Growney Erfahrungen – Test & Bewertung Robo Advisor

Growney Erfahrungsbericht

Meine Growney Erfahrungen – Test & Bewertung Anlageberatung/Robo Advisor

Pro                                                                                                                            

  • Deutsches FinTech Start-up Unternehmen mit Sitz in Berlin
  • Partner der Sutor Bank in Hamburg
  • Informative & gut verständliche Webseiten-Inhalte
  • Einfache Depoteröffnung & Legitimation per Video-Telefonat
  • Flexibles, individuell anzupassendes Risiko-Profil & Anlagestrategie
  • Wählbare Laufzeiten & Zusammensetzung der ETFs
  • Einmalige Investition oder Sparplan schon ab 1 EUR möglich
  • Günstige Fonds- & Transaktionsgebühren
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Kundenservice per E-Mail, Live Chat & telefonisch über Berliner Büro

Contra

  • Vergleichsweise hohe Servicegebühren zwischen 0,39% und 0,99% unter 1 Mio. Anlagesumme, jedoch alle Service-Leistungen enthalten

Growney – Robo Advisor-Plattform für ETF-Handel am Kapitalmarkt

Das Unternehmen

Growney ist ein junges, innovatives FinTech Start-up Unternehmen aus Berlin.  Die unabhängige Robo Advisor-Plattform ermöglicht Anlegern einen komfortablen Zugang mit individueller Auswahl des eigenen Risiko-Profils und einer passenden Anlagestrategie für Investitionen in ETFs über die Partnerbank Sutor Bank in Hamburg.

Growney versteht sich als Anbieter von Wissens-Technologie für unabhängige, einfache verständliche und rentable Anlagestrukturen, die im Gegensatz zu Bankprodukten auch wesentlich günstiger sind.

Das Unternehmen ist seit 2016 am Markt und ermöglicht den Zugang zu einer breiten Palette an anlagefähigen Fonds, die in rund 2.400 Aktien in 45 Ländern weltweit investiert sind.

 
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Seriosität von Growney und der Sutor Bank

Da es sich bei Growney um einen Anbieter für eine IT-Plattform für die Geldanlage in ETFs (Exchange Traded Funds) bei der Hamburger Sutor Bank handelt, verfügt das FinTech-Unternehmen über keine Regulierung für Finanzdienstleister. Kunden erwerben Anteile an Aktien- und Anleihen-Fonds über die Hamburger Sutor Bank, die durch die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) beaufsichtigt wird.

Kundengelder werden gemäß den gesetzlichen Regulierungsbestimmungen grundsätzlich getrennt vom Unternehmenskapital auf segregierten Bankkonten verwahrt. Es besteht eine gesetzliche deutsche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 EUR je Kunde. Bei der Anlage in ETFs handelt es sich jedoch um Sondervermögen und nicht um klassische Sparanlagen wie Festgeld oder Sparbuchguthaben. Sondervermögen wie Wertpapiere werden von der Sutor Bank lediglich verwahrt. Es ist somit ausgeschlossen, das bei einer möglichen Insolvenz auf die Vermögenswerte der Kunden zugegriffen werden kann.

Insofern ist Growney bzw. die Sutor Bank als seriöses Unternehmen einzustufen.

Die Webseite von Growney

Die Webseite enthält alle wichtigen Informationen zu Unternehmen, Geldanlagen in Fonds und Service- & Leistungsangebot. Die Internetpräsenz ist transparent und auch für Erstanleger in ETF-Anlagen gut verständlich dargestellt.

Die Webseite des Berliner FinTech Start-ups Growney

Die Webseite des Berliner FinTech Start-ups Growney

Was sind ETFs?

Eine kostengünstige Alternative zu den klassischen Investmentfonds, sind ETF (Exchange Traded Funds) Indexfonds. Statt der im klassischen Fonds enthaltenen Einzelwerte von Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren in Beimischung, kopiert ein ETF die Zusammensetzung der Werte eines ganzen Index, wie z.B. dem DAX. Das spart hohe Verwaltungskosten, da kein Fondsmanager nötig ist, der sich um die Umschichtungen und Portfolio-Optimierung kümmert. Geringere Kosten wirken sich positiv auf die Rendite aus, da sie nicht abgezogen werden müssen. Es entfällt bei ETFs als passive Fonds auch der Ausgabeaufschlag, der für aktive Fonds berechnet wird.

