Binäre Optionen Mindesteinzahlung & Mindesteinlage

Bulle und Bär

Binäre Optionen – Mindesteinzahlung & Mindesteinlage für Neukunden

Mindesteinzahlung oder Mindesteinlage (gemeint ist das Gleiche) fallen bei Binäre Optionen-Brokern oft unterschiedlich hoch aus. Für viele Trader ist die Höhe der Mindesteinzahlung ein wichtiges Argument, um sich für oder gegen den jeweiligen Broker zu entscheiden und ein aktives Handelskonto zu eröffnen. Gerade Anfänger möchten anfangs niedrigere Beträge investieren, um den Handel zu testen und sich mit Binären Optionen vertraut zu machen.

Bei welchen Brokern fällt die Mindesteinzahlung vergleichsweise gering aus und ist damit auch für Neueinsteiger geeignet? Warum verlangen Broker überhaupt eine Mindesteinzahlung und worauf ist bei der Broker-Wahl zu achten, bevor Geld auf das Handelskonto eingezahlt wird? Das erfahren Sie in unserem nachfolgenden Beitrag.

Warum gibt es Mindesteinzahlungen bei Binäre Optionen-Brokern?

Zunächst möchte der Broker sicherstellen, dass seine Kunden natürlich auch handeln und hierzu ist ein gewisser Mindestbetrag nötig. Aktive Echtgeld-Konten sind dem Broker verständlicherweise lieber als zahlreiche „Depot-Leichen“, die nicht genutzt werden, aber ein hohes Speichervolumen, die bei an Großrechnern angeschlossenen Börsen-Brokern keine Rolle spielen, und nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand in Anspruch nehmen. Guthaben-Konten hingegen werden in aller Regel auch genutzt, je höher der Betrag, desto höher auch die Motivation damit zu handeln.

Hier verhalten sich Binäre Optionen-Broker nicht anders als Forex- und CFD-Broker oder auch Banken. Inaktive Konten sind schlechte Konten, deshalb wird häufig nach Ablauf festgelegter Zeiträume wie z.B. nach 3 Monaten häufig auch eine sogenannte Doorman Fee (Gebühr für nicht genutzte, inaktive Konten) fällig, die vom Handelsguthaben automatisch abgezogen wird.

Stellt der Broker sein Geschäftsmodell auf, verfolgt er auch eine Mindestanzahl von Kundenkonten, die er in einem bestimmten Zeitraum erreichen will. Mit einer Mindesteinzahlung je Konto lässt sich die Umsatzerwartung selbstverständlich besser kalkulieren als mit frei wählbaren Einzahlungsbeträgen.

Technologie-basierte Geschäfte wie Online-Brokerage sind u.a. mit hohen IT-Kosten verbunden und Betriebsausgaben werden durch die Umsätze der Trader gedeckt. Aus der angestrebten Anzahl aktiver Kunden zusammen mit der jeweiligen Mindesteinzahlung und den durchschnittlichen weiteren Einzahlungen über den Mindestbetrag hinaus lassen sich für ein Handelsdepot die möglichen Mindest-, Durchschnitts- und maximalen Umsatzerwartungen je Kunde errechnen. Mindesteinzahlungsbeträge sind für den Broker also auch eine wichtige Kalkulationsbasis.

Taschenrechner

Neueinsteiger traden mit niedriger Mindesteinzahlung

Fällt die Mindesteinzahlung jedoch zu hoch aus, schreckt das aber gerade Neueinsteiger ab. Zum einen wissen sie noch nicht, ob ihnen der Binäre Optionen-Handel überhaupt längerfristig zusagt, zum anderen scheuen sie sich, einem Broker höhere Beträge anzuvertrauen, denn schließlich erfolgt alles online und alle Binäre Optionen-Anbieter haben bisher ihren Sitz im Ausland.

Für den Broker gilt es also, eine für beide Seiten akzeptable Mindesteinzahlung zu verlangen, die dem Neukunden außerdem das Gefühl vermittelt, in Relation dazu auch ein gutes Service- und Leistungspaket zu erhalten. Wenig vertrauenswürdig erscheinen deshalb Anbieter mit hoher Mindesteinzahlung, schlechtem Service und unkomfortablem Handelsumfeld, die möglicherweise obendrein womöglich auch noch keine Regulierung und Einlagensicherung vorweisen können. Da heißt es ohnehin – Finger weg!

