investify Erfahrungen – Test & Bewertung Anlagestrategien/Robo-Advisor

Erfahrungsbericht

Meine investify Erfahrungen – Test & Bewertung Anlagestrategien/Robo Advisor

Pro

  • Lizenzierter, digitaler Vermögensverwalter mit Hauptsitz in Luxemburg
  • Depotverwaltung bei renommierter, deutscher Partner-Bank Baader Bank
  • Informative, gut verständliche Webseite
  • Investitionen in kostengünstige ETFs oder aktiv gemanagte Fonds namhafter Fondsgesellschaft
  • Einmalanlage oder Sparplan ab 50 EUR monatlich
  • Auswahl der Anlagestrategie & Depoteröffnung vollständig online
  • Verkauf der Fonds jederzeit möglich
  • Günstige Servicegebühr (All-in) in Höhe von 1% p.a., unabhängig von der investierten Anlagesumme
  • Kundenservice per Kontaktformular, E-Mail & telefonisch

Contra

  • Einmalanlagen erst ab 5.000 EUR Mindesteinlage
  • Keine Auszahlungspläne erhältlich
  • Für höhere Investitionen wegen fehlender Staffelung vergleichsweise hohe Servicegebühr (für Anlagen ab 50.000 EUR und höher)
  • Kauf von investify-Produkten nur über ein Depot bei der Baader-Bank möglich
  • Bisher nur ein Vertriebspartner (Hamburger Sparkasse – HASPA)

investify – Robo Advisor-Plattform für Fondsanlagen in passive ETFs & aktiv gemanagte Fonds

Das Unternehmen

Investify  ist eine Marke und Robo Advisor-Plattform für Fondsanlagen in passive ETFs und auch aktiv gemanagte Fonds namhafter Fondsgesellschaften.

Die investify S.A. hat ihren Unternehmenshauptsitz in Luxemburg und unterhält einen weiteren Standort in Aachen/Deutschland. Verantwortlich sind die vier Gründer/Geschäftsführer, die alle über einschlägige Erfahrung in der professionellen, privaten Vermögensverwaltung verfügen.

Das noch junge Unternehmen ging erst vor wenigen Monaten im März 2017 an den Markt und wendet sich an Privatanleger, die ab einer Mindesteinlage von 5.000 EUR in offene Fonds bzw. die kostengünstigen ETFs zu einer günstigen Servicegebühr von 1% p.a., unabhängig von der Anlagesumme, investieren möchten. Depotführender Partner ist die deutsche Baader Bank.

In 3 Schritten investieren investify-Kunden bequem online in Fonds des digitalen Vermögensverwalters aus Luxemburg

Seriosität von investify

Als digitaler Vermögensverwalter stellt investify seinen Kunden den Zugang zum Produktangebot und die Auswahl der persönlichen Anlagestrategie sowie das Know How zur Verfügung. Als Vermittler hat investify zu keiner Zeit Zugriff auf das Kapital des Anlegers. Fonds bzw. Fondsanteile gelten dabei ebenso wie Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere als Sondervermögen und werden im Wertpapier-Depot des Kunden bei der durch die deutsche BaFin regulierten Baader Bank mit Hauptsitz im bayerischen Unterschleißheim bei München.

Regulierte Banken und Depot-Broker müssen Kundengelder getrennt vom eigenen Unternehmenskapital verwahren. Es ist somit ausgeschlossen, das bei einer Insolvenz des Depotverwalters auf die Vermögenswerte der Kunden zugegriffen werden kann.

Die Baader Bank, gegründet 1983, ist eine erfahrene, deutsche Investmentbank mit Vollbanklizenz und agiert als einer der führenden Broker für inzwischen ca. 800.000 Finanzinstrumente in der DACH-Region (DACH=Deutschland, Österreich, Schweiz). Darüber hinaus bietet die überwiegend inhabergeführte Bank mit fast 500 Mitarbeitern Beratungsleistungen und Betreuung bei Börsengängen, Eigen- und Fremdkapitaltransaktionen für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Die Webseite von investify

Die Webseite von investify präsentiert sich übersichtlich und auch für Neueinsteiger in die Online-Geldanlage gut verständlich und ist leicht navigierbar. Alle wichtigen Informationen zum Unternehmen, den einzelnen Schritten zum Online-Investment und den Anlagestrategien werden informativ und vollständig dargestellt.