ETFs sind ein empfehlenswertes und zudem günstiges Fondsprodukt für private Kleinanleger und Investoren, die über ein geringeres Investitionsbudget verfügen und die hohen Transaktionskosten und Risiken beim Kauf von Einzelaktien oder anderen Wertpapieren scheuen.

In ETFs ist eine vergleichsweise breite Risikostreuung enthalten. Die enthaltenen Wertpapiere haben wie im Index eine unterschiedliche Gewichtung. Das schützt Anleger davor, möglicherweise viel Geld zu verlieren, wenn in einen hohen Anteil einer Aktiengesellschaft, in nur eine Branche oder länderspezifisch wie in klassischen Aktienfonds investiert wurde. ETFs verfügen deshalb über ein geringeres Verlustrisiko. Schlechte Performance eines Wertpapiers kann möglicherweise durch andere wieder ausgeglichen werden.

Andere Fondsprodukte wie Geldmarktfonds, Immobilienfonds, Zielfonds, Mischfonds und Rentenfonds eignen sich weniger für Anleger mit begrenzten Investitionsmöglichkeiten. Entweder sind sie sehr spekulativ (Geldmarktfonds), renditeschwach (Rentenfonds), teuer (Immobilienfonds) oder mit extrem langen Laufzeiten versehen wie z.B. Zielfonds mit bis zu 30 Jahren.

Einfache Depoteröffnung

Die Depoteröffnung über Growney gestaltet sich denkbar einfach. Zunächst wird das Anlageziel durch Festlegung des Risiko-Profils und der Anlagestrategie ausgewählt. Die Depotführung erfolgt durch die Sutor Bank. Für die Eröffnung des Depots sind die üblichen persönlichen Angaben sowie die Legitimation durch das ein Video-Telefonat mit Vorlage von Reisepass oder Personalausweis notwendig.

Im 1. Schritt legt der Kunde sein Anlageziel fest

Im 1. Schritt legt der Kunde sein Anlageziel fest

Anschließend wird die Anlagestrategie mit allen Parametern wie Anlagezeitraum, Einmalanlage oder monatliche Sparrate, erwartete Rendite und Risikokategorie noch einmal zusammenfassend dargestellt.

Die Sparanlage ist unabhängig von der gewählten Anlagestrategie und bereits ab 50 EUR monatlich möglich

Die Sparanlage ist unabhängig von der gewählten Anlagestrategie und bereits ab 50 EUR monatlich möglich

Im Anschluss folgt die Depoteröffnung sowie die Zusammenfassung der gemachten Angaben sowie das Identifikationsverfahren per Video-Telefonat. Bisher bieten nur wenige Banken diese komfortable Lösung zur Legitimation an. Während der Legitimierung über einen internetfähigen PC erfolgt im Laufe des Video-Telefonats ein SMS-Versand auf das Smartphone, welches neben einem Ausweisdokument ebenfalls für das Gespräch bereitliegen sollte. Das Ausweisdokument wird in verschiedenen Positionen in die Kamera gehalten, um Wasserzeichen und Ident-Merkmale wie die Ausweisnummer visuell zu übermitteln. Selbstverständlich ist auch die Nutzung des Smartphones allein möglich.

 
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Einzahlungen auf das Depot

Lastschrifteinzug vom Referenzkonto

Die Einzahlung auf das Depot wird je nach Auswahl als Einmalzahlung oder monatlich als Sparrate per Lastschrifteinzug vom angegebenen Referenzkonto vorgenommen.

Auszahlungen auf das Referenzkonto

Gebührenfreie Auszahlungen

Auszahlungen werden nach Ende der Laufzeit und Abrechnung ebenfalls auf das Referenzkonto transferiert. Befindet sich das Bankkonto des Depotinhabers innerhalb des SEPA-Raums (Single Euro Payment Area), fallen keine Gebühren dafür an, ansonsten die Bankgebühr für Auslandsüberweisungen.

Günstige und transparente Gebührenstruktur für ETFs

Die transparente Gebührenstruktur setzt sich zusammen aus der Servicegebühr und den Fonds- und Transaktionskosten. Die Servicegebühr ist abhängig von der Höhe des investierten Kapitals und liegt zwischen 0,39% und 0,99%.

