Kryptowährungen

Die bekanntesten Kryptowährungen im Überblick. Alle wichtigen Daten und Vorstellung der bekanntesten Broker.

Kraken Erfahrungen – Online-Tauschbörse für Kryptowährungen

Meine Kraken Erfahrungen – Die Online-Tauschbörse & Handelsbörse für Kryptowährungen

Pro                                                                                                                                                                              

  • Regulierte Online-Börse für Kryptowährungen mit Hauptsitz in San Francisco, CA/USA
  • 17 Kryptowährungen und einige „echte“ Währungen wie EUR, USD handelbar
  • Handel auf Margin möglich (Transaktionskosten 0,1% vom Volumen)
  • Bankpartner deutsche Fidor-Bank
  • Gute Liquidität
  • Hohe Sicherheitsstandards (2-Faktor-Authentifizierung), keine Anonymität
  • Sichere und schnelle Kontoeröffnung mit Online-Verifizierung
  • Teilweise gebührenfreie Einzahlungen (abhängig Zahlungsmethode & Einzahlungswährung)
  • Auszahlungen mit geringer Auszahlungsgebühr je nach Auszahlungswährung
  • Kauf, Verkauf & Handel auf Margin rund um die Uhr möglich
  • Zugriff auf Konto & Handelsplattform mittels PC & mobiler App für iOS
  • Englischsprachiger Support per E-Mail

Contra

  • Webseite nur in englischer, koreanischer & japanischer Sprache verfügbar
  • Zeitaufwändige Verifizierung in verschiedenen Schritten (TIER 0-TIER 3 bzw. 4)
  • Überweisung- & Auszahlungslimit abhängig von der Verifizierungs-Stufe
  • Keine Ein- & Auszahlungen per Kreditkarte, Debit-Karte oder Online-Zahlungsdienstleister möglich
  • Einzahlungen über Fidor-Bankkonto 5 EUR Gebühren
  • Mobile App nur für iOS-Nutzer erhältlich
  • Kein deutschsprachiger & telefonischer Support, kein Live Chat

Kraken- Online-Tauschbörse für Kryptowährungen & Handel auf Margin

Das Unternehmen

Gegründet wurde die Krypto-Börse Kraken in 2011, in 2013 folgte die Webseite und anschließend die Zusammenarbeit mit der Fidor-Bank. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen San Francisco/USA zählt nach eigenen Angaben zu den größten Online-Handelsbörsen für Kryptowährungen mit mehreren Hunderttausend Kunden und dem weltweit größten Handelsvolumen von Kryptowährungen und EUR.

Kraken arbeitet mit der deutschen Fidor-Bank zusammen. Wer dort ein Konto hat, kann Überweisungen auf das Kraken-Konto besonders schnell und sicher vornehmen.

Kryptowährungen über eine Online-Handelsplattform kaufen, verkaufen & handeln

Bei Kraken können Nutzer aktuell insgesamt 17 Kryptowährungen kaufen, verkaufen und auf Margin handeln. Zusätzlich ist auch der Handel mit „echten“ Währungen wie z.B. EUR oder USD möglich. Erforderlich ist hierfür ein Konto bei Kraken mit entsprechender Kapitalisierung.

Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung Guthabens auf ein privates Bankkonto in Fiatgeld wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn ausgezahlt werden.

Seriosität von Coinbase

Zuverlässige US-Regulierung

Kraken zählt größten regulierten Online-Börsen und verfügt über eine US-Lizenz.

Die Webseite von Kraken

Die Webseite von Kraken ist nur in englischer, koreanischer oder japanischer Sprache verfügbar. Auch die AGBs sind nur in Englisch erhältlich. Inhaltlich informiert Kraken ausführlich über das Handelsangebot und die – leider recht zeitwändige – Kontoverifizierung und Limits. Nach kurzer Eingewöhnung finden sich auch Einsteiger auf der Webseite gut zurecht.

Die englische Webseite von Kraken

Wie eröffnet man ein Konto bei Kraken?

Um Kryptowährungen über die Handelsplattform kaufen, verkaufen und zu handeln, ist zunächst ein Online-Konto erforderlich.

Die eigentliche Kontoeröffnung ist schnell erledigt. Für die Erstellung eines Kontos ist im ersten Schritt zunächst nur eine kurze Registrierung mit Eingabe der E-Mailadresse und einem selbstgewählten Passwort notwendig.

Registrierung für die Kontoeröffnung bei Kraken

Unterschiedliche Verifizierungsstufen und Nutzerrechte

Der Stand nach der einfachen Registrierung entspricht der Verifizierungsstufe TIER 0. Einzahlungen und Handel sind erst ab der weiteren Verifizierungsstufe 1 möglich.

Für die nächste Verifizierungsstufe TIER 2 sind dann weitere persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer erforderlich. Innerhalb des Status TIER 2 können Ein- und Auszahlungen nur in digitalen Währung, somit also nicht in EUR oder anderen „echten“ Währungen. Für deutsche Kunden, die ihr Konto bei Kraken mit EUR kapitalisieren möchten, ist deshalb die Verifizierungsstufe TIER 3 erforderlich.

Um den Verifizierungs-Status TIER 3 und die entsprechenden Rechte zu erhalten, auf das Konto in EUR bis zu festgelegten Limits einzuzahlen und zu handeln, wird die Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments verlangt sowie ein Anschriftennachweis in Form von einer Strom-, Gas- oder Wasser-Rechnung vorgenommen. Sie können hierfür auch eine Kopie Ihres Bankkonto-Auszugs nutzen.

Verifizierungsstufen TIER 1-TIER 4 bei Kraken

Im Status TIER 4 sind höhere Überweisungs-Limits vorgesehen. Hier handelt es sich um individuelle Konten. Die erforderlichen Dokumente enthalten u.a. ein unterschriebenes Kontoeröffnungsformular sowie die KYC (Know your customer)-Dokumente und sind entsprechend umfangreicher und zeitaufwändiger.

Einzahlungs- & Auszahlungslimits nach Verifizierungsstatus TIER 1 bis TIER 3

Einzahlungen bei Kraken

Einzahlungen nur per Banküberweisung

Einzahlungen auf das Online-Konto sind nur per Banküberweisung möglich. Eine Mindesteinzahlung ist nicht notwendig. Je nach Einzahlungswährung fallen unterschiedliche Gebühren an. Einzahlungen in EUR als SEPA-Überweisung sind kostenlos. Wird ein Konto bei der Fidor-Bank für die Zahlung genutzt, erfolgt die Gutschrift zwar innerhalb weniger Minuten und damit schneller, es sind allerdings 5 EUR Gebühren fällig.

 

Gebühren variieren je nach Währung, welche für die Einzahlung genutzt wird

Bei Einzahlung auf das Konto muss der Trader wie bei allen Online-Brokern gemäß den geltenden Anti-Geldwäsche-Richtlinien auch der Kontoinhaber bei Kraken sein. Ein- und Auszahlungen von bzw. an Dritte werden nicht akzeptiert.

Auszahlungen bei Kraken

Auszahlungsgebühren je nach Auszahlungswährung

Auszahlungen werden nach elektronischer Anforderung auf das zuvor für die Einzahlung genutzte Bankkonto des Handelskontoinhabers überwiesen. Auch hier fallen je nach Auszahlungswährung Gebühren an. Für die eine SEPA-Überweisung innerhalb der Europäischen Union in EUR sind dies jedoch nur 0,09 EUR.

Auszahlungsgebühren sind ebenfalls abhängig von der Währung, für SEPA-Überweisungen beträgt die Gebühr jedoch nur 0,09 EUR

17 Kryptowährungen & „echte“ Währungen handelbar

Über die Plattform können insgesamt 17 Kryptowährungen gekauft, verkauft und gehandelt werden. Darüber hinaus ist sind auch „echte“ Währungen wie EUR, USD oder japanischer Yen handelbar.

  • Bitcoin (BTC) – bei Kraken wird das Kürzel XBT verwendet
  • BitcoinCash (BCH)
  • Dash
  • Dogecoin (XDG)
  • EOS (EOS)
  • Ethereum (ETH)
  • Ethereum Classic (ETC)
  • Gnosis (GNO)
  • ICONOMI (ICN)
  • Litecoin (LTC)
  • Melon (MLN)
  • Monero (XMR)
  • Augur REP tokens (REP)
  • Ripple (XRP)
  • Stellar/Lumens (XLM)
  • Tether (USDT)
  • Zcash (ZEC)

Transaktionsgebühren ab 0,1% des Transaktionsvolumens

Neben den o.g. Ein- und Auszahlungsgebühren fallen für den Handel Transaktionskosten an. Je höher das gehandelte Volumen, desto günstiger die prozentualen Transaktionskosten. Die Gebühren beziehen sich auf den Handel pro Trade.

Die Transaktionsgebühren sind nach gehandeltem Volumen gestaffelt, Die erstgenannte Gebühr bezieht sich auf den Maker, die zweite auf den Taker. Abhängig ist die jeweilige Gebühr von der gehandelten Währung. Im Bitcoin-Handel betragen die vom Transaktionsvolumen abhängigen Gebühren je Trade wie folgt:

Volumen <50.000 – 0,16 Prozent – 0,26 Prozent

Volumen < 100.000 – 0,14 Prozent – 0,24 Prozent

Volumen < 150.000 – 0,12 Prozent – 0,22 Prozent

Kauf, Verkauf & Handel auf Margin rund um die Uhr möglich

Der Kauf & Verkauf von Kryptowährungen ist über die Handelsplattform rund um die Uhr mit jederzeitigem Zugriff auf das Kundenkonto möglich.

Über eine mobile App für iOS können Nutzer mobiler Apple-Endgeräte auch ohne PC auf die Handelsplattform und ihr Konto zugreifen. Dies ermöglicht schnelle Handelsentscheidungen und bietet sich bei den starken Kursschwankungen der Kryptowährungen natürlich an. Verzichten müssen allerdings Android-Nutzer bisher auf eine für Mobilgeräte konzipierte App.

Englischsprachiger Support nur per E-Mail

Der englischsprachige Support ist nur per E-Mail zu erreichen. Aus Sicherheitsgründen bietet Kraken keinen telefonischen Support und auch keinen Live Chat an.

Fazit zu Kraken

Kraken ist eine US-amerikanische Handelsplattform für den Kauf, Verkauf und Handel mit Kryptowährungen und einigen „echten“ Währungen wie EUR oder USD. Das Unternehmen verfügt über eine Regulierung in den USA und die erforderliche Lizenz.

Die Webseite ist nur in englischer sowie koreanischer und japanischer Sprache verfügbar, so dass auch die AGBs nur in Englisch erhältlich sind. Auch der Support bietet keine deutschsprachige Unterstützung und ist aus Sicherheitsgründen nur per E-Mail zu erreichen. Telefonisch oder in einem Live Chat können deshalb keine Kundenanfragen gestellt werden.

Besonderen Wert legt Kraken auf hohe Sicherheitsstandards. Diese werden bereits bei der Anmeldung für ein Konto und auch für die Sicherheit der Benutzerkonten angesetzt. Für die Kontoeröffnung wird eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung vorgenommen unter Verwendung von API-Schlüsseln, welche auch für den gesicherten Kundenbereich beim Login in den Account, den Handel und allen anderen Kundenaktivitäten auf der Plattform eingesetzt werden. Über den sogenannten Masterkey, einem weiteren Kanal der Zwei-Faktor-Authentifizierung, wird die Konten-Wiederherstellung vorgenommen, d.h. eine Darstellung der Kontoinformationen bzw. der Existenz des Kontos erfolgt nicht. Somit sind die Benutzerkonten gegenüber Hacker-Angriffen.

Für Ein- und Auszahlungen fallen je nach Währung Gebühren an. Darüber hinaus können Ein- und Auszahlungen nur per Banküberweisung als SEPA-Überweisung oder über ein Konto beim deutschen Bankpartner Fidor-Bank vorgenommen werden. Kreditkarten, Debit-Karten oder Zahlungen über Online-Zahlungsdienstleister akzeptiert Kraken leider nicht.

Insgesamt sind 17 Kryptowährungen handelbar, zusätzlich einige Fiatgeld-Währungen, wie z.B. EUR und USD, aber auch japanischer Yen. Damit bietet Kraken als eine der größten Handelsplattformen für Kryptowährungen ein gutes Angebot zu vergleichsweise günstigen Handelskosten.

Die Transaktionskosten sind abhängig von der gehandelten Währung und sind nach Höhe des gehandelten Transaktionsvolumens gestaffelt. Je höher das Handelsvolumen je Trade, desto geringer die prozentuale Transaktionsgebühr. Für den Bitcoin beträgt diese beispielsweise ab 0,1% des gehandelten Volumens.

Die hauseigene Handelsplattform ist vergleichsweise schnell und aufgrund einer einfach verständlichen Benutzeroberfläche auch für Einsteiger gut geeignet. Für den besonders schnellen Handel innerhalb einer Sekunde eignet sie sich jedoch nicht. Für Nutzer mobiler Apple-Endgeräte steht eine mobile App zur Verfügung. Android-Nutzer müssen jedoch auf die Applikation verzichten.

Kraken ist sowohl für Einsteiger in den Handel mit Kryptowährungen als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die Plattform bietet ein recht umfangreiches Angebot und verfügt über ein sicheres Handelsumfeld. Aufwändig in unserem Test fanden wir lediglich die umfangreichen Maßnahmen für die Verifizierung. Aufwändig in unserem Test fanden wir lediglich die umfangreichen Maßnahmen für die Verifizierung, um überhaupt eine Einzahlung in EUR vornehmen und mit dem Handel beginnen zu können.

 

Kryptowährungen über andere Online-Handelsplattform kaufen & verkaufen

Wer Kryptowährungen kaufen und von den möglichen Kurssteigerungen im Handel profitieren will, findet nicht nur bei Kraken, sondern auch bei Bitstamp oder Coinbase die entsprechenden Voraussetzungen, allerdings verfügen beide Anbieter angebotsseitig nur über die wichtigsten Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple (Bitstamp). Bei beiden Krypo-Börsen handelt es sich um regulierte Anbieter. Während Bitstamp nach Maßgabe der EU-Richtlinien MiFID von der Luxemburgischen Finanzmarktaufsicht reguliert wird, unterliegt Coinbase der Aufsicht in den USA.

Erforderlich ist hierfür lediglich die Anmeldung für ein Konto (e-Wallet) mit entsprechender Kapitalisierung in EUR oder USD, um die digitale Währung anzukaufen. Die Nutzung der Handelsplattform ist kostenlos, es fallen geringe Transaktionsgebühren an, die je nach Anbieter variieren.

Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung des Guthabens auf ein privates Bankkonto in „reale“ Währungen wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn zwischen Ankauf und Verkauf ausgezahlt werden.

Neu für Privatanleger & institutionelle Investoren: Bitcoin als Futures traden

Bitcoin Futures gelten als großer Schritt für Bitcoin in die klassischen Finanzmärkte. Privatanleger können Bitcoin Futures bisher über Online-Broker wie Interactive Brokers handeln. Aktuell sind die Terminkontrakte seit 10. Dezember 2017 an den Chicagoer Derivate-Börsen CBOE und CME notiert, weitere Börsen wie die traditionsreiche US-amerikanische Nasdaq sollen folgen.