Die Webseite von investify

Investieren in kostengünstige ETF-Fonds oder aktiv gemanagte Fonds namhafter Fondsgesellschaften

investify bietet ein breitgefächertes Angebot zu kostengünstigen ETFs (Exchange Traded Funds) und aktiv gemanagten Fonds namhafter Fondsgesellschaften, je nach Anlagestrategie und Risikobereitschaft des Anlegers.

Basisanlage ist die Investition in ETFs, daneben können Anleger in sogenannte Themenportfolios investieren, wie z.B. Gold oder erfolgreiche Unternehmen mit hoher Dividende, aber auch in Themen wie „CO2-Reduktion“, „Robotik“, „Ethisches Investieren“ usw. Selbstverständlich sind auch die Themenportfolios fachmännisch geprüft und zusammengestellt.

Die börsennotierten ETF-Fonds (Exchange Traded Funds) sind eine preisgünstige Alternative zu den klassischen Investmentfonds. Statt der im klassischen, aktiv gemanagten Fonds enthaltenen Einzelwerte von Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren in Beimischung, kopiert ein ETF die Zusammensetzung der Werte eines ganzen Index, wie z.B. dem DAX oder dem MSCI World Index. Das spart nicht nur hohe Verwaltungskosten, da kein Fondsmanager nötig ist, der sich um die Portfolio-Optimierung kümmert, sondern gewährleistet auch eine breite Risikostreuung. Geringere Kosten wirken sich natürlich auch positiv auf die Rendite aus der Geldanlage aus. Bei passiven ETFs entfällt zudem der Ausgabeaufschlag, der für aktive Fonds von den Fondsanbietern häufig berechnet wird.

Natürlich können Anleger über das Depot bei der Baader Bank nicht nur Fondsanteile über investify erwerben, sondern auch von dem umfangreichen Angebot von ca. 800.000 handelbaren Finanzinstrumenten bei der Investmentbank profitieren, die zudem zahlreiche Analysten beschäftigt und dadurch über eine gute Informationsstruktur für Anleger verfügt.

Umfangreiches Angebot für jedes Risikolevel

Aus insgesamt 20 unterschiedlichen Anlagestrategien wählen Anleger die ETF-Basisanlage und auf Wunsch die Themenportfolios. Die Aktienquote liegt je nach Risikobereitschaft zwischen 10% bis 100%, die Anleihenquote zwischen 0% und 90%. Die Risikostreuung erfolgt über Währungen, Unternehmensgröße und geographische Zuordnung. Nach Auswahl durch den Anleger, berechnet investify die optimale Zusammensetzung unter Berücksichtigung der Anlegerwünsche und dessen Risikobereitschaft.

Investiert wird in die Anlageklassen Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe.

Das Rebalancing erfolgt abweichungsbezogen, d.h. nicht zu einem bestimmten Stichtag, oder individuell nach Kundenwunsch. Erträgen wie Dividenden und Zinsen werden reinvestiert, d.h. sie werden wieder neu angelegt.

Investierte Anlageklassen bei investify

Investify investiert in ausgewählte Anlageklassen. Die jeweilige Gewichtung der einzelnen Wertpapiere ist abhängig von der Risikobereitschaft des Anlegers. Nachfolgend ein beispielhafter Auszug der Zusammensetzung der ETF-Fonds:

Auszug der investierten ETFs bei investify

Günstige All-in Servicegebühr von 1% p.a.

Die All-in Servicegebühr für investify beträgt 1% p.a. unabhängig von der investierten Anlagesumme. Kostenlos ist die Depotführung bei der Baader Bank.

In 3 Online-Schritten zur investify-Geldanlage inkl. kostenlosem Wertpapier-Depot

Um in investify-Produkte zu investieren, ist nur eine kurze Registrierung mit E-Mailadresse und selbstgewähltem Passwort erforderlich. Weiter geht es mit der Ermittlung des eigenen Anlegertyps und die automatische Auswertung, welche Fondsanlagen am besten für die individuelle Risikobereitschaft in Frage kommen. Nach individueller Auswahl des Anleger erfolgt die Eröffnung des Depots bei der Baader Bank – völlig papierlos und online in wenigen Minuten.

