Binäre Optionen – Handelssignale

Binäre Optionen – Kurze Laufzeiten und viele Gewinnchancen

Binäre Optionen werden von den Tradern überwiegend mit kurzen Laufzeiten gehandelt, selten wählen sie längere Laufzeiten wie 6 Monate oder 1 Jahr, auch wenn einige Broker diese langfristigen Handelsarten anbieten. Verständlich, denn mit den sogenannten Digitaloptionen sind viele Trades in kurzer Zeit mit entsprechend zahlreichen Gewinnchancen durchführbar. Warum also langfristige Handelsoptionen eingehen, wenn man mit kürzeren Laufzeiten mehr Möglichkeiten hat?

Wer von kurzfristigen Chancen profitieren will, muss allerdings schnell reagieren, um einen guten Einstiegszeitpunkt in einen erfolgversprechenden Trade zu nutzen. Die meisten Trader haben jedoch weder die Zeit noch die Kenntnisse, wie ein Profi zu handeln und den Tag vor dem PC zu verbringen, um alle Informationen zu beschaffen, Charts zu analysieren, Trends auszumachen und das aktuelle Börsengeschehen im Live-Ticker zu verfolgen. Die Informationen sind zu umfangreich, um sich zwischen Feierabend und Abendessen vor Ende der Handelszeiten auf den aktuellen Stand zu bringen und noch einige profitable Trades zu handeln.

Handelssignale übernehmen einen Teil dieser Aufgaben und können helfen, zu einem bestimmten Zeitpunkt auf ein jetzt sinnvolles Handelsverhalten hinzuweisen und damit die Gewinnchancen zu verbessern.

Handelssignale verbessern möglicherweise die Gewinnchancen – eine Erfolgsgarantie sind sie nicht

Rein mathematisch gesehen, können Handelssignale die Gewinnwahrscheinlichkeit bei Binären Optionen von 50% allenfalls auf maximal 70% erhöhen, so Experten. Die Betonung liegt auf „Können“, denn der Markt lässt sich letztendlich nicht mit Algorithmen und auch nicht mit Analysen austricksen, die Berechenbarkeit erreicht niemals 100%. So gesehen, können Handelssignale also nur eine Möglichkeit sein, um z.B. einen optimalen Einstiegszeitpunkt zu suggerieren oder eine adäquate Handelsreaktion zu erzeugen.

Börse

Für Trader können Handelssignale aber eine gute Unterstützung sein, denn vor allem Anfänger fühlen sich oft unsicher, welche Handelsreaktion nun die richtige sein könnte, ob die Gelegenheit wirklich günstig ist oder ob sie die Strategie, die sie gerade erlernen, schon verstanden haben. Nicht zuletzt ist es natürlich auch eine Zeitfrage, laufende Informationen in einem ausreichenden Umfang selbst zu verarbeiten, die für eine eigene, fundierte Einschätzung nötig sind.

Anfängerfehler und anfängliche Misserfolge im Binäre Optionen-Trading

Viele Einsteiger in den Binäre Optionen-Handel starten das Trading eher nach dem Zufallsprinzip. Zwar halten sie sich möglicherweise noch an die Empfehlung, mit den klassischen Put & Call-Optionen zu beginnen, berücksichtigen bei der Wahl der Assets aber schon keinerlei Marktinformationen. Oder sie entscheiden sich für einen für sie persönlich naheliegenden Basiswert, wie z.B. das Währungspaar EUR/USD. Wenn der Australier AUD/USD handelt, handelt der Europäer eben EUR/USD, er hat die Währung ja schließlich täglich in der Hand. Ähnlich verhält es sich bei Aktienwerten, die aktuell in der Finanzpresse diskutiert oder genauestens unter kritischer, öffentlicher Beobachtung stehen, wie z.B. Volkswagen, eben weil der Autobauer gerade in aller Munde ist. Traden wir also einfach mal drauf los.

Wenn es dann nicht so wie erwartet läuft und eine Reihe von Verlusten gleich zu Beginn zu Frustration oder gar einem finanziellem Fiasko führt, ist es mit der Trader-Karriere schnell vorbei. Vor allem Anfängern, die gerade begonnen haben, sich mit den Fortbildungsmaterialien der Broker zu befassen, fällt es verständlicherweise schwer, Indikatoren zu verwenden und Analysen zu interpretieren. Kursschwankungen lassen sich nicht zuordnen oder Unternehmensnachrichten, die sich doch vorgestern noch positiv anhörten, lassen eine Aktie sinken. Wer nicht auf gut Glück zocken will, braucht ein umfangreiches Wissen.