Interessant sind die Bitcoin Futures sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren, welchen damit ein leichterer Zugang zu Investitionen in Bitcoin gewährt wird, ohne die digitale Währung kaufen zu müssen bzw. direkt investieren zu können. Dies ist Institutionellen Anlegern regulierungsseitig häufig untersagt, so dass sich auch hier neue Chancen bieten.

Der Handel auf Margin in Bitcoin Futures der beiden US-Börsen CBOE bzw. CME erfordert eine Sicherheitsleistung von 30 bzw. 35%. Die Terminkontrakte sind praktisch rund um die Uhr handelbar und können jederzeit zwischen Sonntagabend und Freitagabend mitteleuropäischer Zeit ge- und verkauft werden. Wer Bitcoin Futures traden will, sollte über die unbedingt notwendigen Produktkenntnisse von Futures und über ausreichend Erfahrung im Derivate-Handel verfügen.

Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Artikel zum neuen Derivate-Produkt Bitcoin-Futures.

 

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertapier-, Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Kryptowährungen – Basiswissen Bitcoin & Co.

Inzwischen vergeht kein Tag mehr ohne Berichterstattung, Kommentare und Meinungen zu Kryptowährungen in den Finanznachrichten. Stark steigende Kurse haben auch das Interesse der Privatanleger geweckt. Einige minen Bitcoins sogar schon in den eigenen vier Wänden oder beteiligen sich an Mining-Farmen, um vom Krypto-Hype in jeglicher Form zu profitieren. Krypto-Broker für Kryptowährungen sind infolge des hohen Kundenaufkommens service-seitig überlastet und gelangen ihre elektronischen System-Grenzen. Neue Finanzprodukte wie Bitcoin-Futures gehen an den regulierten Markt und Kryptowährungen sind ein Thema, welches man einfach kennen muss.

Wer sich mit Kryptowährungen näher beschäftigen und diese handeln möchte, sollte zunächst über das nötige Basiswissen verfügen. Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zu den digitalen Währungen am Beispiel Bitcoin zusammengestellt.

Was sind Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um ein digitales Zahlungsmittel. Sie wird über ein dezentrales Rechner-Netzwerk organisiert, das alle Bitcoin-Transaktionen der Bitcoin-Teilnehmer weltweit erfasst und auch neue Bitcoin-Einheiten auf Basis von computer-basierten Algorithmen erzeugt. Physische Einheiten wie Münzen oder Scheine existieren nicht. Die derzeitige Nr. 1 unter den Kryptowährungen ist der Bitcoin, gefolgt von Ethereum, Litecoin und Ripple.

Krytowährungen werden auch als Internet- oder Cyberwährung oder Kryptogeld bezeichnet. Die Bezeichnung Kryptowährung leitet sich von den verschlüsselten Daten, die den unterschiedlichen digitalen Währungen zugrundliegen, ab. Hierbei handelt es sich um Algorithmen, die auf dem Prinzip der Kryptographie beruhen, der Wissenschaft der Verschlüsselung von Daten.

Was ist ein Bitcoin?

Übersetzt bedeutet Bitcoin „digitale Münze“. Die Währung ist unabhängig gegenüber Zentralbanken und Ländern und der Wert des Bitcoins basiert rein auf dem Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Das heißt, Bitcoins unterliegen nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems wie beispielsweise der Euro, Dollar oder das Britische Pfund, welche durch die Zentralbanken reguliert werden.

Auch Entscheidungen und Einflüsse von Politik, Finanzwirtschaft und Wirtschaft haben keine unmittelbare Auswirkung auf den Preis der Kryptowährung. Das macht eine zuverlässigere Einschätzung für Anleger, aber auch für Analysten äußerst schwierig.

Wer hat Bitcoin erfunden?

Entwickelt wurde die Bitcoin-Software wahrscheinlich von einer Gruppe von Programmierern, die nur zum Teil namentlich bekannt sind. Unter dem Namen Satoshi Nakamoto als Projektleiter und Initiator erschien in 2008 im Internet eine Mailing-Publikation über die digitale Geldeinheit und das Netzwerk Bitcoin Core startete Anfang 2009 mit den ersten 50 Bitcoin-Einheiten. Wer sich hinter dem Namen Satoshi Nakamoto verbirgt bzw. ob dies ein Pseudonym für eine Person oder eine Gruppe ist, wurde bis heute nicht bekannt. Derzeit gehen die Vermutungen nach Australien und es soll sich um einen Akademiker namens Dr. Craig Steven Wright handeln, belegt ist dies aber bisher nicht.

Was ist eine Blockchain?

Als Blockchain, wörtlich übersetzt „Blockkette“, wird die Technologie bezeichnet, auf welche der Bitcoin bezüglich Transaktionen und Erzeugung neuer Bitcoins beruht. Dies gilt auch für alle anderen Kryptowährungen. Die Blockchain besteht aus unzähligen, aneinandergehängten Datenblöcken.

Etwa im Abstand von zehn Minuten, bei Litecoin ca. alle 2,5 Minuten, wird von einem Rechner des Bitcoin-Netzwerkes eine umfangreiche mathematische Aufgabe gelöst. Damit wird der folgende Datenblock innerhalb der Kette gefunden und innerhalb des einzelnen Blocks werden nachfolgend Transaktionen bis zu insgesamt maximal 1 MB durchgeführt und verarbeitet. Ist dies abgeschlossen, wird dieser neue Block mit einem Code aus dem vorherigen verschlüsselt und an die Blockchain angehängt. Damit ist der Block geschlossen und alle darin enthaltenen Transaktionen können nicht mehr storniert werden.

Der betreffende Rechner, der den neuen Block durch Lösung der mathematischen Aufgabe innerhalb des Netzwerkes gefunden hat, erhält alle Transaktionsgebühren innerhalb des Blocks. Praktisch handelt es also ein Belohnungssystem für den Netzwerk-Teilnehmer, der den nächsten Block identifiziert hat.

Wie sicher ist die Blockchain-Technologie?

Da der neu generierte Block nach Anreihen an die Blockkette verschlüsselt ist und nachträglich nicht mehr geändert werden kann, handelt es sich um ein – zumindest bisher – sicheres Verfahren. Jeder Rechner innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes erhält sofort eine Kopie der Blockchain. Würde ein Hacker versuchen, etwas zu verändern, würden die Rechner darüber umgehend benachrichtigt. Deshalb hat es bisher noch keinen Hacker-Angriff auf die Blockchain gegeben.

Was sind Smart Contracts?

Smart Contracts ermöglichen auf Blockchain-Basis automatische Verträge zwischen Parteien, die bei bestimmten Ereignissen bzw. Voraussetzungen in Kraft treten, z.B. kann eine automatische Zahlung nach Installation einer Software oder erfolgter Warenlieferung vereinbart werden.

Wie nutzt man Kryptowährungen?

Bitcoin & Co. wurden als digitale Zahlungsmittel im Internet entwickelt. Um Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen zu können, benötigt man eine „elektronische Brieftasche“, ein sogenanntes e-Wallet. Hierfür ist die Registrierung bei einem Onlini-Anbieter notwendig, z.B. Bitstamp oder auch eToro. Nach Registrierung mit den persönlichen Angaben und eines eigenen Girokontos oder einer Kreditkarte, erfolgen dann Ein- und Auszahlungen in und aus dem Wallet, welches in der Kryptowährung geführt wird.

Transaktionen erfolgen vollständig anonym. Nur der Nutzer kann seine Daten einsehen, für alle anderen Teilnehmer im Netzwerk ist lediglich ein langer Code sichtbar. Für Nutzer jedoch wichtig: Sind die Zugangsdaten einmal verlorengegangen wie z.B. das Passwort, besteht keine Möglichkeit, dieses zurückzusetzen. D.h., das Guthaben im Wallet wäre dann verloren.

Falschbuchungen sind deshalb ein Problem, weil sie nicht rückgängig gemacht werden können oder der Empfänger muss freiwillig seine Identität preisgeben und den Betrag zurück überweisen. Tippfehler werden zwar durch ein Prüfsummen-System eingegrenzt, die Anonymität innerhalb des Netzwerks ist aber einerseits ein Schwachpunkt als auch ein Vorteil des Bitcoin-Systems, je nach Betrachtungsweise. Trotzdem ist aber bei illegalen Transaktionen für Ermittlungsbehörden eine Nachverfolgung unproblematisch, da alle Transaktionen dauerhaft im System erfasst sind. So lässt sich auch ein Geldwäsche-Verdacht zurückverfolgen.

Wie kann man mit Kryptowährungen bezahlen?

Im Gegensatz zu den übrigen Kryptowährungen ist der Bitcoin am meisten verbreitet. Online bezahlen kann man bei Händlern, die diese Währung akzeptieren. Durch die starken Kursschwankungen und dem hohen Preisanstieg schließen sich aktuell allerdings nur noch wenige Händler dem Zahlungssystem in Bitcoin neu an.

Fallen Transaktionsgebühren bei Zahlungen an?

Wer mit Bitcoin aus seinem e-Wallet für eine Dienstleistung oder Ware bezahlen möchte, muss mit Transaktionsgebühren rechnen. Zwar sollten Bitcoin-Überweisungen kostenlos sein, allerdings ist der Andrang auf das Bitcoin-Netzwerk extrem hoch, so dass das System Überweisungen mit Transaktionsgebühren bevorzugt. Sie ist aber nicht zwingend. Möglich ist es dann jedoch, dass die Überweisung nicht schnell, sondern mehrere Stunden oder sogar Tage benötigt.

In welchen Ländern ist der Bitcoin schon ein offizielles Zahlungsmittel?

In Australien und Japan ist der Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zugelassen, die übrigen digitalen Währungen jedoch nicht.

In Deutschland ist der Bitcoin nicht als offizielles Zahlungsmittel, aber als “Recheneinheit” anerkannt. Bei Bitcoin handelt es sich nach verbindlicher Feststellung der deutschen BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) nicht um ein gesetzliches Zahlungsmittel, Devisen oder Sorten. Es wird jedoch als Finanzinstrument und Rechnungseinheit eingestuft. Der Europäische Gerichtshof hat Bitcoin als Währung deklariert, auf die beim Handel keine Mehrwertsteuer fällig wird.

Wer kontrolliert oder reguliert die Kryptowährungen?

Während die „echten“ Währungen wie EUR oder USD durch die Zentralbanken reguliert werden, unterliegen Kryptowährungen keinerlei Kontrolle. Einzig das Netzwerk, und damit die Nutzer, kontrollieren in gewissem Sinne die digitalen Währungen auf Blockchain-Basis.

Durch die hohe Nutzerzahl von Bitcoin konnten sich weltweit inzwischen mehrere Tausend Nodes (Rechenknoten) bilden. Bei einem Transaktionsauftrag wird dieser durch das Netzwerk kontrolliert. Somit wird die Zukunft des Bitcoins durch die Bitcoin-Community entschieden und nicht durch eine Regulierungsbehörde, Zentralbank oder einem „Eigentümer“ des Netzwerks. Innerhalb der Community wird darüber nach einem Mehrheitsprinzip abgestimmt.

Wie bewerten Banken die Kryptowährungen?

Extrem schnelle Transaktionen werden von den Banken zwar positiv gesehen, die Anonymität innerhalb der Netzwerke stößt allerdings auf Kritik. Interesse am virtuellen Geld bzw. der digitalen Geldschöpfung äußerten aber inzwischen sogar die internationalen Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Fed (Federal Reserve Bank), die den Bitcoins noch vor nicht allzu langer Zeit einen schnellen Untergang vorhersagten und den Hype um die Cyberwährung nicht ernst nahmen.

Der Preisanstieg der Kryptowährungen und insbesondere des Bitcoins wird in der Finanzwelt jedoch als gefährliche Spekulationsblase angesehen.

Wie entsteht der Preis von Kryptowährungen?

Der Preis von Kryptowährungen regelt sich allein durch Angebot und Nachfrage. Wer jedoch Vertrauen in eine Währung hat, investiert auch. Durch die vermehrte Nutzung von Fiatgeld (Fiat Money) wie Euro, USD und chinesischem Yuan als Tauschmittel für Bitcoins auf den Handelsplattformen erhöht sich auch die Bitcoin-Akzeptanz.

Da es sich bei Bitcoins um eine rein virtuelle Währung handelt, unterscheidet sie sich auch maßgeblich von den echten, als Devisen und Sorten anerkannten Währungen. Sie ist nicht an eine Regierung, einen Leitzins oder sonstigen Faktoren im internationalen Finanzsystem gekoppelt. Wirtschaftliche, finanzwirtschaftliche oder politische Einflüsse und Entscheidungen gelten weder für Bitcoins noch andere Kryptowährungen, deren Kursentwicklung und aktuellen Werte.

Mit Knappheit der vorhandenen Einheiten kann theoretisch natürlich auch der Wert der Währung künstlich nach oben gedrückt werden, wenn die Nachfrage über dem verfügbaren Angebot liegt wie es derzeit offensichtlich der Fall ist. Tritt wiederum eine Marktsättigung ein und Angebot und Nachfrage sind ausgeglichener, dürfte sich auch der Kurs auf ein Normalniveau einpendeln. Da keine Erfahrungswerte vorliegen, ist offen, wo dieses Niveau tatsächlich liegen könnte.

 

Was ist ein ICO?

Beim ICO (Initial Coin Offering) handelt es sich um eine neue Art der Kapitalbeschaffung für Kryptowährungen. Investoren kaufen von Unternehmen virtuelle Währung gegen echte Währung, um von einer zukünftigen Kurssteigerung der Kryptowährung und anschließendem Verkauf zu profierten.

Welche Kryptowährungen gibt es außer Bitcoin?

Zwar ist Bitcoin die bekannteste digitale Währung, es gibt aber inzwischen sogar über 1.200 Kryptowährungen, wovon nur die wenigsten allgemein bekannt sind. Dies sind z.B. Ethereum, Litecoin, Ripple, Dash, Monero und Zcash.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Der derzeitige Bitcoin-Algorithmus ist in der Lage, immer wieder neue Rechenaufgaben zu stellen. Es gibt also keine Rechenaufgabe doppelt. Insgesamt gibt es 21 Mio. Bitcoins. Generiert, d.h. geschürft, werden diese durch die Rechenaufgaben im Netzwerk mit dem angewendeten Algorithmus jedoch erst im Jahr 2140 sein.

Kann man Bitcoins selber schürfen?

Bitcoins kann man mit der entsprechenden Hard- & Software auch selbst minen (schürfen). Hierzu werden für Bitcoin speziell hergestellte ASIC-Chips und die dazugehörige Software benötigt. Nachdem diese mit dem Bitcoin-Netzwerk über das Internet vernetzt sind, läuft der Rechner rund um die Uhr, um die Rechenaufgabe zu lösen und den nächsten Block zu finden.

In der Kritik steht Bitcoin jedoch insbesondere durch den extrem hohen Stromverbrauch für das Mining. Deshalb gibt es in Ländern mit niedrigen Strompreisen wie z.B. China sogenannte Mining-Farmen. Dort installierte Mining-Computer arbeiten rund um die Uhr.

Inzwischen kann man sich auch aus Deutschland an diesen Mining-Farmen über einen Mining-Pool beteiligen und erhält anteilig eine prozentuale Ausschüttung auf die von dem betreffenden Pool erzeugten Bitcoins. Allerdings gibt es hier bereits unseriöse Vermittler, so dass man unbedingt auf seriöse Partner achten sollte.