Einfach Registrierung bei investiy

Mindesteinlage als Einmalbetrag ab 5.000 EUR oder Sparplan ab 50 EUR monatlich

Die Mindesteinlage für Investitionen in Fonds bei investify als Einmalanlage beträgt 5.000 EUR. Sparplanfähige Fonds sind ab 50 EUR monatlich investierbar. Nicht erhältlich sind Auszahlungspläne.

Eine Mindestlaufzeit besteht nicht, die Fondsanteile können jederzeit wieder verkauft werden.

Support per E-Mail & telefonisch unter Luxemburger Festnetznummer

Der digitale Vermögensverwalter ist telefonisch im Luxemburger Büro oder auch per E-Mail zu erreichen. Ein Live Chat ist nicht vorhanden.

Generell sind digitale Vermögensverwalter jedoch keine Anlage- oder Finanzberater im Sinne einer Bank oder Vermögensberatung, d.h. sie dürfen keine Anlageempfehlungen als Beratungsleistung erbringen und agieren nur als Vermittler der angebotenen Finanzprodukte.

Fazit zu investify

Der digitale Vermögensverwalter/Robo Advisor investify startete Anfang 2017 mit seinem im Vergleich zu Wettbewerbern umfangreichen Angebot für Privatanleger, denen Sparbücher und Festgeld in Zeiten der Niedrigzinsen keine Erträge bringen. Zu den Mitgründern und Investoren des in Luxemburg ansässigen Unternehmens zählen neben den Geschäftsführern auch das Erzbistum Berlin und das Versorgungswerk der Rechtanwälte Rheinland-Pfalz.

Partner-Broker und Depotverwalter ist die renommierte deutsche Baader Bank aus Unterschleißheim. Bisher arbeitet investify nur mit einem Vertriebspartner, der Hamburger Sparkasse (HASPA) zusammen, in Kürze sollen das Produktangebot auch dort verfügbar sein. Anleger benötigen also zwangsläufig ein Depot bei der Baader Bank, welches bei investify automatisch für den Neukunden und vollständig online erstellt wird.

investify ermöglicht seinen Kunden den elektronischen Zugang zum Produktangebot und der Ermittlung des Anlegerprofils für die Auswahl der persönlichen Anlagestrategie. Kunden profitieren vom Know How professioneller Vermögensverwalter und einer modernen Software. Als Vermittler hat investify zu keiner Zeit Zugriff auf das Kapital des Anlegers. Fonds bzw. Fondsanteile gelten dabei ebenso wie Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere als Sondervermögen und werden im Wertpapier-Depot des Kunden bei der durch die deutsche BaFin regulierten Baader Bank mit Hauptsitz im bayerischen Unterschleißheim bei München.

Aus über 20 Anlagestrategien wird anhand eines Online-Fragebogens das Risikoprofil des Anlegers ermittelt. Je nach Risikobereitschaft erfolgt eine Auswertung der verfügbaren Produkte. ETFs bilden die Basisanlage, während der Anleger zusätzlich auch aus verfügbaren Themenportfolien wählen kann, mit denen er sein Investitionsportfolio ergänzen möchte. Hierfür steht eine ganze Reihe unterschiedlicher Themen zur Verfügung.

Für klassische Fonds, die aktiv gemanagt werden, wird zunächst ein Verkaufsprospekt mit den definierten Anlagerichtlinien und dem Anlageschwerpunkt, Anlageregion etc. des Fonds erstellt und veröffentlicht. Enthält der Fonds beispielsweise zu einem hohen Anteil Aktien, besteht ein höheres Risiko bei gleichzeitig höherer möglicher Rendite.

Fondsmanager stellen auf Grundlage des Verkaufsprospekts die Wertpapiere für den Fonds zusammen. Fonds haben hierbei immer zwei Zielsetzungen. Zum einen soll die Performance des Fonds besser sein als vergleichbare Produkte der Konkurrenz, zum anderen soll die Fondsentwicklung besser sein als die vergleichbaren Indizes. Das ist jedoch nur bei 5-30% der Fonds der Fall und die betreffenden Fonds entwickeln sich schlechter als oder annähernd wie der Gesamtmarkt. Wichtig für Anleger bei der Wahl klassischer Fonds ist deshalb vor allem die Performance der vergangenen Jahre.