Die Servicegebühren liegen je nach Investitionshöhe zwischen 0,39% und 0,99%

Die Servicegebühren liegen je nach Investitionshöhe zwischen 0,39% und 0,99%

Im Kostenvergleich mit einer zugrunde gelegten Anlagesumme von 10.000 EUR wird die hohe Kostenersparnis gegenüber den durchschnittlichen Werten für Fonds- und Transaktionskosten der Filialbanken deutlich:

Kostenvergleich zwischen Filialbank und Growney bei einer Anlagesumme von 10.000 EUR

Kostenvergleich zwischen Filialbank und Growney bei einer Anlagesumme von 10.000 EUR

Was der Kunde bei der Depotführung spart holt sich Growney über die Servicegebühren bis zur dreifachen Höhe wieder herein. Insgesamt liegt der Anbieter zwar im Ergebnis unter den Gesamtkosten von Filialbanken, Online ETF-Broker sind jedoch zum Teil durchaus günstiger als Growney bzw. erheben weder Depot- noch Servicegebühren.

Kundenorientierter Support per E-Mail, Live Chat & telefonisch

Der kompetente Kundenservice von Growney steht telefonisch und per E-Mail zu den Bürozeiten von Montag-Freitag zwischen 9-19 Uhr zur Verfügung und wird über das Berliner Büro abgewickelt. Ein Live Chat für die direkte Ansprache bei Fragen und Problemen ist ebenfalls vorhanden.

Fazit zu Growney

Sowohl das FinTech Start-up Growney als auch die Hamburger Privatbank Sutor Bank als depotführendes Institut gehören zu den als seriös einzustufenden Anbietern von IT-Dienstleistungen bzw. der Verwaltung von Kundenvermögen und Anlagekonten.

Growney bietet die Robo Advisor-Plattform für unabhängige und individuell wählbare Risiko-Profile und Anlagestrategien für Anleger, die in zudem kostengünstige ETF-Fonds investieren möchten. Die Depoteröffnung und -verwaltung erfolgt bei der Sutor Bank in Hamburg.

Die Partnerbank Sutor Bank wird durch die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) beaufsichtigt und verfügt über die gesetzliche Einlagensicherung. Die Einlagensicherung gilt allerdings nicht für die hier erwähnten ETFs, die als Sondervermögen gelten und lediglich seitens der Bank verwahrt werden. Sollte die Wertpapier-verwaltende Bank insolvent sein, hat sie auf Sondervermögen der Kunden ohnehin keinen Zugriff und kann daraus auch keine Gläubiger befriedigen.

Die deutschsprachige Webseite von Growney ist auch für weniger erfahrene Anleger oder Einsteiger in die ETF-Anlagen gut verständlich, trotzdem es sich nicht um einen klassischen Broker handelt und FinTech-Unternehmen sich vor lauter Technikschwerpunkt oft schwertun, dem hieran weniger interessierten Anleger das eigentliche Produkt nahezubringen.  Growney beschränkt sich erfreulicherweise auf die für Anleger relevanten Inhalte und lenkt den Fokus auf die unterschiedlichen Investitionsmöglichkeiten zu verschiedenen Laufzeiten, Einmalzahlung oder Sparplan und Anlagestrategien.

ETFs (Exchange Traded Funds) gibt es schon seit vielen Jahren, doch erst seit Neuerem finden sie auch das Interesse von Tradern und privaten Kleinanlegern. Sie haben zum einen den Vorteil weit geringere Kosten zu verursachen, können vielfach auch als Sparplan investiert werden und kopieren einen bestehenden Index. Letzteres bedeutet auch, es findet bei diesen passiven Fonds keine laufende Portfolio-Optimierung durch Fondsmanager wie bei aktiven Fonds statt und die Zusammensetzung ist identisch mit dem börsennotierten Index. Ein Verkauf von ETFs ist zudem jederzeit möglich.

Bei ETFs handelt es sich um vergleichsweise sichere Kapitalanlagen, da sie im Gegensatz zu branchen- oder länderspezifischen klassischen Investmentfonds eine breitere Risikostreuung aufweisen und damit das Anlegerrisiko verringern. ETFs eigenen sich für eine Vielzahl von Investoren. Vom Studenten über Anleger, die in ihre private Altersvorsorge investieren möchten, bis hin zum Pensionär, der über eine zusätzliche Rente aus einem Entnahmeplan verfügt, sind ETFs ein attraktives und auch rentables Kapitalmarktprodukt.