Kryptowährungen über eine Online-Handelsplattform kaufen & verkaufen

Wer Kryptowährungen kaufen und von den möglichen Kurssteigerungen im Handel profitieren will, findet bei Bitstamp oder Coinbase die entsprechenden Voraussetzungen dazu. Erforderlich ist hierfür lediglich die Anmeldung für ein Konto (e-Wallet) mit entsprechender Kapitalisierung in EUR oder USD, um die digitale Währung anzukaufen. Die Nutzung der Handelsplattform ist kostenlos, es fallen geringe Transaktionsgebühren an, die je nach Anbieter variieren.

Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung des Wallet-Guthabens auf ein privates Bankkonto in „reale“ Währungen wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn zwischen Ankauf und Verkauf ausgezahlt werden.

Bitstamp und Coinbase bieten nicht nur den Kauf und Verkauf von Bitcoin, sondern haben auch noch weitere Kryptowährungen wie Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple (Bitstamp) im Angebot. Bei beiden Krypo-Börsen handelt es sich um regulierte Anbieter. Während Bitstamp nach Maßgabe der EU-Richtlinien MiFID von der Luxemburgischen Finanzmarktaufsicht reguliert wird, unterliegt Coinbase der Aufsicht in den USA.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-, Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

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Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

 

 

Neue Zeitrechnung mit Bitcoin Futures

Im 10. Dezember 2017 war es endlich soweit: Bitcoin Futures leiten eine neue Zeitrechnung ein. Die Kryptowährung legte einen rasanten Futures-Start hin und wagt den Schritt in den traditionellen Finanzmarkt. Die Terminkontrakte sind an regulierten Börsen handelbar und Investoren können auf steigende oder fallende Kurse der digitalen Währung setzen.

Mit der neuen Wertpapier-Klasse wird auch die Basis für künftig an der Börse gehandelte Bitcoin-ETFs (Exchange Traded Funds) geschaffen, deren Kurse auf den Futures basieren. Bevor allerdings auch ETFs erhältlich sein werden, müssen die Produkte von Behörden genehmigt werden. Dies dürfte noch einige Monate bis weit in 2018 dauern.

In unserem Beitrag lesen Sie alle wichtigen Informationen zu Bitcoin Futures und wo sie die an den regulierten US-Börsen gehandelten Futures-Kontrakte handeln können, ohne direkt in die digitale Währung durch Kauf investieren zu müssen.

Was sind Bitcoin Futures?

Future-Kontrakte werden z.B. für Rohstoffe oder andere Finanzprodukte zu einem bei Kauf festgelegten Preis für einen zukünftigen Zeitpunkt (Fälligkeit) gehandelt. Käufer und Verkäufer können sich aufgrund des festgelegten Preises gegen Preisschwankungen absichern. Voraussetzung ist jedoch, dass beide Parteien das Termingeschäft zur Fälligkeit auch erfüllen können. Dies kann beispielsweise daran scheitern, dass der Preis des Produkts stark schwankt, was insbesondere in Bezug auf den Bitcoin möglich ist.

Futures zählen zu den indirekten Finanzprodukten und damit zu den Derivaten. Investoren können mit Bitcoin Futures auf steigende oder fallende Kurse des Bitcoin setzen.

An welchen Börsen werden Bitcoin Futures gehandelt?

Bisher gibt es zwei regulierte US-Börsen, an denen Bitcoin Futures regulär gehandelt werden: Die Options- & Derivatebörsen CBOE und CME, beide in Chicago.

Nach den Options- und Devisenbörsen CBOE und CME Group will auch die US-amerikanische Nasdaq den Handel mit Bitcoin Futures einführen. Geplant ist dies für das 1. Quartal 2018. Interesse besteht u.a. auch in Japan.

Kerndaten zu den Bitcoin Futures an der CBOE und CME

Stückelung & Börsenkürzel

Der CBOE-Future entspricht in der Stückelung seinem Bitcoin und führt das Börsenkürzel XTB. Das Futures-Papier der CME entspricht fünf Bitcoin und wird unter dem Börsenkürzel BTC geführt.

Abrechnung in USD

Beide Terminkontrakte werden in USD abgerechnet. Das hat für Investoren den Vorteil, dass sie auf die künftige Bitcoin-Kursentwicklung wetten können, ohne die Währung selbst halten zu müssen.

Kursermittlung

Die Preisermittlung des CBOE-Futures orientiert sich am Bitcoin-Kurs an der Krypto-Börse Gemini um 15.00 Uhr Chicagoer Zeit. Der Kurs für den Bitcoin Future der CME wird anhand eines Referenzkurses (CME CF Bitcoin Reference Rate) ermittelt, der auf der Preisentwicklung an den Handelsplätzen Bitstamp, GDAX ItBit und Kraken basiert.

Handelsplattformen & Handelszeiten

Gehandelt werden Bitcoin Futures an der CBOE auf der Plattform CFE durchgängig zwischen Sonntag 17:00 Uhr Chicagoer Ortszeit und Freitag 15:15 Uhr. Von montags bis donnerstags wird eine Handelspause jeweils zwischen 15:15 Uhr und 15:30 Uhr eingelegt. CME-Futures werden auf den Plattformen Globex und ClearPort zwischen Sonntag 17:00 Uhr Chicagoer Ortszeit und Freitag 16:00 Uhr ebenfalls rund um die Uhr gehandelt. Montags bis donnerstags pausiert das Handelsgeschäft zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr.

Margin & Abwicklung

Die Bitcoin Futures werden auf Margin (Sicherheitsleistung) gehandelt. Investoren müssen für den Handel mit dem CBOE-Terminkontrakt 30% des Kontraktvolumens hinterlegen, bei er CME 35%.

Die Abwicklung der CBOE-Futures erfolgt über die Options Clearing Corporation, bei der CME über ClearPort abwickelt.

„Circuit Breakers“ an den Derivate-Börsen bei starken Kursveränderungen

Bei starken Kursveränderungen wird der Handel unter besonderen Bedingungen an den beiden Derivate-Börsen ausgesetzt. Die CBOE stoppt den Handel für zwei Minuten, wenn der Kurs des Bitcoin Futures mit der kürzesten Restlaufzeit bis zur Fälligkeit 10% über oder unter dem Referenzkurs des vorangegangenen Handelstages liegt. Beträgt die Kursveränderung nach Wiederaufnahme des Handels mehr als 20%, wird der Handel erneut für fünf Minuten ausgesetzt.

Die CME setzt den Handel bei Kursveränderungen von mehr als 7%, 13% und 20% aus, wobei die maximale Kursveränderung eines Handelstages auf 20% begrenzt ist.

Für welche Anleger sind Bitcoin Futures interessant?

Viele Privatanleger scheuen sich vor Investitionen in Bitcoin aufgrund der starken Kursschwankungen und Berichten über eine nicht ganz von der Hand zu weisende Bitcoin-Spekulationsblase. Viele Berichte und Fake-News sorgen zudem für ein unseriöses und fast schon unheimlich anmutendes Image von Bitcoins. Andererseits sind die Kurssteigerungen allein in 2017 enorm. Kostete der Bitcoin Anfang des Jahres noch 1.000 USD, waren es zwischenzeitlich sogar über 20.000 USD. Allerdings auch mit starkem Kursgefälle und damit hoher Volatilität.

Anleger fühlen sich deshalb oft eher unsicher, wenn sie die Internetwährung direkt kaufen sollen und möglicherweise bei einem Platzen der Spekulationsblase nicht schnell genug durch Verkauf reagieren. Schließlich möchte niemand auf Bitcoins mit weit weniger Wert sitzenbleiben, die er teuer gekauft hat, was bei dem derzeitigen Hype um die Kryptowährung durchaus verständlich ist.

Der Markt ist schwer einschätzbar und Handelsplattformen wie Bitstamp oder Coinbase sind aktuell serviceseitig völlig überlastet aufgrund eines extrem hohen Kundenaufkommens. Die immer höhere Bitcoin-Nachfrage steht einem geringen Angebot gegenüber, was den Kurs weiter in die Höhe treibt. Wie lange dies anhält, vermag niemand zu sagen.

Eine Alternative zum direkten Kauf von Bitcoin bietet daher der Handel mit Bitcoin Futures. Die Terminkontrakte werden in USD abgerechnet und ein Kauf der Währung ist damit hinfällig. Einen weiteren Schritt für mehr Vertrauen der Anleger in die digitale Währung dürfte die vermutlich in 2018 erfolgende Einführung von Bitcoin-ETFs darstellen.

Darüber hinaus sind auch institutionelle Anleger dem neuen Finanzprodukt an Bitcoin Futures interessiert, denn derzeit bestehen für sie nur wenige Anlagemöglichkeiten. Vielen Institutionellen ist aufgrund der Regulierungsvorschriften der Finanzaufsicht nicht möglich, Bitcoins direkt zu kaufen. Zwar bietet der Markt neben Bitcoin Futures auch einen Bitcoin Investment Trust, welcher Bitcoins hält, er ist aber exorbitant teuer. Die an regulären Börsen gehandelten Derivate sind deshalb eine interessante Alternative und ermöglichen einen leichteren Zugang zum Bitcoin-basierten Handel.

Wo können Anleger Bitcoin Futures bisher handeln?

Die ersten Online-Broker setzen sich nun mit der Einführung von Bitcoin Futures auseinander. Pionier ist Interactive Brokers, über welchen die Bitcoin-Kontrakte bereits handelbar sind. Lesen Sie hierzu auch den Presseartikel in Spiegel Online vom 13.12.2017.

Welche weiteren Alternativen zu Bitcoin Futures gibt es?

Kryptowährungen über eine Online-Handelsplattform kaufen & verkaufen

Wer Kryptowährungen kaufen und von den möglichen Kurssteigerungen im Handel profitieren will, findet bei Bitstamp oder Coinbase die entsprechenden Voraussetzungen dazu. Erforderlich ist hierfür lediglich die Anmeldung für ein Konto (e-Wallet) mit entsprechender Kapitalisierung in EUR oder USD, um die digitale Währung anzukaufen. Die Nutzung der Handelsplattform ist kostenlos, es fallen geringe Transaktionsgebühren an, die je nach Anbieter variieren.

Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung des Wallet-Guthabens auf ein privates Bankkonto in „reale“ Währungen wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn zwischen Ankauf und Verkauf ausgezahlt werden.

Bitstamp und Coinbase bieten nicht nur den Kauf und Verkauf von Bitcoin, sondern haben auch noch weitere Kryptowährungen wie Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple (Bitstamp) im Angebot. Bei beiden Krypo-Börsen handelt es sich um regulierte Anbieter. Während Bitstamp nach Maßgabe der EU-Richtlinien MiFID von der Luxemburgischen Finanzmarktaufsicht reguliert wird, unterliegt Coinbase der Aufsicht in den USA.

Bitcoin als CFD traden

Eine Alternative zum direkten Ankauf von Kryptowährungen ist der Handel mit CFDs. Hier wird die Währung nicht mit einer „realen“ Währung wie EUR oder USD gekauft, sondern der Trader spekuliert auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes. Das bedeutet, der Trader besitzt die digitale Währung nicht als Vermögenswert und kann in diesem Fall nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen, sondern er wettet auf die steigende oder fallende Kursentwicklung.

Wer nicht langfristig in die hochrisikoreichen Kryptowährungen, wovon insbesondere Bitcoin als Spekulationsblase mit enormen Kurssprüngen und damit extremer Marktkapitalisierung gilt, investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, sollte digitale Währungen vorzugsweise als CFDs handeln. Durch die kurze Anlagedauer sind Anleger vor Totalverlusten in direkten Investments bei derzeitig hoher Volatilität zumindest etwas besser geschützt. Andererseits können durch die starken Kursschwankungen natürlich auch hohe Gewinne erzielt werden.

Eher vorsichtige Trader sind mit Binären Optionen oder CFDs im Vorteil, denn trotz des grundsätzlichen Handelsrisikos infolge einer möglichen Fehleinschätzung der Marktentwicklung ist der Trader aus dem Handel bei Ablauf schnell wieder aus dem Geschäft. Damit setzt er sich nicht dem Risiko aus, seine Vermögensanlage durch direkten Ankauf der digitalen Währungen bei einem Crash weitestgehend zu verlieren.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Kryptowährungen handeln?

Immer mehr Forex- & CFD-Broker bieten den Handel mit Kryptowährungen. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, kann aber für vereinzelte digitale Währungen auch bei 1:30 liegen, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex. Auch IQ Option hat sein Angebot, welches in der Vergangenheit ausschließlich aus dem Binäre Optionen-Handel bestand, um Forex- & CFD-Trading erweitert. Insbesondere das Angebot für Kryptowährungen ist sehr vielseitig, es stehen 12 digitale Währungen für den Handel zur Verfügung.

Weniger erfahrene Trader und Einsteiger profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Bitcoin als Binäre Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen, versehen mt einem klar definierten Risiko. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Kryptowährungen können Sie bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Darüber hinaus verfügt der Broker über das oben bereits erwähnt, umfangreiche Forex- & CFD-Angebot. Auch bei BD Swiss und eToro können Sie zahlreiche digitale Währungen handeln.

Fazit zu Bitcoin Futures

Bitcoin Futures gelten als großer Schritt für Bitcoin in die klassischen Finanzmärkte. Privatanleger können Bitcoin Futures bisher über Online-Broker wie Interactive Brokers handeln. Aktuell sind die Terminkontrakte an den Chicagoer Derivate-Börsen CBOE und CME notiert, weitere Börsen sollen folgen.

Interessant sind die Bitcoin Futures sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren, welchen damit ein leichterer Zugang zu Investitionen in Bitcoin gewährt wird.

Der Handel auf Margin in Bitcoin Futures der beiden US-Börsen CBOE bzw. CME erfordert eine Sicherheitsleistung von 30 bzw. 35%. Die Terminkontrakte sind praktisch rund um die Uhr handelbar und können jederzeit zwischen Sonntagabend und Freitagabend mitteleuropäischer Zeit ge- und verkauft werden.

Wer Bitcoin Futures traden will, sollte über die unbedingt notwendigen Produktkenntnisse von Futures und über ausreichend Erfahrung im Derivate-Handel verfügen.

