Kryptowährungen

Die bekanntesten Kryptowährungen im Überblick. Alle wichtigen Daten und Vorstellung der bekanntesten Broker.

Dash – Die Kryptowährung mit echten Technik-Vorteilen

Dash gehört zu den fünf starken Konkurrenten des Überfliegers Bitcoin, der allerdings bei extremen Kursschwankungen auch den Ruf einer gigantischen Spekulationsblase ereilt hat. Die digitale Währung überzeugt Branchenkenner mit einigen echten Technik-Vorteilen gegenüber den Wettbewerbern im Kryptomarkt, die deshalb weniger von Spekulation, sondern von Vorsprung durch Technik sprechen. Der in kürzester Zeit stark steigende Kurs hat auch Trader, die sich bisher allenfalls mit dem hochspekulativen Bitcoin-Handel beschäftigt haben, auf den Plan gerufen, um Alternativen zu finden.

In unserem Beitrag erfahren Sie, bei welchen Brokern Sie Dash handeln können und was die Vor- und Nachteile des besonders auf Datenschutz bedachten Systems sind.

Was ist Dash und wie unterschiedet sich die digitale Währung von anderen?

Die Bezeichnung Dash leitet sich aus dem englischen Digital Cash (digitales Geld) ab. Zu Beginn im Jahr 2014 war die digitale Währung zunächst unter XCoin und in 2015 unter Darkcoin bekannt. Auch hier handelt es sich wie bei z.B. Ripple um eine Open-Source-P2P (Peer-to-Peer)-Kryptowährung auf Blockchain-Basis. Für die Erzeugung von Dash ist das sogenannte „Mining“ wie bei Bitcoin erforderlich. Damit unterschiedet sich Dash wiederum von Ripple, da bei Ripple die Erzeugung von weiteren Coins bereits im Voraus erfolgt.

Die Änderung der Bezeichnung Darkcoin in Dash erfolgte insbesondere deshalb, um von der Namensähnlichkeit zum negativ besetzten Begriff Darknet wegzukommen, denn auch bei Dash sind Informationen zu den Transaktionen durch das System PrivateSend (dieses hieß vormals Darksend). Für Verschleierung von Transaktionsinformationen werden Transaktionen elektronisch vermischt, so dass sie einzelnen Personen nicht unmittelbar zugeordnet werden können und somit anonym bleiben.

Die Vorteile von Dash gegenüber anderen Kryptowährungen liegen vor allem in der Art der Technik. Die Währung ist bisher nicht von Hackern betroffen, garantiert vollständige Anonymität und Drittparteien sind bei Transaktionen nicht notwendig.

Da Dash auf dem Bitcoin-Code basiert, ist die Währung kompatibel mit allen bestehenden Händler, Wallet-Anbietern und Börsen für digitale Währungen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind damit sehr umfangreich und komfortabel für Nutzer.

Dash gehört mit einer Marktkapitalisierung (Gesamtanzahl der Coins multipliziert mit dem aktuellen Preis) von aktuell über 6 Mrd. USD (Stand 04. Dezember 2017) zu den größten fünf Bitcoin-Alternativen am Markt.

Um Dash zu kaufen bzw. eine Dash-Wallet zu eröffnen, um damit zu bezahlen, eignet sich insbesondere Dash.org, die offizielle Seite der Kryptowährung.

Die deutsche Webseite von Dash.org

Dash als CFD handeln

Eine Alternative zum direkten Ankauf von Dash ist der Handel mit CFDs. Wer Hier wird die Währung nicht bei einem Zahlungsdienstleister angekauft und mit einer „realen“ Währung wie EUR oder USD gekauft, sondern der Trader spekuliert auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes Dash. Das bedeutet, der Trader besitzt die digitale Währung nicht als Vermögenswert und kann in diesem Fall nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen, sondern er wettet auf die steigende oder fallende Kursentwicklung.

Wer nicht langfristig in die hochrisikoreichen Kryptowährungen, wovon insbesondere Bitcoin als Spekulationsblase mit enormen Kurssprüngen und damit extremer Marktkapitalisierung gilt, investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, sollte digitale Währungen vorzugsweise als CFDs handeln. Durch die kurze Anlagedauer sind Anleger vor Totalverlusten in direkten Investments bei derzeitig hoher Volatilität zumindest etwas besser geschützt. Andererseits können durch die starken Kursschwankungen natürlich auch hohe Gewinne erzielt werden.

Was sind CFDs?

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) sind hochspekulative Anlagen und bergen ein hohes Handelsrisiko. Andererseits können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel.

 

Kurschart seit Handelsbeginn 01. September 2017

Wie profitieren CFD-Trader von der Hebelwirkung?

Besonders attraktiv ist der CFD-Handel aufgrund der Hebelwirkung, denn um von der Vorhersage des Kursverlaufs eines CFDs zu profitieren ist nur ein vergleichsweise geringer Kapitaleinsatz in Form einer Margin erforderlich. Die Margin (Sicherheitsleistung) beträgt lediglich einen geringen Prozentsatz des Einstandswertes des CFD-Kontraktes, der aber in vollem Umfang zu seinem tatsächlichen Wert gehandelt wird. Diese Hebelwirkung ermöglicht das Bewegen von hohen Handelsvolumina.

Im Gegensatz zu direkten Investments wie z.B. dem Aktienhandel, ist im CFD-Handel wesentlich weniger Kapital gebunden und es wird kein Vermögenswert erworben. Die erzielbaren Renditen sind weitaus höher als bei vielen anderen Handelsmöglichkeiten im Online-Trading.

Der Hebel, auch als Leverage bezeichnet, errechnet sich aus dem prozentualen Marginsatz (die vom Trader zu hinterlegende Sicherheitsleistung bei Öffnen einer Position), d.h. 100/Marginsatz in % = Hebel. Je geringer die Margin, desto höher der Hebel und damit auch das Handelsrisiko.

Da CFDs in Kontrakten gehandelt werden, ist es nicht möglich z.B. nur 1 Dash-CFD zu traden. Kontrakte beinhalten eine feste Anzahl von CFDs der gleichen Art, z.B. 1.000 Stück Dash CFDs je Kontrakt, abhängig von der Größeneinheit (Lot), die der Broker als Kontrakt anbietet. So kommt im Zusammenspiel mit der Höhe des Hebels schnell ein hohes Handelsvolumen zustande.