Anfänger sind sich häufig nicht sicher, wie viel sie eigentlich investieren sollen, weil sie noch keine Praxiserfahrung haben, wie hoch die Handelskosten bei zu Beginn auch vermehrten Verlusten sein werden. Unrealistisch sind zu hohe Erwartungen an das zukünftige Gewinn- & Verlust-Verhältnis. Kein Trader wird in seiner gesamten Handelskarriere auch später als Fortgeschrittener oder sogar Profi nur Gewinne erzielen, umso mehr gilt für Anfänger, dass sie sich durch anfänglich mehr Verluste als Gewinne nicht demotivieren, sondern ihre Träding-Fähigkeiten weiter verbessern und ausbauen sollten.

Profit & Loss

Wie hoch darf eine Mindesteinzahlung also für den Einsteiger sein und genügen auch niedrige Beträge, um adäquat handeln zu können?

Günstig traden mit nur 100 EUR Mindesteinzahlung

Ist der passende Broker gefunden, sollte die Mindesteinzahlung für Anfänger möglichst gering sein, auch um für sich selbst herauszufinden, ob der Binäre Optionen-Handel das Richtige ist. Mit 100 EUR liegt der Einsteiger bei einer Größenordnung, die finanziell verkraftbar sein kann und mit der sich nach der Lernphase über ein risikofreies Demo-Konto die ersten Echtgeld-Trades realisieren lassen, ohne das Konto durch Verluste gleich wieder auf Null zu stellen. Abhängig natürlich auch davon, wie hoch die jeweiligen Einsätze je Option ausfallen, die ebenfalls im unteren Bereich von bis zu 10 EUR liegen sollten.

Broker mit Mindesteinzahlungen bis zu maximal 100 EUR sind 365trading, TopOption, IQ Option (mit sogar nur 10 EUR Mindesteinlage) oder OptionTrade.

 
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Geleistete Mindesteinzahlung bedeutet nicht immer auch das volle Handelsguthaben – Behalten Sie mögliche Gebühren im Auge

Wichtig bei der Einzahlung in Höhe der vom Broker vorgegebenen Mindesteinzahlung ist, dass der Betrag ohne Abzüge auf dem Handelskonto gutgeschrieben wird und sich nicht durch Gebühren reduziert. Dies können Einzahlungsgebühren für verschiedene Zahlungsarten sein, die der Broker berechnet, oder Bankgebühren bei Banküberweisungen, die wiederum von der ausführenden Bank einbehalten werden, wenn z.B. eine Banküberweisung auf ein Auslandskonto außerhalb des SEPA-Zahlungsraums (Single Euro Payment Area = EURO-Währungsraum) erfolgt.

Banküberweisungen haben die Eigenschaft, dass sie für viele Broker die unbeliebteste Zahlungsmethode darstellen, denn sie erfordern personellen Verwaltungsaufwand, weil die Zahlung zunächst auf ein Sammelkonto des Brokers erfolgt und von dort den jeweiligen Kundenkonten zugeordnet wird. Diese Zuordnung ist nur manuell möglich und die interne Bearbeitungsdauer bei Banküberweisungen gilt als die längste unter den Zahlungsarten.

Deshalb erhöht sich für Banküberweisungen bei einigen Brokern die Mindesteinzahlung, wie z.B. bei OptionTrade, und zusätzlich kann auch noch eine Bearbeitungsgebühr berechnet werden. Bei den meisten Brokern, die sich diesen Service bei Banküberweisungen zusätzlich bezahlen lassen, beträgt die Gebühr 25 EUR, beispielsweise bei BDSwiss.

Völlig gebührenfrei sind Ein- und Auszahlungen bei 365trading, OptionFair, OptionTime oder BullBinary.

 
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Moneymanagement beachten & Einsätze anpassen – Trading ab nur 1 EUR Mindesteinsatz

Das Risikomanagement beinhaltet auch die Kontrolle der getätigten Einsätze, deren Höhe sich am verfügbaren Gesamtkapital auf dem Handelskonto orientieren sollte. Als Regel gilt ein maximaler Einsatz von 5% des Handelskapitals. Bei einer Mindesteinzahlung von 100 EUR entspricht dies also einem Einsatz von bis zu 5 EUR. Allerdings verlangen viele Broker Mindesteinsätze von 25 EUR je Trade und dazu müsste das Kapital zunächst mindestens 500 EUR betragen, um die 5%-Regel zu befolgen.