Im nächsten Schritt hoffen Investoren auf die Einführung von Bitcoin-ETFs, allerdings dürfte die Hemmschwelle der Anbieter noch um Einiges höher als bei den Futures sein, diese bei den weiteren starken Kursschwankungen der Internetwährung einzuführen. Darüber hinaus müssen die ETF-Produkte auch von den Aufsichtsbehörden erst genehmigt werden, so dass es sich hier zunächst noch um Zukunftsmusik handelt.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-, Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Coinbase Erfahrungen – Online-Tauschbörse für Kryptowährungen

Meine Coinbase Erfahrungen – Die Online-Tauschbörse für Kryptowährungen

Pro                   

  • Regulierte Online-Börse für Kryptowährungen mit Hauptsitz in San Francisco, CA/USA
  • Versicherte Kundeneinlagen, u.a. über Lloyds of London
  • Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum & Litecoin im Tausch gegen EUR & USD handelbar
  • Einfache Kontoeröffnung mit Online-Verifizierung über Webcam
  • Ein- & Auszahlungen e-Wallet und Handel per Kreditkarte, Debit-Karte oder Banküberweisung
  • Günstige Transaktionsgebühren ab 1,49% vom Transaktionsvolumen je Transaktion
  • Handel rund um die Uhr möglich
  • Zugriff auf Konto & Handelsplattform mittels PC & mobiler Apps für iOS & Android
  • Vorwiegend englischsprachiger Support im Live Chat, per E-Mail & telefonisch

Contra

  • Aktuell lange Bearbeitungszeiten im Service für Support, Verifizierung, Kontogutschriften & Auszahlungen aufgrund hohen Neukundenaufkommens
  • Kreditkartenzahlungen 3,99% vom Transaktionsvolumen
  • Kein regulärer deutschsprachiger Support

Coinbase- Online-Tauschbörse für Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum & Litecoin

Das Unternehmen

Die Krypto-Börse Coinbase ist bereits seit 2012 am Markt und betreut nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 10 Mio. Kunden in 32 teilnehmenden Ländern. Hauptsitz des Unternehmens ist in San Francisco, CA/USA. Entstanden ist die Tauschbörse im Rahmen eines Gründerwettbewerbs von Y Combinator, einem Gründerzentrum, in den USA in 2012.

Kryptowährungen über eine Online-Handelsplattform kaufen & verkaufen

Wer Kryptowährungen kaufen und von den möglichen Kurssteigerungen im Handel profitieren will, findet bei Coinbase die entsprechenden Voraussetzungen dazu. Erforderlich ist hierfür ein Konto (e-Wallet) mit entsprechender Kapitalisierung in EUR oder USD, um die digitale Währung anzukaufen.

Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung des Wallet-Guthabens auf ein privates Bankkonto in „reale“ Währungen wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn ausgezahlt werden.

Seriosität von Coinbase

Regulierung & Versicherung von Kundeneinlagen

Coinbase zählt zu den (wenigen) regulierten Online-Börsen und verfügt über eine US-Lizenz. Darüber hinaus sind Kundeneinlagen versichert.

Versicherung von Kundeneinlagen

Eine Besonderheit und damit einen Vorteil gegenüber anderen Krypto-Börsen weist Coinbase bezüglich der Sicherheit von Kundeneinlagen auf. Sowohl Guthaben in digitalen Währungen als auch Einlagen in „Fiatgeld“ (EUR, USD usw.) sind in vollem Umfang gegen physische Angriffe, Cyperangriffe und dem Diebstahl durch Mitarbeiter von Coinbase über Lloyds of London versichert. Darüber hinaus versichert der Brokernach eigenen Angaben, dass nur 2% der Kundeneinlagen in digitalen Währungen online verwaltet werden, die übrigen 98% sind auf Offline-Speichern gelagert.

Einlagen in Fiatgeld wie EUR oder USD sind bis zu einer Höhe von 250.000 USD je Kunde über die FDIC Versicherung versichert und auch im Falle einer Insolvenz von Coinbase abgesichert.

Die Webseite von Coinbase

Die deutschsprachige Webseite von Coinbase präsentiert sich sehr aufgeräumt und leicht navigierbar. Alle Informationen zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen über das Konto, handelbare Produkte und Service-Leistungen sind übersichtlich und verständlich aufbereitet.

Die deutschsprachige Webseite von Coinbase

Wie eröffnet man ein Konto bei Coinbase?

Um Kryptowährungen über die Handelsplattform handeln, ist zunächst ein Online-Konto erforderlich. Diese elektronische Brieftasche, auch e-Wallet genannt, hat die Funktion eines Handelskontos wie bei jedem anderen Online-Broker.

Die Kontoeröffnung ist schnell erledigt. Die Anmeldung erfolgt in nur drei einfachen Schritten durch Registrierung, Verbindung mit dem eigenen Bankkonto oder der Kredit- oder Debit-Karte zur Einzahlung des notwendigen Kapitals zum Ankauf der digitalen Währung und letztendlich mit dem tatsächlichen Kauf.

In drei einfachen Schritten zum Währungskauf

Für die Erstellung eines Kontos ist zunächst eine kurze Registrierung mit Eingabe der E-Mailadresse und eines selbstgewählten Passwortes notwendig.

Registrierung mit E-Mailadresse und selbstgewähltem Passwort

Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse, um über den dort angegebenen Registrierungslink mit den weiteren Anmeldedaten fortzufahren. Hierfür geben Sie zunächst Land und Telefonnummer ein.

Sie erhalten eine SMS an die angegebene Telefonnummer und verifizieren sich online mit dem in der SMS angegebenen Verifizierungscode.

Im zweiten Schritt des Verifizierungsverfahrens können Sie diese durch Vorlage ihres Ausweisdokuments (Reisepass oder Personalausweis) über die Webcam ihres Endgerätes oder durch Übermittlung einer Fotodatei des Ausweisdokuments (Vorder- und Rückseite) vornehmen.

Einzahlungen bei Coinbase

Einzahlungen per Kreditkarte, Debit-Karte oder Banküberweisung

Einzahlungen in die e-Wallet als Online-Konto für Zahlungen weltweit sind per Kreditkarte wie Visa oder MasterCard, Debit-Karte oder per Banküberweisung möglich. Eine Mindesteinzahlung ist nicht notwendig. Gebühren fallen je nach Zahlungsmethode an, s. unter Transaktionsgebühren.

Bei Einzahlung auf das Konto gleich mit welcher Zahlungsmethode muss der Trader wie bei allen Online-Brokern gemäß den geltenden Anti-Geldwäsche-Richtlinien auch der Kontoinhaber bei Coinbase sein. Ein- und Auszahlungen von bzw. an Dritte werden nicht akzeptiert.

Auszahlungen bei Coinbase

Auszahlungen aus der e-Wallet werden nach elektronischer Anforderung auf das verknüpfte Bankkonto bzw. die Kreditkarte vorgenommen. Übersteigt der Auszahlungsbetrag den zuvor eingezahlten Betrag über eine Kreditkarte, muss die Differenz auf ein Bankkonto des Handelskonto-Inhabers überwiesen werden. Zahlungen an Dritte sind auch bei Auszahlungen nicht möglich.

Transaktionsgebühren ab 1,49% des Volumens

Für jede Transaktion, welche per Überweisung von einem Bankkonto vorgenommen wird, berechnet der Broker eine Gebühr in Höhe von 1,49% des Transaktionsvolumens. Bei Kreditkarten-Nutzung für Kauf und Verkauf der digitalen Währungen fällt je Transaktion eine Gebühr von 3,99% an.

Handelsangebot von Coinbase

Über die Plattform können neben Bitcoin auch Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin ge- und verkauft werden. Darüber hinaus ist die e-Wallet als elektronisches Konto in der jeweiligen digitalen Währung nutzbar. Guthaben in digitaler Währung kann dort sicher verwahrt werden (safe storage).

Kauf & Verkauf der Kryptowährungen rund um die Uhr möglich

Der Kauf & Verkauf von Kryptowährungen ist über die Handelsplattform rund um die Uhr mit jederzeitigem Zugriff auf das Kundenkonto möglich.

Über mobile Apps für iOS & Android können Nutzer mobiler Endgeräte auch ohne PC auf die Handelsplattform und ihr Konto zugreifen. Dies ermöglicht schnelle Handelsentscheidungen und ist insbesondere bei den starken Kursschwankungen von erheblichem Vorteil.

Vorwiegend englischsprachiger Support im Live Chat, per E-Mail & telefonisch – aktuell ist mit auch bei Coinbase mit Bearbeitungsverzögerungen zu rechnen

Der englischsprachige Support arbeitet zwar rund um die Uhr, ist allerdings wie wohl derzeit alle namhaften Krypo-Börsen von den Zeitverzögerungen aufgrund des hohen Kundenaufkommens betroffen, so dass Kundenanfragen nicht sofort beantwortet werden können. Erreichbar ist der Kundenservice generell im Live Chat, per E-Mail & telefonisch.

Mit etwas Glück ist auch ein deutschsprachiger Service-Mitarbeiter verfügbar, vertrauen sollte man hierauf jedoch nicht. Es ist deshalb von Vorteil, wenn Kunden über die notwendigen Englischkenntnisse bei Inanspruchnahme des Supports verfügen.

Fazit zu Coinbase

Coinbase verfügt über eine Regulierung in den USA und versichert Kundeneinlagen  in digitaler als auch echter Währung (u.a. EUR, USD) u.a. über Lloyds of London. Die Online-Börse bietet damit ein sicheres Handelsumfeld für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen und Guthaben in der e-Wallet.

Handelbar sind Bitcoin, Bitcoin Cash, Ehtereum & Litecoin. Die Transaktionskosten sind abhängig von der genutzten Zahlungsmethode und betragen 1,49% bei Banküberweisungen sowie 3,99% bei Kreditkartenzahlung bei jeder Kauf- und Verkaufstransaktion.

Ende 2017 ist der Broker aus verschiedenen Gründen in die Kritik der Kunden geraten. Erst im Dezember setzte der Handel kurzzeitig aus wegen zu hoher Zugriffszahlen. Auch der Service leidet aktuell unter dem hohen Kundenaufkommen. In Kürze sollen diese Probleme jedoch behoben sein, das Unternehmen arbeitet mit Nachdruck um die Sicherstellung von stabilen Handelsbedingungen und intensiv an einer Verbesserung des Service.

Alternativ steht auch die Plattform der Konkurrenz Bitstamp Interessenten von Kryptowährungen offen. Die Transaktionskosten belaufen sich dort auf ab 0,1% vom Transaktionsvolumen und sind damit günstiger als bei Coinbase.

Alternativen zum direkten Kauf & Verkauf von Kryptowährungen

Privatanleger, die sich für die digitalen Währungen und ihre hoch volatilen Märke mit weit überdurchschnittlichen Renditechancen interessieren, brauchen allerdings nicht unbedingt die hoch risikoreichen Investitionen im Tausch einer Währung wie EUR gegen die virtuellen Währungen vorzunehmen, um von den Chancen zu profitieren.

Es gibt attraktive Alternativen – wie z.B. den Derivate-Handel über Forex- & CFDs-Broker oder Binäre Optionen. Hier werden keine Währungen wie die Devisen der internationalen Finanzmärkte zu einem geltenden Währungskurs erworben, die einen Vermögenswert darstellen, sondern es wird auf steigende oder fallende Kurse spekuliert. Darüber hinaus noch mit weit geringerem Einsatz als beim direktem Kauf und damit wesentlich niedrigerem Kaptalbedarf.

Vorsichtigere Trader sind mit Binären Optionen oder CFDs im Vorteil, denn trotz es grundsätzlichen Handelsrisikos infolge einer möglichen Fehleinschätzung der Marktentwicklung ist der Trader aus dem Handel bei Ablauf schnell wieder draußen und setzt sich nicht dem Risiko aus, seine Vermögensanlage durch direkten Ankauf der digitalen Währungen durch einen Crash weitestgehend zu verlieren.

Kryptowährungen als CFDs traden

Eine Alternative zum direkten Ankauf von Kryptowährungen ist der Handel mit CFDs. Wer Hier wird die Währung nicht bei einem Zahlungsdienstleister angekauft und mit einer „realen“ Währung wie EUR oder USD gekauft, sondern der Trader spekuliert auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes Dash. Das bedeutet, der Trader besitzt die digitale Währung nicht als Vermögenswert und kann in diesem Fall nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen, sondern er wettet auf die steigende oder fallende Kursentwicklung.

Wer nicht langfristig in die hochrisikoreichen Kryptowährungen, wovon insbesondere Bitcoin als Spekulationsblase mit enormen Kurssprüngen und damit extremer Marktkapitalisierung gilt,  investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, sollte digitale Währungen vorzugsweise als CFDs handeln. Durch die kurze Anlagedauer sind Anleger vor Totalverlusten in direkten Investments bei derzeitig hoher Volatilität zumindest etwas besser geschützt. Andererseits können durch die starken Kursschwankungen natürlich auch hohe Gewinne erzielt werden.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Kryptowährungen handeln?

Immer mehr Forex- & CFD-Broker bieten den Handel mit Kryptowährungen. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, kann aber für vereinzelte digitale Währungen auch bei 1:30 liegen, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex. Auch IQ Option hat sein Angebot, welches in der Vergangenheit ausschließlich aus dem Binäre Optionen-Handel bestand, um Forex- & CFD-Trading erweitert. Insbesondere das Angebot für Kryptowährungen ist sehr vielseitig, es stehen 12 digitale Währungen für den Handel zur Verfügung.

Weniger erfahrene Trader und Einsteiger profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Kryptowährungen als Binäre Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen, versehen mt einem klar definierten Risiko. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Kryptowährungen können Sie bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Darüber hinaus verfügt der Broker über das oben bereits erwähnt, umfangreiche Forex- & CFD-Angebot. Auch bei BD Swiss und eToro können Sie zahlreiche digitale Währungen handeln.

Die von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker verfügen über eine zuverlässige EU-Regulierung & Einlagensicherung und bieten darüber hinaus ein gutes, kundenorientiertes Service- & Leistungspaket.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Bitstamp Erfahrungen – Die Online-Börse für Kryptowährungen

Meine Bitstamp Erfahrungen – Die Online-Tauschbörse für Kryptowährungen

Pro                                                                                                                                                                              

  • Erste Online-Börse für Kryptowährungen mit EU-Lizenz & Regulierung durch Luxemburgische Finanzmarktaufsicht (Luxembourg Financial Industry Supervisory Commission CSSF)
  • Unternehmenssitz in Luxemburg
  • Gute Liquidität
  • Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin & Ripple im Tausch gegen EUR & USD handelbar
  • Einfache Kontoeröffnung (e-Wallet) mit Online-Verifizierung
  • Ein- & Auszahlungen per Kreditkarte, Debit-Karte oder Banküberweisung
  • Günstige Transaktionsgebühren ab 0,1% des Transaktionsvolumens (über 20 Mio. USD), bis zu 20.000 USD 0,25% Gebühren
  • Handel rund um die Uhr möglich
  • Zugriff auf Konto & Handelsplattform mittels PC & mobiler Apps für iOS & Android
  • Englischsprachiger Support per E-Mail & telefonisch

Contra

  • Webseite nur in englischer Sprache verfügbar
  • Aktuell lange Bearbeitungszeiten für Verifizierungsprüfung, Kontogutschriften und Auszahlungen aufgrund hohen Neukundenaufkommens (ca. 2 Wochen)
  • Gebührenpflichtige Internationale & SEPA-Überweisungen
  • Kundenservice nur in englischer Sprache & aktuell mit verzögerter Reaktionszeit

Bitstamp- Tauschbörse für Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin & Ripple

Das Unternehmen

Bitstamp ist einer der ersten und damit am längsten am Markt agierenden Broker mit einer Handelsplattform für den Tausch von digitalen Währungen gegen Euro und US-Dollar. Gegründet wurde das Unternehmen in 2011. Seit 2016 wird Bitstamp durch die Luxemburgische Finanzmarktaufsicht reguliert, wo das Unternehmen auch seinen Sitz hat.

Bisher sind sowohl Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin als auch Ripple handelbar. Hierfür ist eine e-Wallet notwendig, eine „elektronische Brieftasche“, welches als Tauschkonto durch Kauf und Verkauf genutzt wird. Die Transaktionen werden über die Handelsplattform durchgeführt. Der jeweilige Kurs der Kryptowährungen wird auch bei Bitstamp wie an der Börse durch Angebot und Nachfrage ermittelt.