Die sogenannte Margin ist die Sicherheitsleistung, die für eine Position praktisch als Pfand für die betreffende Position hinterlegt wird. Da Market Maker z.B. voll im Bonitätsrisiko stehen, verlangen Sie eine Margin als Risikoausgleich hierfür, denn sie übernehmen dieses Risiko für den Trader. Dem Broker entstehen bei der Glattstellung einer Position Kosten, die am nächsten Handelstag anfallen, wenn die Position über Nacht gehalten wurde. Auch hierfür benötigt er eine Sicherheit, die in die Berechnung der Margin mit einfließt.

Die Höhe der Margin fällt je nach Broker unterschiedlich aus. Auch innerhalb der Risikoklasse eines Marktes wie z.B. Aktien oder Indizes gibt es unterschiedlich hohe Margins, die im Asset Index des Brokers dem jeweiligen Basiswert zugeordnet sind. Weitere Faktoren sind die Volatilität eines Basiswertes, d.h. wie anfällig dieser für starke Kursschwankungen ist, und das Anlagemodell des Brokers.

Je geringer der Hebel ausfallen soll, desto höher ist die Margin, die hinterlegt werden muss. D.h. Trader, die mit niedrigem Hebel von 1:5 handeln und damit ein geringeres Risiko bezüglich der Höhe von Gewinn oder Verlust eingehen möchten, müssen eine höhere Margin von z.B. 20% hinterlegen. Anfänger und Einsteiger sollten von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch machen und keine niedrigen Margins wegen des geringen Kapitaleinsatzes und zwangsläufig im Gegenzug hohe Hebel wählen, sondern ihren Focus stattdessen auf ein kalkulierbareres Handelsrisiko richten.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Dash handeln?

Immer mehr Forex- & CFD-Broker bieten den Handel mit Kryptowährungen. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, kann aber für vereinzelte digitale Währungen auch bei 1:30 liegen, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex. Auch IQ Option hat sein Angebot, welches in der Vergangenheit ausschließlich aus dem Binäre Optionen-Handel bestand, um Forex- & CFD-Trading erweitert. Insbesondere das Angebot für Kryptowährungen ist sehr vielseitig, es stehen 12 digitale Währungen für den Handel zur Verfügung.

Weniger erfahrene Trader und Einsteiger profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Dash mit Binären Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen, versehen mt einem klar definierten Risiko. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Dash können Sie bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Darüber hinaus verfügt der Broker über das oben bereits erwähnt, umfangreiche Forex- & CFD-Angebot. Auch bei BD Swiss und eToro können Sie zahlreiche digitale Währungen handeln.

Die von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker verfügen über eine zuverlässige EU-Regulierung & Einlagensicherung und bieten darüber hinaus ein gutes, kundenorientiertes Service- & Leistungspaket.

Wo kann man Dash kaufen?

Wer Dash als Vermögenswert ankaufen und ein Konto in Dash anlegen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung im Angebot haben muss, z.B. Dash.org. Nach Einrichtung einer eWallet (elektronische Brieftasche) erfolgt der Kauf von Dash zum jeweiligen Gegenwert zum Zeitpunkt der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung. Per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Dash-Coins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in Dash gespeichert.

Steigt der Kurs der Kryptowährung, kann er durch Verkauf bzw. Auszahlung seines Guthabens auf dem Konto auf sein privates Girokonto in z.B. EUR oder USD den Gegenwert inkl. Kursgewinn auszahlen lassen.

Fazit zu Dash

Dash punktet insbesondere mit hohem Datenschutz im Netzwerk und gilt damit als vergleichsweise sicher gegen Hacker, gewährleistet aber gleichzeitig auch die Anonymität bei Transaktionen. Technisch bietet die digitale Währung, die im Jahr 2014 erstmals als Xcoin öffentlich dargestellt wurde, gegenüber den anfälligen Systemen von Bitcoin & Co. Während es bei Bitcoin aktuell zu Liquiditätsengpässen aufgrund der zu hohen Nachfrage und dem geringen Angebot am Markt kommt, stehen bei Dash diesbezüglich alle Zeichen auf Positiv.

Neben technischen Vorteilen gewährleistet Dash durch Nutzung des Bitcoin-Code und damit Kompatibilität auch eine weite Verbreitung bei Händlern, Wallet-Software und Krypto-Börsen.

Der Wert von Dash hat sich seit Einführung Anfang 2014 um ein Vielfaches gesteigert. Allein in 2017 erhöhte sich der Kurs von unter 12 USD auf 681 USD (Stand 07. Dezember 2017). Dies entspricht einem Plus von über 5.600%!

Wer handelt, sollte auch verstehen, womit handelt. Je mehr Trader über den Basiswert wissen, desto besser kann die Einschätzung der Marktsituation und die zukünftige Entwicklung sein. Wichtiges Basiswissen über Dash und das technische Know-How erhalten Sie auf der Webseite Dash.org. Hier können Sie auch eine eWallet in Dash einrichten, sich mit der Community austauschen u.v.m.

Der Handel mit Dash eignet sich für erfahrene Forex- & CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in weitere Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Erzeugung von Kryptowährungen verfügen.

Insbesondere Bitcoin-Trader, die von dem hochspekulativen Zug des offensichtlich derzeit etwas außer Kontrolle geratenen Bitcoin abspringen wollen, finden bei Dash einige nachvollziehbare Vorteile der Währung gegenüber anderen. So wird Dash zum weniger heißen Eisen und entwickelt aber möglicherweise auch konstanter und damit „gesünder“.

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

 

Litecoin – Noch eine boomende Kryptowährung?

Bitcoin & Co. verzeichnen derzeit rasante Kurszuwächse. Auch für Litecoin (Abkürzung LTC) geht es steil bergauf, wenn ich auch nicht in dem Maß wie Bitcoin. Für die bekannten Kryptowährungen besteht eine hohe Nachfrage, aber ein nur langsam steigendes Angebot. Das treibt die Kurse in nahezu gigantische Höhen. Während Anleger bei Bitcoin nur noch mit hohen Investitionen bei extrem bullishen Kurs einsteigen können, kann Litecoin eine Alternative für Einsteiger in den Handel mit den stark nachgefragten digitalen Wöhrungen sein.

In unserem Beitrag lesen Sie, wo Sie Litecon handeln können und welche Chancen & Risiken der Markt derzeit für Anleger bietet.

Was ist Litecoin?

Litecoin ist eine digitale Währung, die ebenfalls auf Basis von Blockchains innerhalb eines Netzwerks erzeugt wird. Die P2P (Peer-to-Peer)-Kryptowährung wurde erstmals im Herbst 2011 über einen Open-Source-Client über das Netzwerk GitHub zugänglich. Erstellt und übertragen wird Litecoin basierend auf einem Open-Source-Verschlüsselungsprotokoll, d.h. es erfolgt keine zentrale Steuerung. Aktuell gilt Litecoin nach Marktkapitalisierung als die sechstgrößte Kryptowährung. Aktuell liegt der Kurs bei rund 83 EUR (02. Dezember2017) und ist damit auf einem historischen Höchststand.