Lernen

Was können Binäre Optionen-Trader also tun, damit sich ihre Erfolgsaussichten erhöhen? Wie können sie planvoller vorgehen, schneller auf Marktereignisse reagieren? Oder müssen sie wirklich erst zum professionellen Markt- und Börsenexperten werden, der Chartanalysen im Schlaf erstellen und daraus einen zielführenden Handlungsbedarf ableiten kann?

Was sind Handelssignale und woher bekommt man sie?

Unter Handelssignalen versteht man Informationen, die z.B. als Entscheidungshilfe dienen, ob beispielsweise das Öffnen einer Position, mit der nach Ablauf auch wirklich ein Gewinn erzielt werden kann, wirklich sinnvoll ist, oder auch ob eine Tendenz zu erkennen ist, bei der das vorzeitige Schließen einer Position von Vorteil wäre. Diese Informationen können aus vielerlei Quellen bestehen, z.B. Markttendenzen, Unternehmensnachrichten, wirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen oder politischen Ereignissen, aber auch aus technischen Chartanalysen und –mustern unter Verwendung von Tools und Indikatoren.

Einige Broker haben in ihren Kontomodellen kostenlose Handelssignale eingebaut. Leider in den meisten Fällen erst ab einer höheren Mindesteinzahlung, so dass Einsteiger, die sich vernünftigerweise zunächst für ein Starter-Konto entscheiden, hiervon nicht profitieren können.

Doch auch die Binäre Optionen-Broker sind nicht der Urheber der Handelssignale. Signalgeber-Software gibt es wie Sand am Meer, in vielen Fällen leider weniger gute, die es sich zu kaufen nicht lohnt. Die Broker greifen in aller Regel auf bekannte Serviceanbieter zurück und installieren deren Software auf ihrer Trading-Plattform. Geheim sind diese Anbieter nicht und auch Webservice-Unternehmen bieten Handelssignale für Binäre Optionen über das Internet an, die Händler nutzen können.

Auf was sollte man bei Handelssignalgebern achten?

Trader erhalten Handelssignale sinnvollerweise per SMS und/oder per Email/Web-Interface, um sehr kurzfristig nach Erhalt der Nachricht reagieren zu können, wobei Benachrichtigungen per Email aufgrund der Kürze der Reaktionszeit im Gegensatz weniger vorteilhaft sind, weil Email-Server zu häufig verzögert senden. Trotzdem sind Besitzer von mobilen Endgeräten hier natürlich im Vorteil, wenn sie sich über eine Mobile Trading App direkt beim Broker in ihr Trading-Konto einloggen können.

3 Handelssignale pro Tag sollte die Mindestanzahl sein, denn auf nur vereinzelte Signale wie 2-3 in der Woche können Trader auch gut verzichten, zumal man aus verschiedensten Gründen auch nicht auf jedes Signal reagiert.

Signale mit allgemeinen Angaben helfen wenig weiter, wenn der Reaktions-Zeitrahmen und Assets sowie die Handelsempfehlung an sich nicht erwähnt werden. Die Information sollte deshalb weitestgehend konkret sein, was der Trader nun eigentlich tun soll und welche Märkte die Information tatsächlich betrifft. Eine allgemein erscheinende Information kann Auswirkungen auf viele Märkte haben, so dass konkrete Angaben über optimale Investments wichtig sind. Je genauer, desto hilfreicher die Handelssignale.

Erfolgsversprechen wie „100% Gewinngarantie“ o.ä. sind unseriös. Vorsicht ist auch bei vollautomatischer Signalgeber-Tradingsoftware geboten, die den Handel wie schon der Name sagt vollautomatisch und ohne Zutun des Traders ausführt. Die Optionen enden in Verlusten bis das Kontoguthaben innerhalb weniger Stunden vollständig abgeräumt ist.