Bei Fonds, die schlechter als der vergleichbare Index abschneiden, bietet es sich natürlich an, stattdessen gleich direkt in den Index zu investieren. ETFs sind durch die weit niedrigeren Kosten eine günstige Alternative. Bei klassischen Fonds liegen die Kosten bei durchschnittlich 1,5% p.a., können aber auch weit höher sein. Hinzu kommt der Ausgabeaufschlag, der für die meisten aktiven Fonds berechnet wird. Bei ETFs sind keine Fondsmanager notwendig, da der betreffende Index bereits vorgegeben ist und kein Portfolio aufgebaut werden muss.

In den beliebten Index-Fonds ist eine vergleichsweise breite Risikostreuung enthalten, insbesondere, wenn es sich um internationale Indizes handelt, die länder- und branchenübergreifende Aktien enthalten. Die jeweiligen Wertpapiere haben wie im Index eine unterschiedliche Gewichtung. Das schützt wiederum den Anleger vor Verlusten. Hat er im Gegensatz dazu überwiegend in nur eine Aktiengesellschaft, eine Branche oder länderspezifisch wie in vielen klassischen Aktienfonds investiert, erhöht sich das Verlustrisiko signifikant. ETFs verfügen deshalb über ein geringeres Verlustrisiko. Schlechte Performance einzelner Papiere oder Branchen kann besser durch andere aufgefangen und gegebenenfalls auch wieder ausgeglichen werden.

Die Aktienquote liegt bei den ETFs von investify je nach Risikobereitschaft des Anlegers zwischen 10% bis 100%, die Anleihenquote zwischen 0% und 90%. Die Risikostreuung erfolgt über Währungen, Unternehmensgröße und geographische Zuordnung. Nach Auswahl durch den Anleger, berechnet investify die optimale Zusammensetzung der Anlageklassen Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe unter Berücksichtigung der Anlegerwünsche und der Risikobereitschaft.

Das Rebalancing erfolgt abweichungsbezogen, d.h. nicht zu einem bestimmten Stichtag, oder individuell nach Kundenwunsch. Erträge wie Dividenden und Zinsen werden reinvestiert.

Die Mindesteinlage für Investitionen in Fonds bei investify als Einmalanlage beträgt 5.000 EUR. Sparplanfähige Fonds sind ab 50 EUR monatlich investierbar. Nicht erhältlich sind Auszahlungspläne. Eine Mindestlaufzeit (Haltezeit) besteht nicht, die Fondsanteile können jederzeit wieder verkauft werden.

Die All-in Servicegebühr für investify beträgt 1% p.a., unabhängig von der Höhe der investierten Anlagesumme. Das kann bei höheren Investitionen allerdings recht teuer werden, wenn keine Staffelung erfolgt und für hohe Investitionen keine geringeren Gebühren als 1% anfallen. Eine Performance-Gebühr entfällt. Kostenlos ist auch die Depotführung bei der Baader Bank.

In Sachen Depot gibt sich der Anbieter leider unflexibel, es ist unbedingt ein Wertpapier-Depot bei der Baader Bank notwendig. Besitzt der Anleger bereits ein Depot bei einem anderen Broker oder einer Bank, ist also ein zusätzliches Baader Bank-Depot notwendig, um die Basisanlage ETFs von investify kaufen zu können. Auch die Mindestanlage von 5.000 EUR bei Einmalanlagen ist recht hoch, ansonsten bleibt nur die Alternative Sparplan ab 50 EUR monatlich.

Überzeugt hat hingegen das vielseitige Angebot aus 20 Anlagestrategien und die flexible Aktien- und Anleihenquote der ETFs sowie auch die gute Auswahl an aktiv gemanagten Fonds renommierter Fondsgesellschaften und die Vielfalt der Themenportfolios. Über das Depot bei der Baader Bank können zusätzlich ca. 80.000 Finanzinstrumente gehandelt werden.

investify eignet sich insbesondere für Anleger, die entweder über ein ausreichendes Budget von einmalig mindestens 5.000 EUR verfügen oder in einen Sparplan in kostengünstige ETFs oder aktiv gemanagte Fonds investieren wollen. Wer höhere Summen anlegen möchte, sollte die pauschale All-in Servicegebühr im Auge behalten, die unabhängig von der Höhe der Anlagesumme berechnet wird.

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investify Erfahrungen – Test & Bewertung Anlagestrategien/Robo-Advisor was last modified: August 16th, 2017 by AngelaZ