Kryptowährungen als Vermögenswert kaufen & verkaufen

Wer Kryptowährungen als Vermögenswert ankaufen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto (e-Wallet) bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung im Angebot haben muss, wie beispielsweise Bitstamp. Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Coins in der entsprechenden Kryptowährung erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in der digitalen Währung gespeichert.

Durch Verkauf bzw. Auszahlung des Wallet-Guthabens auf ein privates Girokonto in Fiatgeld wie EUR oder USD kann der Gegenwert inkl. Kursgewinn ausgezahlt werden.

Seriosität von Bitstamp

EU-Lizenz & Regulierung durch Luxemburgische Finanzmarktaufsicht

Bitstamp verfügt seit 2016 als erste regulierte Börse für Kryptowährungen über eine EU-Lizenz in Luxemburg. Das Unternehmen kann deshalb im gesamten EU-Raum seine Dienste rechtssicher anbieten.  Regulierungsbehörde ist die Luxembourg Financial Industry Supervisory Commission (CSSF).

Insoweit ist Bitstamp als seriöser Broker für Kryptowährungen einzustufen.

Die Webseite von Bitstamp

Die Webseite von Bitstamp ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Die Seite wirkt aufgeräumt und beschränkt sich auf das Wesentliche, den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen über eine elektronische Wallet als Konto für den Tausch von digitaler Währung gegen EUR und USD (Fiatgeld).

Die englischsprachige Webseite von Bitstamp

Wie eröffnet man eine e-Wallet bei Bitstamp?

Um Kryptowährungen über die Handelsplattform handeln, ist zunächst eine e-Wallet erforderlich. Diese elektronische Brieftasche hat die Funktion eines Handelskontos wie bei jedem anderen Online-Broker auch.

Die Kontoeröffnung ist einfach und bereits nach wenigen Minuten erledigt. Notwendig sind die Angaben Name, E-Mail und Land sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen (Terms of Use) sowie der Bedingungen (Privacy Policy).

Registrierungsformular für die Eröffnung eines Kontos bei Bitstamp

Im Anschluss erfolgt eine kurze Registrierungsbestätigung. Per E-Mail erhält der Neukunde eine Kunden-ID und ein automatisch generiertes Passwort, welches er beim ersten Login ändern kann und sollte.

Registrierungsbestätigung für die erfolgte Erstellung der e-Wallet im System

Mit den erhaltenen Login-Daten User ID und Password können sich Neukunden nun in das Konto einloggen.

Login mit User ID und Password

Nach Login sollten Sie nun zunächst Ihr Password ändern.

Password-Änderung nach erstem Login mit den Zugangsdaten

Danach loggen Sie sich einfach mit ihrem neuen Password noch einmal über Member Login ein.  Nun folgt die Verifizierung ihres Kontos. Wählen Sie hierzu als Privatperson Personal Account Verification.

Konto-Verifizierung für die Freischaltung der e-Wallet

Nach Eingabe Ihrer persönlichen Daten wie Anschrift, Nationalität, Geburtsdatum, Steuerpflicht USA ja/nein laden Sie die Vorder- und Rückseite ihres Ausweisdokuments (Reisepass oder Personalausweis) als pdf-Datei von ihrem Computer hoch. Abschließend ist noch ein Anschriftennachweis als pdf-Dokument notwendig. Hierfür können Sie eine Kopie Ihres privaten Bankkonto-Auszugs, eine Strom-, Gas- Wasser- oder Internet-Rechnung sowie auch ein offizielles Schreiben z.B. von Ihrer Steuerbehörde nutzen.

Die persönlichen Angaben und Dokumente für die Verifizierung können vollständig online übermittelt werden

Damit ist der Verifizierungs-Prozess auch bereits abgeschlossen. Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail über die erfolgte Freischaltung ihres Kontos und können die Einzahlung vornehmen.

Einzahlungen bei Bitstamp

Einzahlungen per Kreditkarte, Debit-Karte oder Banküberweisung

Einzahlungen auf das Konto sind per Kreditkarte wie Visa oder MasterCard, Debit-Karte oder per Banküberweisung möglich. Eine Mindesteinzahlung ist nicht erforderlich. Gebühren für Internationale und SEPA-Überweisungen s. nachfolgend unter Auszahlungen.

Bei Einzahlung auf das Konto gleich mit welcher Zahlungsmethode muss der Trader wie bei allen Online-Brokern gemäß den geltenden Anti-Geldwäsche-Richtlinien auch der Kontoinhaber bei Bitstamp sein. Ein- und Auszahlungen von bzw. an Dritte werden nicht akzeptiert.

Auszahlungen bei Bitstamp

Auszahlungen sind kostenlos – ausgenommen Banküberweisung international und SEPA –  und werden nach elektronischer Anforderung über das Konto im gesicherten Kundenbereich übermittelt werden. Übersteigt der Auszahlungsbetrag den zuvor eingezahlten Betrag über eine Kreditkarte, muss die Differenz auf ein Bankkonto des Handelskonto-Inhabers überwiesen werden. Zahlungen an Dritte sind auch bei Auszahlungen nicht möglich. Der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei 50 USD.

Für internationale Überweisungen wird eine Gebühr von 0,05% des Zahlungsbetrages berechnet, mindestens jedoch 7,50 EUR. Für SEPA-Überweisungen fällt eine Gebühr von 0,09%, mindestens 15 EUR an. Dies gilt sowohl für Ein- als auch Auszahlungen

Günstige Transaktionsgebühren ab 0,1% des Transaktionsvolumens

Gebühren erhebt der Krypto-Broker nur für die Transaktionen (Kauf/Verkauf). Bei einem Volumen bis zu 20.000 USD werden 0,25% Gebühren berechnet. Bei steigendem Volumen reduziert sich die Gebühr, bei z.B. einem Transaktionsvolumen von 20 Mio. USD beträgt diese nur noch 0,1%, wobei diese Größenordnung natürlich Großinvestoren vorbehalten bleibt und sich die Mehrzahl der privaten Bitstamp-Kunden bis zu 200.000 USD Investitionsvolumen bewegen dürfte.

Gebührenstaffel nach Transaktionsvolumen in USD

Wachsendes Handelsangebot für Kryptowährungen bei Bitstamp

Während über Bitstamp zunächst nur Bitcoin handelbar war, wurde das Angebot inzwischen ausgeweitet. Kunden können über die Plattform auch Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple kaufen bzw. verkaufen.

Bitcoin – The Sky is the limit?

Bitcoin bezeichnet die wohl bekannteste digitale Währung, die als virtuelles Zahlungsmittel genutzt wird. Sie wird über ein dezentrales Rechner-Netzwerk organisiert, das alle Bitcoin-Transaktionen der Bitcoin-Teilnehmer weltweit erfasst und auch neue Bitcoin-Einheiten auf Basis von computer-basierten Algorithmen erzeugt. Physische Einheiten wie Münzen oder Scheine existieren nicht.

Bitcoins unterliegen nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems, z.B. EUR, USD oder GBP, die durch die Zentralbanken reguliert werden. Entscheidungen und Einflüsse von Politik, Finanzwirtschaft und Wirtschaft haben keine unmittelbare Auswirkung auf die Kryptowährung. Das macht eine realistische Einschätzung für Anleger, aber auch für Analysten sehr schwierig.

Die exorbitanten Kursschwankungen in der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass die Nachfrage zwar groß ist, das Risiko aber kaum einschätzbar. Wie lange die Bitcoin-Blase noch anhalten wird, ist deshalb ungewiss.

Ethereum – Die kleine Schwester von Bitcoin

Bei Ethereum handelt es sich wie bei Bitcoin um eine Internet-Plattform auf Blockchain-Basis. Die Währung, die praktisch den Treibstoff für die Plattform bietet, heißt Ether. In der Chemie ist Ether die Bezeichnung für organische Verbindungen. So wollte auch der Entwickler und Initiator von Ethereum, der Russe Vitalik Butarin, seine digitale Währung sehen – als sozusagen eine organische Verbindung, die im Gegensatz zu den klassischen Devisen den Markt für Bezahlung revolutioniert.

Ähnlich wie Bitcoin nimmt auch Ether eine Sonderstellung unter den Währungen ein, wobei Bitcoin im Gegensatz zu Ether als digitales Zahlungsmittel inzwischen in Europa offiziell als Währung anerkannt ist und damit keine Mehrwertsteuer auf den Handel fällig wird. Auch wenn Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist, ist die digitale Währung keine Devise oder Sorte. Auch physische Bitcoins in Scheinen oder Münzen gibt es nicht, ebenfalls nicht bei Ether.

Ether ist jedoch nicht als dezidiertes Zahlungssystem aufgebaut, sondern als Internet-Plattform (Ethereum), auf welcher sich Applikationen in der Blockchain-Kette entwickeln lassen, die Ether als Zahlungsmittel nutzen.

Diese Applikationen werden auch als Smart Contracts bezeichnet. Sie enthalten die Vereinbarungen zwischen zwei oder mehreren Parteien, die in einer Blockchain als Smart Contract definiert, spezifiziert und gespeichert werden. Ein Vertrag inklusive der Zahlung mit der Kryptowährung Ether wird damit vollständig digital im Internet abgewickelt.

Litecoin – Aktuell Nr. 6 unter den Kryptowährungen

Litecoin ist eine digitale Währung, die ebenfalls auf Basis von Blockchains innerhalb eines Netzwerks erzeugt wird. Die P2P (Peer-to-Peer)-Kryptowährung wurde erstmals im Herbst 2011 über einen Open-Source-Client über das Netzwerk GitHub zugänglich. Erstellt und übertragen wird Litecoin basierend auf einem Open-Source-Verschlüsselungsprotokoll, d.h. es erfolgt keine zentrale Steuerung. Aktuell gilt Litecoin nach Marktkapitalisierung als die sechstgrößte Kryptowährung.

Dabei unterscheidet sich Litecoin technisch auf den ersten Blick zwar kaum von Bitcoin, es bestehen jedoch drei wichtige Unterschiede. Während die Blöcke von Bitcoins nur alle zehn Minuten erzeugt werden, passiert dies bei Litecoin alle 2,5 Minuten. Damit steht ein wesentlich schnelleres Transaktionssystem zur Verfügung. Durch die schnellere Blockchain wird das Vierfache an Einheiten der digitalen Währung produziert, so dass eine weit höhere Verfügbarkeit gegenüber Bitcoin besteht. Das sogenannte Mining (Erzeugung von Kryptogeld) ist dadurch bei Litecoin wesentlich effizienter.

Ein weiterer Unterschied zu Bitcoin ist die dezentralisierte Erzeugung. Bei Litecoin wird das Mining durch Verwendung Scypt und Algorithmus auf möglichst viele Clients des Netzwerks verteilt. Hierfür verwendet das Netzwerk spezielle Technik, die auf PCs zugeschnitten ist.

Ripple – Der Banken liebste Kryptowährung?

Auch bei Ripple handelt es sich um eine digitale Währung auf Blockchain-Basis, zunächst wird als Ripple aber das Open Source-Protokoll der Zahlungsplattform bezeichnet. Die Währung selbst, mit der innerhalb dieses Netzwerks gezahlt wird, nennt sich Ripples.

Im Gegensatz zu Bitcoin, Ether & Co., welche ein transparentes Zahlungssystem ohne staatliche Kontrolle und eine unabhängige Währung anstreben, setzt Ripple jedoch auf die Zusammenarbeit mit Banken und hat einen eigenen Devisenmarkt sowie eine P2P-Zahlungsmethode (Peer-to-Peer) für sekundenschnelle und preislich günstige Überweisungen zum Ziel.

Während beispielsweise bei Ether neue Coins durch „Mining“ erzeugt werden, sind bei Ripple die im Netzwerk vorhanden Coins schon emittiert, d.h. erzeugt. Sie existieren also bereits.

Auch Ripple unterliegt wie die übrigen Kryptowährungen am Markt letztendlich nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems wie z.B. der. EUR. Die „künstliche“ Erzeugung von digitaler Währung ist unabhängig von Einflüssen durch Wirtschaft, Politik, Zinsen und anderen Währungseinflüssen.

Trotzdem sich Ripple von der Zielsetzung des angestrebten Einsatzes von Kryptogeld von Bitcoin & Co. unterscheidet und eng mit Banken zusammenarbeitet, um als Blockchain für offizielle Zahlungssysteme der Kreditinstitute wie Überweisungen eine „echte digitale“ Währung zu werden, nimmt die Kryptowährung bereits Platz 3 hinter Bitcoin und Ether nach Höhe der Marktkapitalisierung ein. Das Interesse an der in dieser Hinsicht transparenteren und vielleicht deshalb auch seriöser wirkenden digitalen Währung ist groß.

Kauf & Verkauf über die Handelsplattform rund um die Uhr möglich

Der Kauf & Verkauf von Kryptowährungen ist über die Handelsplattform rund um die Uhr über eine API-Schnittstelle mit jederzeitigem Zugriff auf das Kundenkonto möglich.

Eine Analyse des öffentlichen Buches und des Ticketing kann ebenfalls jederzeit vorgenommen werden. Über mobile Apps für iOS & Android können Nutzer mobiler Endgeräte auch ohne PC auf die Handelsplattform und ihr Konto zugreifen. Dies ermöglicht schnelle Handelsentscheidungen und ist bei den extremen Kursschwankungen von großem Vorteil.

Englischsprachiger Support per E-Mail & telefonisch – aktuell ist mit Zeitverzögerungen zu rechnen

Der englischsprachige Support arbeitet sehr serviceorientiert, ist allerdings auch von den Zeitverzögerungen aufgrund des hohen Kundenaufkommens betroffen, so dass Kundenanfragen nur verzögert beantwortet werden können. Bitstamp bemüht sich derzeit, dieses Defizit zu beheben.

Fazit zu Bitstamp

Bitstamp verfügt über eine zuverlässige EU-Regulierung und bietet damit ein sicheres Handelsumfeld für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen. Als erste und bisher einzige lizenzierte und regulierte Online-Börse für die digitalen Währungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ehtereum, Litecoin und Ripple bietet der Broker nicht nur ein umfangreiches Handelsangebot, sondern auch günstige Transaktionskosten.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Dash – Die Kryptowährung mit echten Technik-Vorteilen

Dash gehört zu den fünf starken Konkurrenten des Überfliegers Bitcoin, der allerdings bei extremen Kursschwankungen auch den Ruf einer gigantischen Spekulationsblase ereilt hat. Die digitale Währung überzeugt Branchenkenner mit einigen echten Technik-Vorteilen gegenüber den Wettbewerbern im Kryptomarkt, die deshalb weniger von Spekulation, sondern von Vorsprung durch Technik sprechen. Der in kürzester Zeit stark steigende Kurs hat auch Trader, die sich bisher allenfalls mit dem hochspekulativen Bitcoin-Handel beschäftigt haben, auf den Plan gerufen, um Alternativen zu finden.

In unserem Beitrag erfahren Sie, bei welchen Brokern Sie Dash handeln können und was die Vor- und Nachteile des besonders auf Datenschutz bedachten Systems sind.