Kursverlauf Litecoin über einen Zeitraum von 1 Jahr bis 02. Dezember 2017 (Quelle: www.finanzen.net)

Dabei unterscheidet sich Litecoin technisch auf den ersten Blick zwar kaum von Bitcoin, es bestehen jedoch drei wichtige Unterschiede. Während die Blöcke von Bitcoins nur alle zehn Minuten erzeugt werden, passiert dies bei Litecoin alle 2,5 Minuten. Damit steht ein wesentlich schnelleres Transaktionssystem zur Verfügung. Durch die schnellere Blockchain wird das Vierfache an Einheiten der digitalen Währung produziert, so dass eine weit höhere Verfügbarkeit gegenüber Bitcoin besteht. Das sogenannte Mining (Erzeugung von Kryptogeld) ist dadurch bei Litecoin wesentlich effizienter.

Ein weiterer Unterschied zu Bitcoin ist die dezentralisierte Erzeugung. Bei Litecoin wird das Mining durch Verwendung Scypt und Algorithmus auf möglichst viele Clients des Netzwerks verteilt. Hierfür verwendet das Netzwerk spezielle Technik, die auf PCs zugeschnitten ist.

Als digitales Zahlungsmittel wird auch hier ein Wallet genutzt. Ein Wallet ist eine „elektronische Brieftasche“ aus der die Zahlungen digital über das Zahlungsnetzwerk vorgenommen und natürlich auch empfangen werden können. Die Gebühren sind sehr gering und das Wallet ist vergleichbar mit einem Giro- oder PayPal-Konto.

Im Vergleich zu den weiteren Währungen werden auch bei Ether neue Coins durch „Mining“ erzeugt während bei Ripple die im Netzwerk vorhanden Coins schon emittiert, d.h. erzeugt sind.

Litecoin als CFDs handeln

Beim Handel mit Kryptowährungen als CFDs wird keine Währung gekauft, sondern auf steigende oder fallende Kurse spekuliert.  Das hat den Vorteil, dass der Trader nicht als Vermögenswert besitzt und nur bei steigenden Kursen durch Verkauf (z.B. durch Umtausch in EUR) einen Gewinn verzeichnen kann. Prinzipiell handelt es sich also um eine Wette auf steigende oder fallende Kurse und nicht um den Ankauf und späteren Verkauf einer Währung.

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) gehören zu den spekulativen Handelsinstrumenten und bergen ein hohes Handelsrisiko. Es können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung, die von ihm richtig eingeschätzt werden muss.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel. Alle Kryptowährungen werden ebenfalls nicht an der Börse, sondern außerbörslich gehandelt.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Litecoin handeln?

Eine Vielzahl von Kryptowährungen wie Litecoin , Ripple, Bitcoin oder Ether können Trader bei immer mehr Forex- & CFD-Brokern handeln. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Insbesondere Trader mit weniger Handelserfahrung profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle und effektive Unterstützung bietet. Als optimal erweist sich hierbei eine Kombination aus Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro mit sehr gutem Fortbildungsangebot.

Litecoin mit Binären Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Litecoin können Sie beispielsweise bei dem von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker IQ Option handeln. Der Broker punktet nicht nur mit einem hervorragenden Leistungs- & Serviceangebot, sondern auch mit niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Litecoin, Ripple, Ether und Bitcoin.

Wie spekuliert man auf steigende Kurse von Kryptowährungen durch direkten Kauf?

Wer Litecoin & Co. als Vermögenswert ankaufen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung wie Litecoin im Angebot haben muss. Dies sind z.B. Anycoin Direct oder Coinbase. Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung, Sofortüberweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Litecoins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand gespeichert, so dass der Kontoinhaber nun ein Konto in der betreffenden Kryptowährung besitzt.

Steigt der Kurs, kann der Anleger durch Verkauf bzw. durch Auszahlung seines Konto-Guthabens auf sein privates Girokonto in EUR die Kurspanne zwischen An- und Verkauf als Gewinn verbuchen.

Fazit zu Litecoin

Wie alle digitalen Währungen eignet sich auch Litecoin nur für erfahrene CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in diese speziellen Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Hintergründe von Kryptogeld verfügen.

Darüber hinaus sollten sich Trader von Derivaten über das hohe Handelsrisiko mit Hebelprodukten im Klaren sein. Über Finanzportale wie z.B. finanzen.net mit gleichzeitig verfügbarem Broker-Portal, aber auch über die einschlägigen Netzwerke und Plattformen für Kryptowährungen sind aktuelle Informationen über die Marktaussichten der digitalen Währungen nachzulesen.

Wer direkt in Litecoin & Co. investieren und zu einem höheren Kurs später wieder verkaufen will, sollte sich der starken Kursschwankungen der digitalen Währungen bewusst sein. Während die internationalen Zentralbanken für die Geldschöpfung verantwortlich sind und gegebenenfalls auch regulierend auf den Markt einwirken können, z.B. durch die Festlegung der Leitzinsen, gibt es diese Verantwortung bei dem künstlich erzeugten Kryptogeld nicht, denn verantwortlich bei einem Crash ist weder eine Institution noch Personen. Deshalb werden Kryptowährungen insbesondere aktuell oft als undemokratisch kritisiert.

Kryptowährungen profitieren von der fehlenden Regulierung. Als beispielsweise die chinesische Zentralbank eine stärkere Regulierung von Bitcoin als Zahlungsmittel ankündigte, welches von ihr offiziell anerkannt ist, brach der Kurs um 30% ein. In solchen Situationen gilt es, sich schnell an die Marktveränderungen anzupassen und die notwendigen Handelsentscheidungen zu treffen. Online-Broker ermöglichen ihren Kunden diese schnelle Reaktionsfähigkeit, können bei einem Crash aber natürlich nicht auf den Kurseinbruch einwirken. Hinzu kommt, dass für die jeweiligen Netzwerke der Kryptowährungen enorme Rechnerleistungen notwendig sind. Bei einem Kurseinbruch ist es deshalb wahrscheinlich, dass diese nicht ausreichend ist. D.h. Investoren, die direkt in digitale Währungen investieren, bleiben bei einem Systemausfall auf ihren Verlusten sitzen, da Transaktionen nicht mehr möglich sind.

