiger sind bei den o.g. Anbietern deshalb weit besser aufgehoben, wobei auch Oanda sich klar an erfahrene Forex-Trader wendet.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

 
Jetzt CMC Markets und vom Hebel bis zu 1:500 profitieren!

 

FX Currency Converter – Währungen, Cross Rates & Devisenkurse einfach umrechnen was last modified: Januar 24th, 2017 by AngelaZ