Was ist Dash und wie unterschiedet sich die digitale Währung von anderen?

Die Bezeichnung Dash leitet sich aus dem englischen Digital Cash (digitales Geld) ab. Zu Beginn im Jahr 2014 war die digitale Währung zunächst unter XCoin und in 2015 unter Darkcoin bekannt. Auch hier handelt es sich wie bei z.B. Ripple um eine Open-Source-P2P (Peer-to-Peer)-Kryptowährung auf Blockchain-Basis. Für die Erzeugung von Dash ist das sogenannte „Mining“ wie bei Bitcoin erforderlich. Damit unterschiedet sich Dash wiederum von Ripple, da bei Ripple die Erzeugung von weiteren Coins bereits im Voraus erfolgt.

Die Änderung der Bezeichnung Darkcoin in Dash erfolgte insbesondere deshalb, um von der Namensähnlichkeit zum negativ besetzten Begriff Darknet wegzukommen, denn auch bei Dash sind Informationen zu den Transaktionen durch das System PrivateSend (dieses hieß vormals Darksend). Für Verschleierung von Transaktionsinformationen werden Transaktionen elektronisch vermischt, so dass sie einzelnen Personen nicht unmittelbar zugeordnet werden können und somit anonym bleiben.

Die Vorteile von Dash gegenüber anderen Kryptowährungen liegen vor allem in der Art der Technik. Die Währung ist bisher nicht von Hackern betroffen, garantiert vollständige Anonymität und Drittparteien sind bei Transaktionen nicht notwendig.

Da Dash auf dem Bitcoin-Code basiert, ist die Währung kompatibel mit allen bestehenden Händler, Wallet-Anbietern und Börsen für digitale Währungen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind damit sehr umfangreich und komfortabel für Nutzer.

Dash gehört mit einer Marktkapitalisierung (Gesamtanzahl der Coins multipliziert mit dem aktuellen Preis) von aktuell über 6 Mrd. USD (Stand 04. Dezember 2017) zu den größten fünf Bitcoin-Alternativen am Markt.

Um Dash zu kaufen bzw. eine Dash-Wallet zu eröffnen, um damit zu bezahlen, eignet sich insbesondere Dash.org, die offizielle Seite der Kryptowährung.

Die deutsche Webseite von Dash.org

Dash als CFD handeln

Eine Alternative zum direkten Ankauf von Dash ist der Handel mit CFDs. Wer Hier wird die Währung nicht bei einem Zahlungsdienstleister angekauft und mit einer „realen“ Währung wie EUR oder USD gekauft, sondern der Trader spekuliert auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes Dash. Das bedeutet, der Trader besitzt die digitale Währung nicht als Vermögenswert und kann in diesem Fall nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen, sondern er wettet auf die steigende oder fallende Kursentwicklung.

Wer nicht langfristig in die hochrisikoreichen Kryptowährungen, wovon insbesondere Bitcoin als Spekulationsblase mit enormen Kurssprüngen und damit extremer Marktkapitalisierung gilt, investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, sollte digitale Währungen vorzugsweise als CFDs handeln. Durch die kurze Anlagedauer sind Anleger vor Totalverlusten in direkten Investments bei derzeitig hoher Volatilität zumindest etwas besser geschützt. Andererseits können durch die starken Kursschwankungen natürlich auch hohe Gewinne erzielt werden.

Was sind CFDs?

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) sind hochspekulative Anlagen und bergen ein hohes Handelsrisiko. Andererseits können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel.

 

Kurschart seit Handelsbeginn 01. September 2017

Wie profitieren CFD-Trader von der Hebelwirkung?

Besonders attraktiv ist der CFD-Handel aufgrund der Hebelwirkung, denn um von der Vorhersage des Kursverlaufs eines CFDs zu profitieren ist nur ein vergleichsweise geringer Kapitaleinsatz in Form einer Margin erforderlich. Die Margin (Sicherheitsleistung) beträgt lediglich einen geringen Prozentsatz des Einstandswertes des CFD-Kontraktes, der aber in vollem Umfang zu seinem tatsächlichen Wert gehandelt wird. Diese Hebelwirkung ermöglicht das Bewegen von hohen Handelsvolumina.

Im Gegensatz zu direkten Investments wie z.B. dem Aktienhandel, ist im CFD-Handel wesentlich weniger Kapital gebunden und es wird kein Vermögenswert erworben. Die erzielbaren Renditen sind weitaus höher als bei vielen anderen Handelsmöglichkeiten im Online-Trading.

Der Hebel, auch als Leverage bezeichnet, errechnet sich aus dem prozentualen Marginsatz (die vom Trader zu hinterlegende Sicherheitsleistung bei Öffnen einer Position), d.h. 100/Marginsatz in % = Hebel. Je geringer die Margin, desto höher der Hebel und damit auch das Handelsrisiko.

Da CFDs in Kontrakten gehandelt werden, ist es nicht möglich z.B. nur 1 Dash-CFD zu traden. Kontrakte beinhalten eine feste Anzahl von CFDs der gleichen Art, z.B. 1.000 Stück Dash CFDs je Kontrakt, abhängig von der Größeneinheit (Lot), die der Broker als Kontrakt anbietet. So kommt im Zusammenspiel mit der Höhe des Hebels schnell ein hohes Handelsvolumen zustande.

Die sogenannte Margin ist die Sicherheitsleistung, die für eine Position praktisch als Pfand für die betreffende Position hinterlegt wird. Da Market Maker z.B. voll im Bonitätsrisiko stehen, verlangen Sie eine Margin als Risikoausgleich hierfür, denn sie übernehmen dieses Risiko für den Trader. Dem Broker entstehen bei der Glattstellung einer Position Kosten, die am nächsten Handelstag anfallen, wenn die Position über Nacht gehalten wurde. Auch hierfür benötigt er eine Sicherheit, die in die Berechnung der Margin mit einfließt.

Die Höhe der Margin fällt je nach Broker unterschiedlich aus. Auch innerhalb der Risikoklasse eines Marktes wie z.B. Aktien oder Indizes gibt es unterschiedlich hohe Margins, die im Asset Index des Brokers dem jeweiligen Basiswert zugeordnet sind. Weitere Faktoren sind die Volatilität eines Basiswertes, d.h. wie anfällig dieser für starke Kursschwankungen ist, und das Anlagemodell des Brokers.

Je geringer der Hebel ausfallen soll, desto höher ist die Margin, die hinterlegt werden muss. D.h. Trader, die mit niedrigem Hebel von 1:5 handeln und damit ein geringeres Risiko bezüglich der Höhe von Gewinn oder Verlust eingehen möchten, müssen eine höhere Margin von z.B. 20% hinterlegen. Anfänger und Einsteiger sollten von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch machen und keine niedrigen Margins wegen des geringen Kapitaleinsatzes und zwangsläufig im Gegenzug hohe Hebel wählen, sondern ihren Focus stattdessen auf ein kalkulierbareres Handelsrisiko richten.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Dash handeln?

Immer mehr Forex- & CFD-Broker bieten den Handel mit Kryptowährungen. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, kann aber für vereinzelte digitale Währungen auch bei 1:30 liegen, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex. Auch IQ Option hat sein Angebot, welches in der Vergangenheit ausschließlich aus dem Binäre Optionen-Handel bestand, um Forex- & CFD-Trading erweitert. Insbesondere das Angebot für Kryptowährungen ist sehr vielseitig, es stehen 12 digitale Währungen für den Handel zur Verfügung.

Weniger erfahrene Trader und Einsteiger profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Dash mit Binären Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen, versehen mt einem klar definierten Risiko. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Dash können Sie bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Darüber hinaus verfügt der Broker über das oben bereits erwähnt, umfangreiche Forex- & CFD-Angebot. Auch bei BD Swiss und eToro können Sie zahlreiche digitale Währungen handeln.

Die von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker verfügen über eine zuverlässige EU-Regulierung & Einlagensicherung und bieten darüber hinaus ein gutes, kundenorientiertes Service- & Leistungspaket.

Wo kann man Dash kaufen?

Wer Dash als Vermögenswert ankaufen und ein Konto in Dash anlegen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung im Angebot haben muss, z.B. Dash.org. Nach Einrichtung einer eWallet (elektronische Brieftasche) erfolgt der Kauf von Dash zum jeweiligen Gegenwert zum Zeitpunkt der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung. Per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Dash-Coins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in Dash gespeichert.

Steigt der Kurs der Kryptowährung, kann er durch Verkauf bzw. Auszahlung seines Guthabens auf dem Konto auf sein privates Girokonto in z.B. EUR oder USD den Gegenwert inkl. Kursgewinn auszahlen lassen.

Fazit zu Dash

Dash punktet insbesondere mit hohem Datenschutz im Netzwerk und gilt damit als vergleichsweise sicher gegen Hacker, gewährleistet aber gleichzeitig auch die Anonymität bei Transaktionen. Technisch bietet die digitale Währung, die im Jahr 2014 erstmals als Xcoin öffentlich dargestellt wurde, gegenüber den anfälligen Systemen von Bitcoin & Co. Während es bei Bitcoin aktuell zu Liquiditätsengpässen aufgrund der zu hohen Nachfrage und dem geringen Angebot am Markt kommt, stehen bei Dash diesbezüglich alle Zeichen auf Positiv.

Neben technischen Vorteilen gewährleistet Dash durch Nutzung des Bitcoin-Code und damit Kompatibilität auch eine weite Verbreitung bei Händlern, Wallet-Software und Krypto-Börsen.

Der Wert von Dash hat sich seit Einführung Anfang 2014 um ein Vielfaches gesteigert. Allein in 2017 erhöhte sich der Kurs von unter 12 USD auf 681 USD (Stand 07. Dezember 2017). Dies entspricht einem Plus von über 5.600%!

Wer handelt, sollte auch verstehen, womit handelt. Je mehr Trader über den Basiswert wissen, desto besser kann die Einschätzung der Marktsituation und die zukünftige Entwicklung sein. Wichtiges Basiswissen über Dash und das technische Know-How erhalten Sie auf der Webseite Dash.org. Hier können Sie auch eine eWallet in Dash einrichten, sich mit der Community austauschen u.v.m.

Der Handel mit Dash eignet sich für erfahrene Forex- & CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in weitere Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Erzeugung von Kryptowährungen verfügen.

Insbesondere Bitcoin-Trader, die von dem hochspekulativen Zug des offensichtlich derzeit etwas außer Kontrolle geratenen Bitcoin abspringen wollen, finden bei Dash einige nachvollziehbare Vorteile der Währung gegenüber anderen. So wird Dash zum weniger heißen Eisen und entwickelt aber möglicherweise auch konstanter und damit „gesünder“.

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In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

 

Litecoin – Noch eine boomende Kryptowährung?

Bitcoin & Co. verzeichnen derzeit rasante Kurszuwächse. Auch für Litecoin (Abkürzung LTC) geht es steil bergauf, wenn ich auch nicht in dem Maß wie Bitcoin. Für die bekannten Kryptowährungen besteht eine hohe Nachfrage, aber ein nur langsam steigendes Angebot. Das treibt die Kurse in nahezu gigantische Höhen. Während Anleger bei Bitcoin nur noch mit hohen Investitionen bei extrem bullishen Kurs einsteigen können, kann Litecoin eine Alternative für Einsteiger in den Handel mit den stark nachgefragten digitalen Wöhrungen sein.

In unserem Beitrag lesen Sie, wo Sie Litecon handeln können und welche Chancen & Risiken der Markt derzeit für Anleger bietet.

Was ist Litecoin?

Litecoin ist eine digitale Währung, die ebenfalls auf Basis von Blockchains innerhalb eines Netzwerks erzeugt wird. Die P2P (Peer-to-Peer)-Kryptowährung wurde erstmals im Herbst 2011 über einen Open-Source-Client über das Netzwerk GitHub zugänglich. Erstellt und übertragen wird Litecoin basierend auf einem Open-Source-Verschlüsselungsprotokoll, d.h. es erfolgt keine zentrale Steuerung. Aktuell gilt Litecoin nach Marktkapitalisierung als die sechstgrößte Kryptowährung. Aktuell liegt der Kurs bei rund 83 EUR (02. Dezember2017) und ist damit auf einem historischen Höchststand.

Kursverlauf Litecoin über einen Zeitraum von 1 Jahr bis 02. Dezember 2017 (Quelle: www.finanzen.net)

Dabei unterscheidet sich Litecoin technisch auf den ersten Blick zwar kaum von Bitcoin, es bestehen jedoch drei wichtige Unterschiede. Während die Blöcke von Bitcoins nur alle zehn Minuten erzeugt werden, passiert dies bei Litecoin alle 2,5 Minuten. Damit steht ein wesentlich schnelleres Transaktionssystem zur Verfügung. Durch die schnellere Blockchain wird das Vierfache an Einheiten der digitalen Währung produziert, so dass eine weit höhere Verfügbarkeit gegenüber Bitcoin besteht. Das sogenannte Mining (Erzeugung von Kryptogeld) ist dadurch bei Litecoin wesentlich effizienter.

Ein weiterer Unterschied zu Bitcoin ist die dezentralisierte Erzeugung. Bei Litecoin wird das Mining durch Verwendung Scypt und Algorithmus auf möglichst viele Clients des Netzwerks verteilt. Hierfür verwendet das Netzwerk spezielle Technik, die auf PCs zugeschnitten ist.

Als digitales Zahlungsmittel wird auch hier ein Wallet genutzt. Ein Wallet ist eine „elektronische Brieftasche“ aus der die Zahlungen digital über das Zahlungsnetzwerk vorgenommen und natürlich auch empfangen werden können. Die Gebühren sind sehr gering und das Wallet ist vergleichbar mit einem Giro- oder PayPal-Konto.

Im Vergleich zu den weiteren Währungen werden auch bei Ether neue Coins durch „Mining“ erzeugt während bei Ripple die im Netzwerk vorhanden Coins schon emittiert, d.h. erzeugt sind.

Litecoin als CFDs handeln

Beim Handel mit Kryptowährungen als CFDs wird keine Währung gekauft, sondern auf steigende oder fallende Kurse spekuliert.  Das hat den Vorteil, dass der Trader nicht als Vermögenswert besitzt und nur bei steigenden Kursen durch Verkauf (z.B. durch Umtausch in EUR) einen Gewinn verzeichnen kann. Prinzipiell handelt es sich also um eine Wette auf steigende oder fallende Kurse und nicht um den Ankauf und späteren Verkauf einer Währung.

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) gehören zu den spekulativen Handelsinstrumenten und bergen ein hohes Handelsrisiko. Es können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung, die von ihm richtig eingeschätzt werden muss.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel. Alle Kryptowährungen werden ebenfalls nicht an der Börse, sondern außerbörslich gehandelt.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Litecoin handeln?

Eine Vielzahl von Kryptowährungen wie Litecoin , Ripple, Bitcoin oder Ether können Trader bei immer mehr Forex- & CFD-Brokern handeln. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Insbesondere Trader mit weniger Handelserfahrung profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle und effektive Unterstützung bietet. Als optimal erweist sich hierbei eine Kombination aus Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro mit sehr gutem Fortbildungsangebot.

Litecoin mit Binären Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Litecoin können Sie beispielsweise bei dem von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker IQ Option handeln. Der Broker punktet nicht nur mit einem hervorragenden Leistungs- & Serviceangebot, sondern auch mit niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Litecoin, Ripple, Ether und Bitcoin.