Auch die Online-Börsen für Kryptowährungen unterliegen keiner Regulierung. Die Kursentwicklung wird zwar durch Angebot und Nachfrage bestimmt, mangels der nachvollziehbaren Einflüsse oder Ereignisse gestalten sich Prognosen aber äußerst schwierig bis unmöglich.

Wer in Kryptowährungen wie Litecoin oder Ether bzw. auf deren Kursverlauf spekulieren will, ist mit Binären Optionen oder CFDs im Vorteil, denn trotz es grundsätzlichen Handelsrisikos infolge einer möglichen Fehleinschätzung der Marktentwicklung ist der Trader aus dem Handel bei Ablauf schnell wieder draußen und setzt sich nicht dem Risiko aus, seine Vermögensanlage durch direkten Ankauf der digitalen Währungen durch einen Crash weitestgehend zu verlieren.

 

Jetzt den richtigen Broker finden, anmelden & traden

In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-,  Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

In den jeweiligen Bewertungen erfahren Sie unsere ausführlichen Testergebnisse, ob der Anbieter die Voraussetzungen für eine seriöse Einschätzung der Arbeitsweise erfüllt und wir ihn aufgrund seines Gesamtangebotes empfehlen. Sie können sich direkt über unsere Webseite beim Broker Ihrer Wahl anmelden und profitieren von objektiven Bewertungen im Anbieter-Vergleich.

Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Ripple – Die Außenseiter-Kryptowährung auf dem Vormarsch

Auch Ripple (Abkürzung XRP) zählt zu den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Litecoin und ist inzwischen auch über einige Online-Broker als Forex/CFD handelbar. Wer digitale Währungen handeln möchte, sollte neben den nach Marktkapitalisierung größten digitalen Währungen Bitcoin und Ether auch Ripple Beachtung schenken, denn die Währung konnte insbesondere in 2017 bereits extrem hohe Kursgewinne verzeichnen. In unserem Beitrag erfahren Sie, wo Sie Ripple handeln können und warum es sich lohnt, auch diese Kryptowährung mit in das Handelsportfolio aufzunehmen.

Was ist Ripple und wie unterschiedet sich die digitale Währung von anderen?

Auch bei Ripple handelt es sich um eine digitale Währung auf Blockchain-Basis, zunächst wird als Ripple aber das Open Source-Protokoll der Zahlungsplattform bezeichnet. Die Währung selbst, mit der innerhalb dieses Netzwerks gezahlt wird, nennt sich Ripples.

Im Gegensatz zu Bitcoin, Ether & Co., welche ein transparentes Zahlungssystem ohne staatliche Kontrolle und eine unabhängige Währung anstreben, setzt Ripple jedoch auf die Zusammenarbeit mit Banken und hat einen eigenen Devisenmarkt sowie eine P2P-Zahlungsmethode (Peer-to-Peer) für sekundenschnelle und preislich günstige Überweisungen zum Ziel.

Wallet-Inhaber der Kryptowährungen, die diese als unabhängige Zahlungsmethode im Internet nutzen, legen meist Wert auf die gegebene Anonymität innerhalb des Zahlungsnetzwerks. Hiervon hebt sich Ripple jedoch ab und wird deshalb auch als „Blockchain für Banken“ bezeichnet.

Ein Wallet ist eine „elektronische Brieftasche“ aus der die Zahlungen digital über das Zahlungsnetzwerk vorgenommen und natürlich auch empfangen werden können. Die Gebühren sind sehr gering und das Wallet ist vergleichbar mit einem Giro- oder PayPal-Konto.

Während beispielsweise bei Ether neue Coins durch „Mining“ erzeugt werden, sind bei Ripple die im Netzwerk vorhanden Coins schon emittiert, d.h. erzeugt. Sie existieren also bereits.

Ripple als CFD handeln & ohne Ankauf der Währung von Kursschwankungen profitieren

Wer Kryptowährungen als CFDs handelt, kauft die Währung nicht wie bei einem Zahlungsdienstleister an, sondern spekuliert auf steigende oder fallende Kurse. Das bedeutet, der Unterschied besteht darin, dass der Trader die digitale Währung nicht als Vermögenswert besitzt und nur mit einem höherem Kurs als dem Ankaufswert durch Verkauf Gewinne erzielen kann, sondern auf die Kursentwicklung – steigend oder fallend – wettet.

Wer also nicht langfristig investieren und auf Kurssteigerungen durch Besitz der direkt gekauften Kryptowährung warten will, wodurch natürlich auch ebenso bei fallendem Kurs Verluste des Vermögenswertes erzielt werden können, für den eignen sich CFDs.

Was sind CFDs?

CFDs (Contracts for Difference bzw. Differenzkontrakte) sind hochspekulative Anlagen und bergen ein hohes Handelsrisiko. Andererseits können jedoch auch hohe Gewinne erzielt werden. Während der Investor beim Kauf- oder Verkauf von realen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffen, Indizes etc. ohne Hebel handelt und das Risiko auf einen Totalverlust des Ankaufspreises beschränkt ist, geht er bei dem Handel mit CFDs zwar ebenfalls dieses Verlustrisiko ein, kann aber bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung durch den Einsatz des Hebels auch ein Vielfaches seines Einsatzes (Margin) erzielen. Beim CFD-Handel erwirbt der Trader keine Beteiligung am Unternehmenswert wie beispielsweise beim Kauf von Aktien oder einen Vermögenswert in Form von gekaufter Währung, sondern lediglich eine Forderung aus der Kursentwicklung.

CFDs sind sogenannte OTC (Over the counter)-Geschäfte und werden nicht an der Börse gehandelt, der Handel erfolgt direkt mit dem Market Maker oder Liquiditätspartner. Es handelt sich also um außerbörslichen Handel. Alle Kryptowährungen werden nicht an der Börse gehandelt.

Wie funktioniert der Hebel?

Besonders attraktiv ist der CFD-Handel aufgrund der Hebelwirkung, denn um von der Vorhersage des Kursverlaufs eines CFDs zu profitieren ist nur ein vergleichsweise geringer Kapitaleinsatz in Form einer Margin erforderlich. Die Margin (Sicherheitsleistung) beträgt lediglich einen geringen Prozentsatz des Einstandswertes des CFD-Kontraktes, der aber in vollem Umfang zu seinem tatsächlichen Wert gehandelt wird. Diese Hebelwirkung ermöglicht das Bewegen von hohen Handelsvolumina.

Im Gegensatz zu direkten Investments wie z.B. dem Aktienhandel, ist im CFD-Handel wesentlich weniger Kapital gebunden und es wird kein Vermögenswert erworben. Die erzielbaren Renditen sind weitaus höher als bei vielen anderen Handelsmöglichkeiten im Online-Trading.