Relativ niedrig ist allgemein bekanntermaßen die Rendite infolge der Niedrigzins-Politik der EZB. Auch bei Growney darf man deshalb keine Wunder erwarten, was den Renditeertrag der unterschiedlichen Risiko-Profile und Anlagestrategien im Zusammenhang mit den gewählten ETF-Fonds angeht. Die Entwicklung kann selbstverständlich auch negativ verlaufen und die getätigte Investition nach Laufzeitende geringer sein als die Einzahlung.

Bei der eigenen Risikoeinschätzung sollten sich Kunden auch die verschiedenen Renditeentwicklungen in der Historie ansehen, die grafisch anschaulich dargestellt sind. Konservative Anlagestrategien bescheren zwar vergleichsweise geringe Zinsen, sind aber relativ sicher, wenn es um Verluste geht. Trotzdem kann niemand die Marktentwicklung voraussehen und auch eine mögliche Leitzinserhöhung würde daran nicht viel ändern.

Die Auswahl des eigenen Risiko-Profils und der gewünschten Anlagestrategie durch Einmalzahlung oder Sparplan mit individueller Laufzeit sind denkbar einfach. Ebenso wie die Depoteröffnung, die über ein elektronisches Formular vorgenommen und dann zur Unterschrift ausgedruckt wird.

Da es mittlerweile auch von der BaFin anerkannte elektronische Identifikationsverfahren per Video-Telefonat wie z.B. WebID oder IdentNow gibt, die schnell und unkompliziert per Smartphone oder internetfähigem PC über die Webcam vorgenommen werden können, nutzt auch Growney diesen komfortablen Service. Vor allem vor dem Hintergrund der immer weniger werdenden Postfilialen und damit höherem Aufwand des Kunden ist das oft notwendige, aber längst überholte PostIdent-Verfahren oft ein Nachteil bei der Depoteröffnung anderer Anbieter.

Den Punktabzug gibt es für die vergleichsweise hohen Servicegebühren zwischen 0,39% und 0,99%, je nach Höhe der Anlagesumme. Growney gibt an, sein Einkommen ausschließlich aus den Servicegebühren zu generieren. Verständlich, dass diese etwas höher liegen als beispielsweise bei ETF-Brokern, die ohne Partnerbank arbeiten und über die Höhe der Transaktionskosten zu ihrem Einkommen gelangen.

Den Punktabzug gibt es für die vergleichsweise hohen Servicegebühren zwischen 0,39% und 0,99%, je nach Höhe der Anlagesumme. Growney gibt an, sein Einkommen ausschließlich aus den Servicegebühren zu generieren. Verständlich, dass diese etwas höher liegen als beispielsweise bei ETF-Brokern, die ohne Partnerbank arbeiten und über die Höhe der Transaktionskosten zu ihrem Einkommen gelangen. Servicegebühren bei Growney fallen jedoch nur für den Vermögensanteil an, der unter 1 Million Euro liegt. Vermögensanteile über 1 Million Euro werden servicegebührenfrei verwaltet. Die Servicegebühr beinhaltet aber alle Service-Leistungen wie Depot- und Kontoführung, Ordergebühren, Automatisches Rebalancing, Fondsauswahl und -überwachung, ausführliche Berichte zur Wertentwicklung oder auch die Steueroptimierung.

Ansonsten überwiegen bei Growney ganz klar die Vorteile. Das FinTech-Unternehmen präsentiert eine gut durchdachte Idee und eine professionelle Umsetzung in Zusammenarbeit mit einer seriösen deutschen Partnerbank. Kunden können ihre Geldanlage flexibel als Einmalzahlung und als Sparplan mit monatlicher Zahlung schon ab 1 EUR gestalten. Das individuelle Risiko-Profil ist aus fünf unterschiedlichen Profilen wählbar, von risikoschwach bis hoch risikoreich.

Daneben ist der kompetente Kundenservice ein weiterer Pluspunkt.

Growney ist ein empfehlenswerter, transparenter Anbieter für erfahrene Anleger, aber auch für Einsteiger in die ETF-Geldanlage mit guten Renditechancen.

 
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Growney Erfahrungen – Test & Bewertung Robo Advisor was last modified: November 15th, 2017 by AngelaZ