Wie spekuliert man auf steigende Kurse von Kryptowährungen durch direkten Kauf?

Wer Litecoin & Co. als Vermögenswert ankaufen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung wie Litecoin im Angebot haben muss. Dies sind z.B. Anycoin Direct oder Coinbase. Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung, Sofortüberweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Litecoins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand gespeichert, so dass der Kontoinhaber nun ein Konto in der betreffenden Kryptowährung besitzt.

Steigt der Kurs, kann der Anleger durch Verkauf bzw. durch Auszahlung seines Konto-Guthabens auf sein privates Girokonto in EUR die Kurspanne zwischen An- und Verkauf als Gewinn verbuchen.

Fazit zu Litecoin

Wie alle digitalen Währungen eignet sich auch Litecoin nur für erfahrene CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in diese speziellen Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Hintergründe von Kryptogeld verfügen.

Darüber hinaus sollten sich Trader von Derivaten über das hohe Handelsrisiko mit Hebelprodukten im Klaren sein. Über Finanzportale wie z.B. finanzen.net mit gleichzeitig verfügbarem Broker-Portal, aber auch über die einschlägigen Netzwerke und Plattformen für Kryptowährungen sind aktuelle Informationen über die Marktaussichten der digitalen Währungen nachzulesen.

Wer direkt in Litecoin & Co. investieren und zu einem höheren Kurs später wieder verkaufen will, sollte sich der starken Kursschwankungen der digitalen Währungen bewusst sein. Während die internationalen Zentralbanken für die Geldschöpfung verantwortlich sind und gegebenenfalls auch regulierend auf den Markt einwirken können, z.B. durch die Festlegung der Leitzinsen, gibt es diese Verantwortung bei dem künstlich erzeugten Kryptogeld nicht, denn verantwortlich bei einem Crash ist weder eine Institution noch Personen. Deshalb werden Kryptowährungen insbesondere aktuell oft als undemokratisch kritisiert.

Kryptowährungen profitieren von der fehlenden Regulierung. Als beispielsweise die chinesische Zentralbank eine stärkere Regulierung von Bitcoin als Zahlungsmittel ankündigte, welches von ihr offiziell anerkannt ist, brach der Kurs um 30% ein. In solchen Situationen gilt es, sich schnell an die Marktveränderungen anzupassen und die notwendigen Handelsentscheidungen zu treffen. Online-Broker ermöglichen ihren Kunden diese schnelle Reaktionsfähigkeit, können bei einem Crash aber natürlich nicht auf den Kurseinbruch einwirken. Hinzu kommt, dass für die jeweiligen Netzwerke der Kryptowährungen enorme Rechnerleistungen notwendig sind. Bei einem Kurseinbruch ist es deshalb wahrscheinlich, dass diese nicht ausreichend ist. D.h. Investoren, die direkt in digitale Währungen investieren, bleiben bei einem Systemausfall auf ihren Verlusten sitzen, da Transaktionen nicht mehr möglich sind.

Auch die Online-Börsen für Kryptowährungen unterliegen keiner Regulierung. Die Kursentwicklung wird zwar durch Angebot und Nachfrage bestimmt, mangels der nachvollziehbaren Einflüsse oder Ereignisse gestalten sich Prognosen aber äußerst schwierig bis unmöglich.

Wer in Kryptowährungen wie Litecoin oder Ether bzw. auf deren Kursverlauf spekulieren will, ist mit Binären Optionen oder CFDs im Vorteil, denn trotz es grundsätzlichen Handelsrisikos infolge einer möglichen Fehleinschätzung der Marktentwicklung ist der Trader aus dem Handel bei Ablauf schnell wieder draußen und setzt sich nicht dem Risiko aus, seine Vermögensanlage durch direkten Ankauf der digitalen Währungen durch einen Crash weitestgehend zu verlieren.

 

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-,  Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Ripple – Die Außenseiter-Kryptowährung auf dem Vormarsch

Auch Ripple (Abkürzung XRP) zählt zu den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Litecoin und ist inzwischen auch über einige Online-Broker als Forex/CFD handelbar. Wer digitale Währungen handeln möchte, sollte neben den nach Marktkapitalisierung größten digitalen Währungen Bitcoin und Ether auch Ripple Beachtung schenken, denn die Währung konnte insbesondere in 2017 bereits extrem hohe Kursgewinne verzeichnen. In unserem Beitrag erfahren Sie, wo Sie Ripple handeln können und warum es sich lohnt, auch diese Kryptowährung mit in das Handelsportfolio aufzunehmen.

Was ist Ripple und wie unterschiedet sich die digitale Währung von anderen?

Auch bei Ripple handelt es sich um eine digitale Währung auf Blockchain-Basis, zunächst wird als Ripple aber das Open Source-Protokoll der Zahlungsplattform bezeichnet. Die Währung selbst, mit der innerhalb dieses Netzwerks gezahlt wird, nennt sich Ripples.

Im Gegensatz zu Bitcoin, Ether & Co., welche ein transparentes Zahlungssystem ohne staatliche Kontrolle und eine unabhängige Währung anstreben, setzt Ripple jedoch auf die Zusammenarbeit mit Banken und hat einen eigenen Devisenmarkt sowie eine P2P-Zahlungsmethode (Peer-to-Peer) für sekundenschnelle und preislich günstige Überweisungen zum Ziel.

Wallet-Inhaber der Kryptowährungen, die diese als unabhängige Zahlungsmethode im Internet nutzen, legen meist Wert auf die gegebene Anonymität innerhalb des Zahlungsnetzwerks. Hiervon hebt sich Ripple jedoch ab und wird deshalb auch als „Blockchain für Banken“ bezeichnet.

Ein Wallet ist eine „elektronische Brieftasche“ aus der die Zahlungen digital über das Zahlungsnetzwerk vorgenommen und natürlich auch empfangen werden können. Die Gebühren sind sehr gering und das Wallet ist vergleichbar mit einem Giro- oder PayPal-Konto.

Während beispielsweise bei Ether neue Coins durch „Mining“ erzeugt werden, sind bei Ripple die im Netzwerk vorhanden Coins schon emittiert, d.h. erzeugt. Sie existieren also bereits.

Ripple als CFD handeln & ohne Ankauf der Währung von Kursschwankungen profitieren

Wer Kryptowährungen als CFDs handelt, kauft die Währung nicht wie bei einem Zahlungsdienstleister an, sondern spekuliert auf steigende oder fallende Kurse. Das bedeutet, der Unterschied besteht darin, dass der Trader die digitale Währung nicht als Vermögenswert besitzt und nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen kann, sondern auf die Kursentwicklung – steigend oder fallend – wettet.

Wer also nicht langfristig investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, wodurch natürlich auch ebenso bei fallendem Kurs Verluste des Vermögenswertes erzielt werden können, für den eignen sich CFDs.

Was sind CFDs?

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) sind hochspekulative Anlagen und bergen ein hohes Handelsrisiko. Andererseits können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel. Alle Kryptowährungen werden nicht an der Börse gehandelt.

Wie funktioniert der Hebel?

Besonders attraktiv ist der CFD-Handel aufgrund der Hebelwirkung, denn um von der Vorhersage des Kursverlaufs eines CFDs zu profitieren ist nur ein vergleichsweise geringer Kapitaleinsatz in Form einer Margin erforderlich. Die Margin (Sicherheitsleistung) beträgt lediglich einen geringen Prozentsatz des Einstandswertes des CFD-Kontraktes, der aber in vollem Umfang zu seinem tatsächlichen Wert gehandelt wird. Diese Hebelwirkung ermöglicht das Bewegen von hohen Handelsvolumina.

Im Gegensatz zu direkten Investments wie z.B. dem Aktienhandel, ist im CFD-Handel wesentlich weniger Kapital gebunden und es wird kein Vermögenswert erworben. Die erzielbaren Renditen sind weitaus höher als bei vielen anderen Handelsmöglichkeiten im Online-Trading.

Der Hebel, auch als Leverage bezeichnet, errechnet sich aus dem prozentualen Marginsatz (die vom Trader zu hinterlegende Sicherheitsleistung bei Öffnen einer Position), d.h. 100/Marginsatz in % = Hebel. Je geringer die Margin, desto höher der Hebel und damit auch das Handelsrisiko.

Da CFDs in Kontrakten gehandelt werden, ist es nicht möglich z.B. nur 1 Ripple-CFD zu traden. Kontrakte beinhalten eine feste Anzahl von CFDs der gleichen Art, z.B. 1.000 Stück Ripple CFDs je Kontrakt, abhängig von der Größeneinheit (Lot), die der Broker als Kontrakt anbietet. So kommt verbunden mit der Höhe des Hebels schnell ein hohes Handelsvolumen zustande.

Wie hoch ist der Einsatz für CFDs & was benötigt man dazu?

Wie beispielsweise auch im Kreditwesen, sind auch für andere Finanzprodukte und insbesondere Trading-Geschäfte Sicherheiten erforderlich. Um Basiswerte wie z.B. Aktien zu kaufen, muss genügend Kapital auf dem Depot eingezahlt sein. Es genügt also nicht, seiner Bank zu sagen, sie soll eine bestimmte Anzahl an Wertpapieren kaufen und man würde diese von seinem Girokonto bezahlen. Hierfür muss ein Handelskonto bzw. ein Depot eingerichtet werden, welches nur für den Handel mit Wertpapieren, Forex, CFDs oder anderen Derivaten genutzt werden kann.

Die sogenannte Margin ist die Sicherheitsleistung, die für eine Position praktisch als Pfand für die betreffende Position hinterlegt wird. Da Market Maker z.B. voll im Bonitätsrisiko stehen, verlangen Sie eine Margin als Risikoausgleich hierfür, denn sie übernehmen dieses Risiko für den Trader. Dem Broker entstehen bei der Glattstellung einer Position Kosten, die am nächsten Handelstag anfallen, wenn die Position über Nacht gehalten wurde. Auch hierfür benötigt er eine Sicherheit, die in die Berechnung der Margin mit einfließt.

Die Höhe der Margin fällt je nach Broker unterschiedlich aus. Auch innerhalb der Risikoklasse eines Marktes wie z.B. Aktien oder Indizes gibt es unterschiedlich hohe Margins, die im Asset Index des Brokers dem jeweiligen Basiswert zugeordnet sind. Weitere Faktoren sind die Volatilität eines Basiswertes, d.h. wie anfällig dieser für starke Kursschwankungen ist, und das Anlagemodell des Brokers.

Je geringer der Hebel ausfallen soll, desto höher ist die Margin, die hinterlegt werden muss. D.h. Trader, die mit niedrigem Hebel von 1:5 handeln und damit ein geringeres Risiko bezüglich der Höhe von Gewinn oder Verlust eingehen möchten, müssen eine höhere Margin von z.B. 20% hinterlegen. Anfänger und Einsteiger sollten von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch machen und keine niedrigen Margins wegen des geringen Kapitaleinsatzes und zwangsläufig im Gegenzug hohe Hebel wählen, sondern ihren Focus stattdessen auf ein kalkulierbareres Handelsrisiko richten.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Ripple handeln?

Kryptowährungen wie Ripple, Bitcoin oder Ether können Trader bei immer mehr Forex- & CFD-Brokern handeln. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Insbesondere noch unerfahrene oder wenig erfahrene Trader profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Wie handelt man Ripple mit Binären Optionen?

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Ripple können Sie beispielsweise bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Binäre Optionen-Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Ripple, Ether und Bitcoin.

Die von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker verfügen über eine zuverlässige EU-Regulierung & Einlagensicherung und bieten darüber hinaus ein gutes Service- & Leistungspaket.

Gibt es weitere Handelsinstrumente für Ripple?

Während Trader bereits vereinzelt Bitcoin-Zertifikate handeln können, sind für Ripple bisher noch keine weiteren Handelsinstrumente wie CFDs und Binäre Optionen am Markt erhältlich. Abgesehen natürlich von dem Direkterwerb der Währung über einen Zahlungsdienstleister.

Bei Zertifikaten handelt es sich um börslich oder außerbörslich gehandelte Inhaberschuldverschreibungen. Anleger, die Zertifikate erwerben, leihen dem Herausgeber (Emittent) des Zertifikats mit dem Kaufpreis Geld. Zertifikate sind immer an einen Basiswert gebunden, d.h. an Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe oder von dem Emittenten selbst entwickelte Zusammenstellungen von Basiswerten. Der Wert des Zertifikats bezieht sich deshalb auf die Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes.

Zertifikate gehören zu den derivaten Finanzprodukten und an den internationalen Zertifikate-Börsen wird inzwischen nicht nur eine hohe Anzahl Zertifikate, sondern auch sehr unterschiedliche Varianten wie Discount-, Bonus-, Express-, Index- oder andere Zertifikate-Typen gehandelt, so dass nahezu jeder Anleger das passende Produkt finden kann. In unserem ausführlichen Beitrag lesen Sie alles Wichtige zum Handel mit Zertifikaten und den passenden Brokern.

Wie kauft man Ripple als Vermögenswert?

Wer Ripple als Vermögenswert ankaufen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung im Angebot haben muss. Dies sind z.B. bitstamp oder bitfinex. Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Ripple-Coins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in Ripple gespeichert, so dass der Kontoinhaber nun ein Ripple-Konto besitzt.

Steigt der Kurs der Kryptowährung, kann er durch Verkauf bzw. Auszahlung seines Guthabens auf dem Ripple-Konto auf sein privates Girokonto in EUR den Gegenwert inkl. Kursgewinn auszahlen lassen.

Fazit zu Ripple

Auch Ripple unterliegt wie die übrigen Kryptowährungen am Markt letztendlich nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems wie z.B. der. EUR. Die „künstliche“ Erzeugung von digitaler Währung ist unabhängig von Einflüssen durch Wirtschaft, Politik, Zinsen und anderen Währungseinflüssen.

Trotzdem sich Ripple von der Zielsetzung des angestrebten Einsatzes von Kryptogeld von Bitcoin & Co. unterscheidet und eng mit Banken zusammenarbeitet, um als Blockchain für offizielle Zahlungssysteme der Kreditinstitute wie Überweisungen eine „echte digitale“ Währung zu werden, nimmt die Kryptowährung bereits Platz 3 hinter Bitcoin und Ether nach Höhe der Marktkapitalisierung ein. Das Interesse an der in dieser Hinsicht transparenteren und vielleicht auch seriöser wirkenden digitalen Währung ist groß.

Bedingt durch die hohe Nachfrage konnte sich in 2017 der Kurs von Ripple um bis zu 4.000% steigern. Doch auch hier zeigt die Kursentwicklung extreme Volatilität (Kursschwankungen), so dass wahrscheinlichere Prognosen ebenso vage bis unzuverlässig sind wie bei Bitcoin. Dies gilt insbesondere auch für technische Chartanalysen mangels langfristiger Kurshistorie und damit einhergehenden fehlenden Erfahrungswerten.