Der Hebel, auch als Leverage bezeichnet, errechnet sich aus dem prozentualen Marginsatz (die vom Trader zu hinterlegende Sicherheitsleistung bei Öffnen einer Position), d.h. 100/Marginsatz in % = Hebel. Je geringer die Margin, desto höher der Hebel und damit auch das Handelsrisiko.

Da CFDs in Kontrakten gehandelt werden, ist es nicht möglich z.B. nur 1 Ripple-CFD zu traden. Kontrakte beinhalten eine feste Anzahl von CFDs der gleichen Art, z.B. 1.000 Stück Ripple CFDs je Kontrakt, abhängig von der Größeneinheit (Lot), die der Broker als Kontrakt anbietet. So kommt verbunden mit der Höhe des Hebels schnell ein hohes Handelsvolumen zustande.

Wie hoch ist der Einsatz für CFDs & was benötigt man dazu?

Wie beispielsweise auch im Kreditwesen, sind auch für andere Finanzprodukte und insbesondere Trading-Geschäfte Sicherheiten erforderlich. Um Basiswerte wie z.B. Aktien zu kaufen, muss genügend Kapital auf dem Depot eingezahlt sein. Es genügt also nicht, seiner Bank zu sagen, sie soll eine bestimmte Anzahl an Wertpapieren kaufen und man würde diese von seinem Girokonto bezahlen. Hierfür muss ein Handelskonto bzw. ein Depot eingerichtet werden, welches nur für den Handel mit Wertpapieren, Forex, CFDs oder anderen Derivaten genutzt werden kann.

Die sogenannte Margin ist die Sicherheitsleistung, die für eine Position praktisch als Pfand für die betreffende Position hinterlegt wird. Da Market Maker z.B. voll im Bonitätsrisiko stehen, verlangen Sie eine Margin als Risikoausgleich hierfür, denn sie übernehmen dieses Risiko für den Trader. Dem Broker entstehen bei der Glattstellung einer Position Kosten, die am nächsten Handelstag anfallen, wenn die Position über Nacht gehalten wurde. Auch hierfür benötigt er eine Sicherheit, die in die Berechnung der Margin mit einfließt.

Die Höhe der Margin fällt je nach Broker unterschiedlich aus. Auch innerhalb der Risikoklasse eines Marktes wie z.B. Aktien oder Indizes gibt es unterschiedlich hohe Margins, die im Asset Index des Brokers dem jeweiligen Basiswert zugeordnet sind. Weitere Faktoren sind die Volatilität eines Basiswertes, d.h. wie anfällig dieser für starke Kursschwankungen ist, und das Anlagemodell des Brokers.

Je geringer der Hebel ausfallen soll, desto höher ist die Margin, die hinterlegt werden muss. D.h. Trader, die mit niedrigem Hebel von 1:5 handeln und damit ein geringeres Risiko bezüglich der Höhe von Gewinn oder Verlust eingehen möchten, müssen eine höhere Margin von z.B. 20% hinterlegen. Anfänger und Einsteiger sollten von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch machen und keine niedrigen Margins wegen des geringen Kapitaleinsatzes und zwangsläufig im Gegenzug hohe Hebel wählen, sondern ihren Focus stattdessen auf ein kalkulierbareres Handelsrisiko richten.

Über welche Forex- & CFD-Broker kann man Ripple handeln?

Kryptowährungen wie Ripple, Bitcoin oder Ether können Trader bei immer mehr Forex- & CFD-Brokern handeln. Der durchschnittliche Hebel beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker. Empfehlenswerte Anbieter für den Derivate-Handel sind z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Insbesondere noch unerfahrene oder wenig erfahrene Trader profitieren von den teilweise sehr guten Fortbildungsangeboten der Broker. Sie sollten sich deshalb für einen Broker entscheiden, der mit umfangreichen und gut verständlichen Bildungsmaterialien eine sinnvolle Unterstützung bietet, optimalerweise mit Webinaren, Video-Tutorials, schriftlichen Leitfäden, eBook und weiterführenden Kursen. Ein solides Basis- und Marktwissen ist für den Handel mit Währungen und CFDs wie auch für alle anderen Handelsoptionen ein Muss. Besonders zu empfehlen sind die bereits o.g. Marktführer CMC Markets und IG, aber auch GKFX und FXPro.

Wie handelt man Ripple mit Binären Optionen?

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko – im schlechtesten Fall dem Verlust des Einsatzes, der bei Binären Optionen auch sehr niedrig angesetzt werden kann, um den Verlust niedrig zu halten.

Auch bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit.

Ripple können Sie beispielsweise bei IQ Option, einem sehr empfehlenswerten Binäre Optionen-Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Ripple, Ether und Bitcoin.

Die von uns empfohlenen Binäre Optionen-Broker verfügen über eine zuverlässige EU-Regulierung & Einlagensicherung und bieten darüber hinaus ein gutes Service- & Leistungspaket.

Gibt es weitere Handelsinstrumente für Ripple?

Während Trader bereits vereinzelt Bitcoin-Zertifikate handeln können, sind für Ripple bisher noch keine weiteren Handelsinstrumente wie CFDs und Binäre Optionen am Markt erhältlich. Abgesehen natürlich von dem Direkterwerb der Währung über einen Zahlungsdienstleister.

Bei Zertifikaten handelt es sich um börslich oder außerbörslich gehandelte Inhaberschuldverschreibungen. Anleger, die Zertifikate erwerben, leihen dem Herausgeber (Emittent) des Zertifikats mit dem Kaufpreis Geld. Zertifikate sind immer an einen Basiswert gebunden, d.h. an Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe oder von dem Emittenten selbst entwickelte Zusammenstellungen von Basiswerten. Der Wert des Zertifikats bezieht sich deshalb auf die Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes.

Zertifikate gehören zu den derivaten Finanzprodukten und an den internationalen Zertifikate-Börsen wird inzwischen nicht nur eine hohe Anzahl Zertifikate, sondern auch sehr unterschiedliche Varianten wie Discount-, Bonus-, Express-, Index- oder andere Zertifikate-Typen gehandelt, so dass nahezu jeder Anleger das passende Produkt finden kann. In unserem ausführlichen Beitrag lesen Sie alles Wichtige zum Handel mit Zertifikaten und den passenden Brokern.

Wie kauft man Ripple als Vermögenswert?