Während einer kostenlosen Probephase können die Handelssignale auf ihre Qualität getestet werden. Kostenpflichtige, aber auch kostenlose Software oder Service sollte in diesem Fall nie ohne vorherige, unverbindliche Probephase getestet werden. Es gibt zu viele unseriöse Anbieter auf dem Markt, die nicht den geringsten Nutzen bringen. Auch die Handelssignale der Broker sind nicht immer von guter Qualität, so dass ein Test die sicherste Methode ist, unnütze oder fehlerhafte Handelssignale aus seinem Trading-Werkzeugkasten direkt wieder auszusortieren. Seriöse Handelssignale können unverbindlich durchschnittlich zwei Wochen lang getestet werden.

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Checkliste für Handelssignale

Um Handelssignale effizient nutzen zu können, sollten Trader die folgende Checkliste verwenden, bevor sie das Angebot testen:

  • In welcher elektronischen Form werden die Handelssignale übermittelt?
  • Wie viele Handelssignale werden pro Tag versendet?
  • Welche Informationen werden übermittelt? (Gibt es einen Zeitrahmen? Werden konkrete Assets benannt? usw.)
  • Wie ist die Erfolgsquote der Handelssignale laut des Anbieters?
  • Können die Handelssignale während einer Probephase kostenlos getestet werden?

Wie testet man Handelssignale?

Handelssignale sollten auf keinen Fall im Live-Handel getestet werden. Das Risiko, dies teuer mit seinem Handelskapital zu bezahlen ist einfach zu groß. Das Demo-Konto eines Binäre Optionen-Brokers eignet sich auch ideal für risikofreie Trades, um Handelssignale zu testen. Wer sich noch nicht für einen Broker entschieden hat, sollte der Broker-Wahl auf kostenlose Demo-Konten achten, die unabhängig von einem Live-Account eröffnet werden können. Hier empfehlen sich z.B. die EU-regulierten Binäre Optionen-Broker 365trading oder Binary.com.

Sinnvoll ist es, sich zu notieren, ob man den Trade z.B. auch ohne das Handelssignal ausgeführt hätte und ob der Handel in Gewinn oder Verlust gelaufen ist. Am Ende der Testphase ergibt sich dann eine eigene Erfolgsstatistik, ob die Handelssignale tatsächlich eine gute Unterstützung sind und das persönliche Trading-Verhalten verbessert haben.

 
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Fazit zu Handelssignalen

Neben den Handelssignalen, die bereits in einem Chart erkennbar sind oder herausgearbeitet werden können mit Hilfe von Tools, die auf der Trading-Plattform zur Verfügung stehen, gibt es diverse Signalgeber-Software und andere mögliche Handelssignale in Form von Informationen und Empfehlungen. Die geforderte schnelle Reaktionszeit spricht vor allem Nutzer mobiler Endgeräte an, die sich zeitnah bei ihrem Broker in das Trading-Konto einloggen können. Ansonsten können Trader schnell unter Stress geraten.

Handelssignale können je nach Qualität eine sinnvolle Trading-Unterstützung sein und auch die Gewinnchancen verbessern. Allein darauf verlassen sollte man sich aber dennoch nicht, Verluste sind im Leben eines jeden Traders mehr oder weniger die ständigen Begleiter, sie werden sich nicht vermeiden lassen. Auf das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten kommt es an, nicht auf die jeweilige Anzahl, sondern auf das Ergebnis Gewinne minus Verluste.

Eine solide, eigene Informations- und Wissensbasis ist die wichtigste Komponente im Binäre Optionen-Trading und kann in Kombination mit der Nutzung von Handelssignalen mehr Gewinne erzielen.

Unsere unabhängigen Erfahrungsberichte der TOP-Broker 2015 erleichtern die richtige Broker-Wahl

In unseren unabhängigen Erfahrungsberichten haben wir alle Ergebnisse unserer Tests & Bewertungen der Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Wir bewerten selbstverständlich auch den Umfang der handelbaren Märkte, die Handelsarten und alle weiteren Leistungs- und Serviceangebot wie Demo-Konto, Fortbildungsangebot und Support des jeweiligen Brokers. Vergleichen Sie deshalb unsere jeweiligen Erfahrungsberichte zu den TOP-Brokern 2015 und melden sich dort direkt beim Anbieter Ihrer Wahl an. Unser Artikel „Die 10 besten Binäre Optionen-Broker“ informiert Sie über alle Kriterien, die Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten.

Binäre Optionen – Handelssignale was last modified: Februar 9th, 2016 by AngelaZ