Ripple eignet sich deshalb für erfahrene CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in spezielle Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Hintergründe von Kryptogeld verfügen. Über Finanzportale wie z.B. finanzen.net, aber auch über die einschlägigen Netzwerke und Plattformen für Kryptowährungen sind im Gegensatz zu den klassischen Finanznachrichten & Analysen der Fachpresse und Banken weit mehr aktuelle Informationen über die Marktaussichten der digitalen Währungen vorhanden.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-,  Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Ethereum handeln – Die Kryptowährung Ether im Trading-Test

Ethereum – kurz Ether (ETH) – ist die kleine Schwester von Bitcoin. Während Bitcoin bereits seit 2009 als digitales Zahlungsmittel bekannt ist, hat es Ether erst seit 2016 zu höherem Bekanntheitsgrad gebracht. Inzwischen gehört die virtuelle Währung aber auch bei Tradern zu den beliebten Finanzinstrumenten im Forex- & Binäre Optionen-Handel. Mit der Spekulation auf steigende oder fallende Kurse können insbesondere Forex-Trader schon bei kleinen Kursveränderungen durch den Einsatz von Hebeln hohe Gewinne, aber auch Verluste erzielen.

Kryptowährung Ether als Alternative zur klassischen Geldanlage in Währungen

In unserem Beitrag geht es deshalb nicht um die Investition in Devisen, wie z.B. USD als Geldanlage zum Kurswert zu kaufen und bei steigendem Kurs irgendwann wieder zu verkaufen. Vielmehr können Trader mit Spekulationen auf steigende oder fallende Kurse im Forex- und Binäre Optionen-Handel mit weit geringem finanziellen Einsatz von den Kursschwankungen in beide Richtungen der Kryptowährungen profitieren.

Insbesondere die starken Kursschwankungen von Bitcoin haben gezeigt, dass ein Kauf der digitalen Währung mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, wenn Anleger nur auf den Verkauf bei hohen Kursgewinnen setzen können und fallende Kurse aussitzen müssen. Erschwert wird die Markteinschätzung und damit die Kursentwicklung durch komplizierte Marktverhältnisse, da es sich u.a. nicht um regulierte Börsen handelt wie im Devisenmarkt.

Was sind Ethereum & Ether und wie unterscheidet sich Ether von Bitcoin?

Bei Ethereum handelt es sich wie bei Bitcoin um eine Internet-Plattform auf Blockchain-Basis. Die Währung, die praktisch den Treibstoff für die Plattform bietet, heißt Ether. In der Chemie ist Ether die Bezeichnung für organische Verbindungen. So wollte auch der Entwickler und Initiator von Ethereum, der Russe Vitalik Butarin, seine digitale Währung sehen – als sozusagen eine organische Verbindung, die im Gegensatz zu den klassischen Devisen den Markt für Bezahlung revolutioniert.

Ähnlich wie Bitcoin nimmt auch Ether eine Sonderstellung unter den Währungen ein, wobei Bitcoin im Gegensatz zu Ether als digitales Zahlungsmittel inzwischen in Europa offiziell als Währung anerkannt ist und damit keine Mehrwertsteuer auf den Handel fällig wird. Auch wenn Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist, ist die digitale Währung keine Devise oder Sorte. Auch physische Bitcoins in Scheinen oder Münzen gibt es nicht, ebenfalls nicht bei Ether.

Ether ist jedoch nicht als dezidiertes Zahlungssystem aufgebaut, sondern als Internet-Plattform (Ethereum), auf welcher sich Applikationen in der Blockchain-Kette entwickeln lassen, die Ether als Zahlungsmittel nutzen.

Diese Applikationen werden auch als Smart Contracts bezeichnet. Sie enthalten die Vereinbarungen zwischen zwei oder mehreren Parteien, die in einer Blockchain als Smart Contract definiert, spezifiziert und gespeichert werden. Ein Vertrag inklusive der Zahlung mit der Kryptowährung Ether wird damit vollständig digital im Internet abgewickelt.

Die Entwicklung von Ethereum & Ether

Ende 2013 beschrieb der Vitalik Buratin erstmals die Ethereum-Plattform, in 2014 folgte eine formalisierte Beschreibung von Gavin Wood. Der Betrieb von Ethereum startete im Juli 2015. Bereits Anfang 2016 konnte die auf Ethereum verwendete Kryptowährung Ether eine Marktkapitalisierung von über 500 Mio. USD vorweisen, welche sich in nur wenigen Wochen verdoppelte und damit bei über 1 Mrd. USD lag. Um die weitere Entwicklung von Ethereum kümmert sich die Ethereum Foundation, eine Schweizer Non-Profit-Stiftung.

Diese Erfolgsgeschichte des Bitcoin-Rivalen und derzeitigen Nummer 2 nach Bitcoin in der Kryptowährungs-Szene rief  interessierte Investoren auf den Plan und die Bekanntheit von Ether erhöhte sich auch bei Privatanlegern im Forex-, CFD- & Binäre Optionen-Handel. Inzwischen bieten zahlreiche Broker den Derivate-Handel mit Ether an.

Ethereum bzw. Ether werden über ein dezentrales Rechner-Netzwerk mit eigener Software verwaltet. Während die Zentralbanken physisches Geld drucken, werden virtuelle neue Ether-Einheiten durch computer-basierte Algorithmen erzeugt. Dies geschieht automatisch, ist äußerst zeitintensiv in der Programmierung und erfordert extrem hohe Rechnerkapazitäten.

Welche Marktkenntnisse braucht man für den Handel mit Ether & was ist bei der Kursanalyse zu beachten?

Die stark schwankenden Kurse der Kryptowährungen und extreme Kursausschläge nach oben und unten haben nicht nur die Aufmerksamkeit der Geldmarkt-Anleger erregt, sondern auch die Experten nach Erklärungen für die Gründe dieser auffällig hohen Volatilität suchen lassen. Die Kursentwicklung bei Ether wird praktisch allein durch Angebot & Nachfrage bestimmt. Damit heben sich Kryptowährungen wie Ether und auch Bitcoin von den übrigen Währungen ab, deren Kursentwicklung auch von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Dies sind z.B. Zinsentscheidungen und politische & wirtschaftliche Bedingungen.

Wo findet man seriöse Marktinformationen?

Da es sich sowohl Kryptowährungen um rein virtuelle Währungen handelt, die auch nicht als Währungspaar mit dem EUR oder dem USD gehandelt werden, unterscheidet sie sich maßgeblich von den echten, als Devisen und Sorten anerkannten Währungen. Sie sind nicht an eine Regierung, einen Leitzins oder sonstigen Faktoren im internationalen Finanzsystem gekoppelt. Wirtschaftliche, finanzwirtschaftliche oder politische Einflüsse und Entscheidungen gelten für den Bitcoin, dessen Kursentwicklung und aktuellen Wert deshalb nicht.

Aktuelle Marktinformationen finden sich deshalb ausschließlich auf den einschlägigen Internet-Seiten der Online-Börsen für Ether und der auf die digitale Währung spezialisierten Nachrichtenseiten wie z.B. etherbasics.com. Die bekannten Finanzportale wie finanzen.net und auch die Finanz-Presse widmen sich zwar von Zeit zu Zeit mit den Kryptowährungen, insgesamt ist das Phänomen der stark schwankenden Kurse für sie aber ein Buch mit sieben Siegeln. Hinzu kommen außerhalb der seriösen Nachrichten leider auch viele Fake-News der Communities, die eine Beurteilung schwierig gestalten.

Technische Chartanalysen für Kryptowährungen?

Technische Chartanalysen stellen Anleger vor ein Problem, denn Kryptowährungen verhalten sich nicht konform oder gegensätzlich zu anderen Währungen. Die Cyberwährung verhält sich autonom und erschwert Erklärungsversuche für die jeweilige Kursentwicklung. Historische Kurse, deren Muster sich gerade aktuell wiederholen, lassen nicht wie bei anderen Werten auf eine bestimmte Wiederholung einer bestimmten Entwicklung schließen. In diesem Fall ist es deshalb notwendig, am Thema zu bleiben und durch eigene Kurs-Beobachtung ein Gefühl für den voraussichtlichen Kursverlauf und günstige Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu entwickeln.

Fehlende Regulierung der Online-Börsen für Kryptowährungen wie Ether, Bitcoin & Co.

Online-Börsen für Kryptowährungen unterliegen keiner Regulierung. Die Kursentwicklung wird zwar durch Angebot und Nachfrage bestimmt, mangels der nachvollziehbaren Einflüsse oder Ereignisse gestalten sich Prognosen aber äußerst schwierig bis unmöglich.

Nicht unmittelbar marktabhängig, aber doch kursrelevant – Technologie-Optimierung von Ethereum

Die Blockchain-Technologie ist aufgrund der hohen Nachfrage schnell an ihre Grenzen gelangt. Für die Währungs-Einheiten, die durch computer-erzeugte Algorithmen erzeugt werden, sind extrem hohe Rechnerkapazitäten erforderlich und die Geldmittelschöpfung ist äußerst aufwändig und zeitintensiv. Eine Optimierung der Technologie ist deshalb fortlaufend notwendig. Gelangen hierüber aktuelle Nachrichten an die Öffentlichkeit, ist mit einer erhöhten Nachfrage und damit einem Kursanstieg zu rechnen.

Mit Knappheit der vorhandenen Einheiten kann theoretisch natürlich auch der Kurswert der Währung künstlich nach oben gedrückt werden, wenn die Nachfrage über dem verfügbaren Angebot liegt. Tritt wiederum eine Marktsättigung ein und Angebot und Nachfrage sind ausgeglichener, dürfte sich auch der Kurs der Kryptowährungen auf ein Normalniveau einpendeln. Da keine zuverlässigen Erfahrungswerte aus der Vergangenheit vorliegen, ist offen, wo dieses Niveau tatsächlich liegen könnte.  Dies ist auch bei Ether der Fall, da die digitale Währung erst seit 2016 den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat und vorher nur Insidern zugänglich war.

Schwieriges Marktumfeld für digitale Währungen

Die Besonderheiten und Merkmale von digitalen Währungen stellen Privatanleger meist vor eine große Herausforderung. Zwar lassen sich exorbitante Gewinne oft auch im zweistelligen Bereich erzielen, aber auch das Verlustrisiko ist extrem hoch. Marktbedingungen und Kursanalyse sind für Nicht-Insider kaum nachvollziehbar und verständlich, Prognosen können weit daneben liegen.

Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit den jeweiligen Märkten der Kryptowährungen zu beschäftigen. Hierzu gehört allerdings auch ein gewisses technischen Know-how, um die Aussagen der Experten zu verstehen. Leichter nachvollziehbar dürften für Privatanleger, die in den Forex-Handel einsteigen, die internationalen Devisenmärkte und hier insbesondere die Majors (Hauptwährungspaare) wie EUR/USD sein.

Wie handelt man Ether mit Binären Optionen?

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko.

Bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders geht war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit. Weitere Handelsarten Binärer Optionen stellen wir Ihnen auch detailliert in unserem Beitrag über die unterschiedlichen Handelsarten vor.

Ether können Sie beispielsweise bei IQ Option, einem empfehlenswerten Binäre Optionen-Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin.

Ether über Forex- & CFD-Broker handeln

Ether und andere Kryptowährungen können Trader aber nicht nur als Binäre Optionen, sondern auch als Hebelprodukte bei einem Forex- & CFD-Broker handeln. Der durchschnittliche Hebel für Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker.

Hier wird wie bei den Binären Optionen ebenfalls auf einen steigenden oder fallenden Kurs spekuliert. Da es sich um Hebelprodukte handelt, können auch minimale Kursbewegungen beachtliche Gewinne erzielen, bei stärkeren Kursbewegungen natürlich umso mehr. Zu beachten ist bei gehebelten Finanzinstrumenten aber das hohe Handelsrisiko, da bei einer Kursbewegung entgegen der Markteinschätzung des Traders auch Verluste gehebelt werden.

Viele Forex- und CFD-Broker bieten den Handel mit Ether an, z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Fazit zu Ether als Trading-Instrument

Ether ist eine digitale Währung, die als virtuelles Zahlungsmittel innerhalb eines verteilten Systems in einer Blockchain-Kette für Smart Contracts (Vertragsvereinbaren zwischen zwei oder mehr Parteien, die Mitglied des Netzwerks sind)  genutzt wird. Sie wird über ein dezentrales Rechner-Netzwerk über die Plattform Ethereum organisiert, das alle Smart Contracts der Teilnehmer weltweit erfasst und auch neue Einheiten der Kryptowährung auf Basis von computerbasierten Algorithmen erzeugt. Physische Einheiten wie Münzen oder Scheine existieren nicht. Somit ist Ether der Konkurrenz Bitcoin sehr ähnlich.

Ether unterliegt wie auch andere Kryptowährungen nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems, z.B. EUR, USD oder GBP, die durch die Zentralbanken reguliert werden. Entscheidungen und Einflüsse von Politik, Finanzwirtschaft und Wirtschaft haben keine unmittelbare Auswirkung auf die Kryptowährung. Das macht eine realistische Einschätzung nicht nur für Anleger, sondern auch für Analysten äußerst schwierig.

Infolge der Besonderheiten und mangels Vergleichsmöglichkeiten sind auch technische Chartanalysen bisher sehr unzuverlässig, was die digitalen Währungen und ihre Kursentwicklung sowie das Potential betrifft. Zudem liegen auch kaum Erfahrungswerte vor. Chartmuster lassen sich nicht wie bei anderen Basiswerten interpretieren, mit bestimmten Einflüssen vergleichsweise zuverlässig Verbindung bringen oder anhand historischer Kurse auf eine mögliche Wiederholung von Kursentwicklungen schließen. Strategien, die auf Chartanalysen beruhen, sind deshalb eher keine zuverlässige Basis.

Privatanleger, die sich für die digitalen Währungen ihre hoch volatilen Märke mit überdurchschnittlichen Renditechancen interessieren, brauchen allerdings keine Investitionen im Tausch einer Währung gegen die virtuellen Währungen vorzunehmen. Es gibt attraktive Alternativen – wie z.B. den Derivate-Handel über Forex- & CFDs-Broker oder Binäre Optionen.  Hier werden keine Währungen wie die Devisen der internationalen Finanzmärkte zu einem geltenden Währungskurs erworben, die einen Vermögenswert darstellen, sondern es wird auf steigende oder fallende Kurse spekuliert.

Mit Binären Optionen spekulieren Sie auf steigende oder fallende Kurse durch Auswahl einer Put & Call-Option. Bei Eintreffen Ihrer Markteinschätzung am Ende der Laufzeit erhalten Sie sowohl ihren Einsatz zurück als auch die zuvor fest vereinbarte Rendite. Bei falscher Markteinschätzung erzielen Sie einen vollständigen Verlust Ihres Einsatzes. Die Renditen Binärer Optionen-Broker liegen zwischen etwa 75-85%, d.h. bei einem Einsatz von 10 EUR erhalten Sie eine Auszahlung von insgesamt 17,50-18,50 EUR.

Auch im Forex- & CFD-Handel setzt der Trader auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Allerdings handelt es sich um Finanzinstrumente, bei denen ein Hebel eingesetzt wird, was das Handelsrisiko um ein Vielfaches erhöht. Auch minimale Kursentwicklungen können beachtliche Gewinne erzielen, jedoch ebenso hohe Verluste, da auch Verluste gehebelt werden. Durch den Wegfall der Nachschusspflichten ist das Anleger-Risiko allerdings auf das vorhandene Kapital beschränkt, so dass eine Risikobegrenzung besteht.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-,  Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s .Online-Trading.