Wer Ripple als Vermögenswert ankaufen will, kann dies über eine Handelsplattform tun. Hierzu ist ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister notwendig, der natürlich auch die digitale Währung im Angebot haben muss. Dies sind z.B. bitstamp oder bitfinex. Zum jeweiligen Gegenwert der Einzahlung, d.h. zum Wert in EUR oder einer anderen akzeptierten „echten“ Währung, per Überweisung oder Zahlung per Kreditkarte auf das Konto, kann dann die entsprechende Anzahl Ripple-Coins erworben werden. Im Netzwerk wird der Kontostand in Ripple gespeichert, so dass der Kontoinhaber nun ein Ripple-Konto besitzt.

Steigt der Kurs der Kryptowährung, kann er durch Verkauf bzw. Auszahlung seines Guthabens auf dem Ripple-Konto auf sein privates Girokonto in EUR den Gegenwert inkl. Kursgewinn auszahlen lassen.

Fazit zu Ripple

Auch Ripple unterliegt wie die übrigen Kryptowährungen am Markt letztendlich nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems wie z.B. der. EUR. Die „künstliche“ Erzeugung von digitaler Währung ist unabhängig von Einflüssen durch Wirtschaft, Politik, Zinsen und anderen Währungseinflüssen.

Trotzdem sich Ripple von der Zielsetzung des angestrebten Einsatzes von Kryptogeld von Bitcoin & Co. unterscheidet und eng mit Banken zusammenarbeitet, um als Blockchain für offizielle Zahlungssysteme der Kreditinstitute wie Überweisungen eine „echte digitale“ Währung zu werden, nimmt die Kryptowährung bereits Platz 3 hinter Bitcoin und Ether nach Höhe der Marktkapitalisierung ein. Das Interesse an der in dieser Hinsicht transparenteren und vielleicht auch seriöser wirkenden digitalen Währung ist groß.

Bedingt durch die hohe Nachfrage konnte sich in 2017 der Kurs von Ripple um bis zu 4.000% steigern. Doch auch hier zeigt die Kursentwicklung extreme Volatilität (Kursschwankungen), so dass wahrscheinlichere Prognosen ebenso vage bis unzuverlässig sind wie bei Bitcoin. Dies gilt insbesondere auch für technische Chartanalysen mangels langfristiger Kurshistorie und damit einhergehenden fehlenden Erfahrungswerten.

Ripple eignet sich deshalb für erfahrene CFD- oder Binäre Optionen-Trader, die sich in spezielle Basiswerte einarbeiten wollen und über das notwendige technische Verständnis für die Marktentwicklung und Hintergründe von Kryptogeld verfügen. Über Finanzportale wie z.B. finanzen.net, aber auch über die einschlägigen Netzwerke und Plattformen für Kryptowährungen sind im Gegensatz zu den klassischen Finanznachrichten & Analysen der Fachpresse und Banken weit mehr aktuelle Informationen über die Marktaussichten der digitalen Währungen vorhanden.

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In unseren Erfahrungsberichten haben wir unsere unabhängigen Test- und Bewertungsergebnisse der Wertpapier-,  Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Broker zusammengefasst. Dort finden Sie zahlreiche EU- und FCA-regulierte Broker, die neben ihrer Seriosität mit einem guten Service- und Leistungsangebot und günstigen Handelskosten überzeugen.

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Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen zum Forex-, CFD- und Binäre Optionen-Handel in unseren Beiträgen und viele andere interessante Themen rund um’s Online-Trading.

Ethereum handeln – Die Kryptowährung Ether im Trading-Test

Ethereum – kurz Ether (ETH) – ist die kleine Schwester von Bitcoin. Während Bitcoin bereits seit 2009 als digitales Zahlungsmittel bekannt ist, hat es Ether erst seit 2016 zu höherem Bekanntheitsgrad gebracht. Inzwischen gehört die virtuelle Währung aber auch bei Tradern zu den beliebten Finanzinstrumenten im Forex- & Binäre Optionen-Handel. Mit der Spekulation auf steigende oder fallende Kurse können insbesondere Forex-Trader schon bei kleinen Kursveränderungen durch den Einsatz von Hebeln hohe Gewinne, aber auch Verluste erzielen.

Kryptowährung Ether als Alternative zur klassischen Geldanlage in Währungen

In unserem Beitrag geht es deshalb nicht um die Investition in Devisen, wie z.B. USD als Geldanlage zum Kurswert zu kaufen und bei steigendem Kurs irgendwann wieder zu verkaufen. Vielmehr können Trader mit Spekulationen auf steigende oder fallende Kurse im Forex- und Binäre Optionen-Handel mit weit geringem finanziellen Einsatz von den Kursschwankungen in beide Richtungen der Kryptowährungen profitieren.

Insbesondere die starken Kursschwankungen von Bitcoin haben gezeigt, dass ein Kauf der digitalen Währung mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, wenn Anleger nur auf den Verkauf bei hohen Kursgewinnen setzen können und fallende Kurse aussitzen müssen. Erschwert wird die Markteinschätzung und damit die Kursentwicklung durch komplizierte Marktverhältnisse, da es sich u.a. nicht um regulierte Börsen handelt wie im Devisenmarkt.

Was sind Ethereum & Ether und wie unterscheidet sich Ether von Bitcoin?

Bei Ethereum handelt es sich wie bei Bitcoin um eine Internet-Plattform auf Blockchain-Basis. Die Währung, die praktisch den Treibstoff für die Plattform bietet, heißt Ether. In der Chemie ist Ether die Bezeichnung für organische Verbindungen. So wollte auch der Entwickler und Initiator von Ethereum, der Russe Vitalik Butarin, seine digitale Währung sehen – als sozusagen eine organische Verbindung, die im Gegensatz zu den klassischen Devisen den Markt für Bezahlung revolutioniert.

Ähnlich wie Bitcoin nimmt auch Ether eine Sonderstellung unter den Währungen ein, wobei Bitcoin im Gegensatz zu Ether als digitales Zahlungsmittel inzwischen in Europa offiziell als Währung anerkannt ist und damit keine Mehrwertsteuer auf den Handel fällig wird. Auch wenn Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist, ist die digitale Währung keine Devise oder Sorte. Auch physische Bitcoins in Scheinen oder Münzen gibt es nicht, ebenfalls nicht bei Ether.

Ether ist jedoch nicht als dezidiertes Zahlungssystem aufgebaut, sondern als Internet-Plattform (Ethereum), auf welcher sich Applikationen in der Blockchain-Kette entwickeln lassen, die Ether als Zahlungsmittel nutzen.

Diese Applikationen werden auch als Smart Contracts bezeichnet. Sie enthalten die Vereinbarungen zwischen zwei oder mehreren Parteien, die in einer Blockchain als Smart Contract definiert, spezifiziert und gespeichert werden. Ein Vertrag inklusive der Zahlung mit der Kryptowährung Ether wird damit vollständig digital im Internet abgewickelt.

Die Entwicklung von Ethereum & Ether

Ende 2013 beschrieb der Vitalik Buratin erstmals die Ethereum-Plattform, in 2014 folgte eine formalisierte Beschreibung von Gavin Wood. Der Betrieb von Ethereum startete im Juli 2015. Bereits Anfang 2016 konnte die auf Ethereum verwendete Kryptowährung Ether eine Marktkapitalisierung von über 500 Mio. USD vorweisen, welche sich in nur wenigen Wochen verdoppelte und damit bei über 1 Mrd. USD lag. Um die weitere Entwicklung von Ethereum kümmert sich die Ethereum Foundation, eine Schweizer Non-Profit-Stiftung.

Diese Erfolgsgeschichte des Bitcoin-Rivalen und derzeitigen Nummer 2 nach Bitcoin in der Kryptowährungs-Szene rief  interessierte Investoren auf den Plan und die Bekanntheit von Ether erhöhte sich auch bei Privatanlegern im Forex-, CFD- & Binäre Optionen-Handel. Inzwischen bieten zahlreiche Broker den Derivate-Handel mit Ether an.

Ethereum bzw. Ether werden über ein dezentrales Rechner-Netzwerk mit eigener Software verwaltet. Während die Zentralbanken physisches Geld drucken, werden virtuelle neue Ether-Einheiten durch computer-basierte Algorithmen erzeugt. Dies geschieht automatisch, ist äußerst zeitintensiv in der Programmierung und erfordert extrem hohe Rechnerkapazitäten.

Welche Marktkenntnisse braucht man für den Handel mit Ether & was ist bei der Kursanalyse zu beachten?

Die stark schwankenden Kurse der Kryptowährungen und extreme Kursausschläge nach oben und unten haben nicht nur die Aufmerksamkeit der Geldmarkt-Anleger erregt, sondern auch die Experten nach Erklärungen für die Gründe dieser auffällig hohen Volatilität suchen lassen. Die Kursentwicklung bei Ether wird praktisch allein durch Angebot & Nachfrage bestimmt. Damit heben sich Kryptowährungen wie Ether und auch Bitcoin von den übrigen Währungen ab, deren Kursentwicklung auch von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Dies sind z.B. Zinsentscheidungen und politische & wirtschaftliche Bedingungen.

Wo findet man seriöse Marktinformationen?

Da es sich sowohl Kryptowährungen um rein virtuelle Währungen handelt, die auch nicht als Währungspaar mit dem EUR oder dem USD gehandelt werden, unterscheidet sie sich maßgeblich von den echten, als Devisen und Sorten anerkannten Währungen. Sie sind nicht an eine Regierung, einen Leitzins oder sonstigen Faktoren im internationalen Finanzsystem gekoppelt. Wirtschaftliche, finanzwirtschaftliche oder politische Einflüsse und Entscheidungen gelten für den Bitcoin, dessen Kursentwicklung und aktuellen Wert deshalb nicht.

Aktuelle Marktinformationen finden sich deshalb ausschließlich auf den einschlägigen Internet-Seiten der Online-Börsen für Ether und der auf die digitale Währung spezialisierten Nachrichtenseiten wie z.B. etherbasics.com. Die bekannten Finanzportale wie finanzen.net und auch die Finanz-Presse widmen sich zwar von Zeit zu Zeit mit den Kryptowährungen, insgesamt ist das Phänomen der stark schwankenden Kurse für sie aber ein Buch mit sieben Siegeln. Hinzu kommen außerhalb der seriösen Nachrichten leider auch viele Fake-News der Communities, die eine Beurteilung schwierig gestalten.

Technische Chartanalysen für Kryptowährungen?

Technische Chartanalysen stellen Anleger vor ein Problem, denn Kryptowährungen verhalten sich nicht konform oder gegensätzlich zu anderen Währungen. Die Cyberwährung verhält sich autonom und erschwert Erklärungsversuche für die jeweilige Kursentwicklung. Historische Kurse, deren Muster sich gerade aktuell wiederholen, lassen nicht wie bei anderen Werten auf eine bestimmte Wiederholung einer bestimmten Entwicklung schließen. In diesem Fall ist es deshalb notwendig, am Thema zu bleiben und durch eigene Kurs-Beobachtung ein Gefühl für den voraussichtlichen Kursverlauf und günstige Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu entwickeln.

Fehlende Regulierung der Online-Börsen für Kryptowährungen wie Ether, Bitcoin & Co.

Online-Börsen für Kryptowährungen unterliegen keiner Regulierung. Die Kursentwicklung wird zwar durch Angebot und Nachfrage bestimmt, mangels der nachvollziehbaren Einflüsse oder Ereignisse gestalten sich Prognosen aber äußerst schwierig bis unmöglich.

Nicht unmittelbar marktabhängig, aber doch kursrelevant – Technologie-Optimierung von Ethereum

Die Blockchain-Technologie ist aufgrund der hohen Nachfrage schnell an ihre Grenzen gelangt. Für die Währungs-Einheiten, die durch computer-erzeugte Algorithmen erzeugt werden, sind extrem hohe Rechnerkapazitäten erforderlich und die Geldmittelschöpfung ist äußerst aufwändig und zeitintensiv. Eine Optimierung der Technologie ist deshalb fortlaufend notwendig. Gelangen hierüber aktuelle Nachrichten an die Öffentlichkeit, ist mit einer erhöhten Nachfrage und damit einem Kursanstieg zu rechnen.

Mit Knappheit der vorhandenen Einheiten kann theoretisch natürlich auch der Kurswert der Währung künstlich nach oben gedrückt werden, wenn die Nachfrage über dem verfügbaren Angebot liegt. Tritt wiederum eine Marktsättigung ein und Angebot und Nachfrage sind ausgeglichener, dürfte sich auch der Kurs der Kryptowährungen auf ein Normalniveau einpendeln. Da keine zuverlässigen Erfahrungswerte aus der Vergangenheit vorliegen, ist offen, wo dieses Niveau tatsächlich liegen könnte.  Dies ist auch bei Ether der Fall, da die digitale Währung erst seit 2016 den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat und vorher nur Insidern zugänglich war.

Schwieriges Marktumfeld für digitale Währungen

Die Besonderheiten und Merkmale von digitalen Währungen stellen Privatanleger meist vor eine große Herausforderung. Zwar lassen sich exorbitante Gewinne oft auch im zweistelligen Bereich erzielen, aber auch das Verlustrisiko ist extrem hoch. Marktbedingungen und Kursanalyse sind für Nicht-Insider kaum nachvollziehbar und verständlich, Prognosen können weit daneben liegen.

Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit den jeweiligen Märkten der Kryptowährungen zu beschäftigen. Hierzu gehört allerdings auch ein gewisses technischen Know-how, um die Aussagen der Experten zu verstehen. Leichter nachvollziehbar dürften für Privatanleger, die in den Forex-Handel einsteigen, die internationalen Devisenmärkte und hier insbesondere die Majors (Hauptwährungspaare) wie EUR/USD sein.

Wie handelt man Ether mit Binären Optionen?

Der Handel mit Binären Optionen ist ein beliebtes Finanzinstrument, das schon zu niedrigen Einstiegskosten möglich und deshalb vor allem für private Kleinanleger sehr interessant ist. Erzielbare Renditen liegen zwischen durchschnittlich 75-85%, vereinzelt auch darüber bei bis zu etwa 89%, bei überschaubarem, klar definiertem Risiko.

Bei Binären Optionen sind Gewinne sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich, vorausgesetzt, die Markteinschätzung des Traders geht war richtig. Die am einfachsten strukturierte Handelsart unter den Binären Optionen sind die klassischen Put & Call-Optionen, die sich auch für Einsteiger eignen. Hier trifft der Trader lediglich die Prognose über einen steigenden oder fallenden Kurs, über bzw. unter den vorgegebenen Ausgangswert am Ende der Laufzeit. Weitere Handelsarten Binärer Optionen stellen wir Ihnen auch detailliert in unserem Beitrag über die unterschiedlichen Handelsarten vor.

Ether können Sie beispielsweise bei IQ Option, einem empfehlenswerten Binäre Optionen-Broker mit EU-Regulierung und niedriger Mindesteinlage von nur 10 EUR sowie Mindesteinsätzen bereits ab 1 EUR je Trade, handeln. Auch BD Swiss und eToro verfügen über ein Angebot zum Handel mit Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin.

Ether über Forex- & CFD-Broker handeln

Ether und andere Kryptowährungen können Trader aber nicht nur als Binäre Optionen, sondern auch als Hebelprodukte bei einem Forex- & CFD-Broker handeln. Der durchschnittliche Hebel für Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin beträgt 1:20, abhängig vom gewählten Broker.

Hier wird wie bei den Binären Optionen ebenfalls auf einen steigenden oder fallenden Kurs spekuliert. Da es sich um Hebelprodukte handelt, können auch minimale Kursbewegungen beachtliche Gewinne erzielen, bei stärkeren Kursbewegungen natürlich umso mehr. Zu beachten ist bei gehebelten Finanzinstrumenten aber das hohe Handelsrisiko, da bei einer Kursbewegung entgegen der Markteinschätzung des Traders auch Verluste gehebelt werden.

Viele Forex- und CFD-Broker bieten den Handel mit Ether an, z.B. IG, Ava Trade, FXOpen, Admiral Markets und iForex.

Fazit zu Ether als Trading-Instrument

Ether ist eine digitale Währung, die als virtuelles Zahlungsmittel innerhalb eines verteilten Systems in einer Blockchain-Kette für Smart Contracts (Vertragsvereinbaren zwischen zwei oder mehr Parteien, die Mitglied des Netzwerks sind)  genutzt wird. Sie wird über ein dezentrales Rechner-Netzwerk über die Plattform Ethereum organisiert, das alle Smart Contracts der Teilnehmer weltweit erfasst und auch neue Einheiten der Kryptowährung auf Basis von computerbasierten Algorithmen erzeugt. Physische Einheiten wie Münzen oder Scheine existieren nicht. Somit ist Ether der Konkurrenz Bitcoin sehr ähnlich.

Ether unterliegt wie auch andere Kryptowährungen nicht den gleichen Marktbedingungen und Einflussfaktoren wie die Währungen des globalen Finanzsystems, z.B. EUR, USD oder GBP, die durch die Zentralbanken reguliert werden. Entscheidungen und Einflüsse von Politik, Finanzwirtschaft und Wirtschaft haben keine unmittelbare Auswirkung auf die Kryptowährung. Das macht eine realistische Einschätzung nicht nur für Anleger, sondern auch für Analysten äußerst schwierig.

Infolge der Besonderheiten und mangels Vergleichsmöglichkeiten sind auch technische Chartanalysen bisher sehr unzuverlässig, was die digitalen Währungen und ihre Kursentwicklung sowie das Potential betrifft. Zudem liegen auch kaum Erfahrungswerte vor. Chartmuster lassen sich nicht wie bei anderen Basiswerten interpretieren, mit bestimmten Einflüssen vergleichsweise zuverlässig Verbindung bringen oder anhand historischer Kurse auf eine mögliche Wiederholung von Kursentwicklungen schließen. Strategien, die auf Chartanalysen beruhen, sind deshalb eher keine zuverlässige Basis.

Privatanleger, die sich für die digitalen Währungen ihre hoch volatilen Märke mit überdurchschnittlichen Renditechancen interessieren, brauchen allerdings keine Investitionen im Tausch einer Währung gegen die virtuellen Währungen vorzunehmen. Es gibt attraktive Alternativen – wie z.B. den Derivate-Handel über Forex- & CFDs-Broker oder Binäre Optionen.  Hier werden keine Währungen wie die Devisen der internationalen Finanzmärkte zu einem geltenden Währungskurs erworben, die einen Vermögenswert darstellen, sondern es wird auf steigende oder fallende Kurse spekuliert.

Mit Binären Optionen spekulieren Sie auf steigende oder fallende Kurse durch Auswahl einer Put & Call-Option. Bei Eintreffen Ihrer Markteinschätzung am Ende der Laufzeit erhalten Sie sowohl ihren Einsatz zurück als auch die zuvor fest vereinbarte Rendite. Bei falscher Markteinschätzung erzielen Sie einen vollständigen Verlust Ihres Einsatzes. Die Renditen Binärer Optionen-Broker liegen zwischen etwa 75-85%, d.h. bei einem Einsatz von 10 EUR erhalten Sie eine Auszahlung von insgesamt 17,50-18,50 EUR.

Auch im Forex- & CFD-Handel setzt der Trader auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Allerdings handelt es sich um Finanzinstrumente, bei denen ein Hebel eingesetzt wird, was das Handelsrisiko um ein Vielfaches erhöht. Auch minimale Kursentwicklungen können beachtliche Gewinne erzielen, jedoch ebenso hohe Verluste, da auch Verluste gehebelt werden. Durch den Wegfall der Nachschusspflichten ist das Anleger-Risiko allerdings auf das vorhandene Kapital beschränkt, so dass eine Risikobegrenzung besteht.

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