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Bereits ab 1 EUR Einsatz je Trade können Trader bei IQ Option, einem empfehlenswerten Broker mit gutem Service- und Leistungsangebot und sehr günstigen Konditionen, oder bei Binary.com und Interactive Option handeln. In unserem Beitrag Binäre Optionen ab 1 EUR handeln erfahren Sie alles Wissenswerte über den Einsteiger-freundlichen Handel mit niedrigen Einsätzen.

Handelsguthaben durch Bonus erhöhen?

Viele Broker bieten ihren Neukunden einen Bonus, meist gestaffelt und abhängig von der Höhe der Einzahlung zwischen 25-100%. Wer 100 EUR Mindesteinzahlung leistet und einen 25%igen Bonus erhält, hat also schon einmal 125 EUR auf dem Handelskonto zur Verfügung. Zu beachten ist allerdings, dass der Bonus erst verdient werden muss und nur für den Handel zur Verfügung steht, nämlich in den allermeisten Fällen durch zuvor erreichte Mindestumsätze, die in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaftet werden müssen. Er steht nur für den Handel zur Verfügung und ist bis zum Erreichen des dafür vorgegebenen Mindestumsatzes als virtuell zu sehen, denn tatsächlich „gehört“ er dem Trader noch nicht.

Erfüllt man die Bedingungen für die Bonusgutschrift nicht, werden oft sowohl der Bonusbetrag selbst als auch die aus dem Umsatz erzielten Gewinne wieder storniert. Auch Auszahlungen sind während des Umsatz-Zeitraums häufig nicht möglich bzw. erfolgt ebenso eine Stornierung der Bonuskomponenten und es werden nur Beträge aus dem vorhandenen Guthaben exklusive Bonus ausgezahlt.

Je nach Bonusbedingungen und erforderlicher Höhe des Mindestumsatzes, kann ein Bonus durchaus lohnenswert sein. Einen echten Profit machen aber in aller Regel nur sehr fortgeschrittene Trader und Profis, die in der Lage sind, hohe Beträge zu investieren, ohnehin hohe Handelsumsätze erreichen und den Bonus als zusätzlichen Benefit betrachten können, für dessen Erhalt sie gar nichts weiter tun müssen. Gelegenheits-Trader mit vergleichsweise niedrigen Investitionsmöglichkeiten haben mit der Zielmarke des Mindest-Bonusumsatzes eher ihre Schwierigkeiten.

Ausführliche Informationen zu Bonus und -bedingungen finden Sie auch in unserem Beitrag Binäre Optionen Bonus.

Fazit zu Mindesteinzahlung & Mindesteinlage

Die Höhe der Mindesteinzahlung unterscheidet sich bei Binäre Optionen-Brokern teilweise erheblich. Sind bei dem einen nur 100 EUR oder weniger fällig, verlangen Andere ein Vielfaches. Mit einer Mindesteinzahlung vermeidet der Broker inaktive Konten und Profile, denn er möchte natürlich, dass der Kunde auch handelt. Das wird er am ehesten mit einem adäquaten Handelsguthaben tun, denn sehr geringe Guthaben von z.B. 5 oder 10 EUR geraten schnell in Vergessenheit. Je höher der Betrag, desto höher auch die Handels-Motivation des Traders. Zu hohe Mindesteinzahlungen sind jedoch wiederum auch nicht sehr gefragt, sie stellen besonders für Anfänger verständlicherweise eine Einstiegshürde dar.

Nur aktive Konten sind gute Konten, das gilt nicht nur für Binäre Optionen-Broker, sondern auch für Forex- und CFD-Anbieter, Banken und natürlich auch alle anderen Kundenkonten, über die Zahlungen erfolgen, wie z.B. im Online-Handel. Inaktive Konten werden deshalb von einigen Brokern mit einer sogenannten Doorman Fee (Gebühr) belegt, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum nicht genutzt wurden, d.h. wenn darüber weder gehandelt noch Ein- oder Auszahlungen vorgenommen wurden. Meistens wird die Gebühr erst nach 3 Monaten fällig, einige Anbieter verlangen sie aber auch schon nach 30 Tagen. Einzelheiten sind den jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedigungen zu entnehmen.

Für den Broker sind nicht genutzte Handelskonten ein Kosten- und Speicherplatz-Faktor, denn zum einen ist trotzdem Verwaltungsaufwand dafür nötig, zum anderen beanspruchen sie Speicherkapazitäten auf den meist kleinen Servern der Anbieter oder zu viel Platz des anteilig genutzen, kostenpflichtigen Volumens von Großrechnern. Außerdem ist eine Mindesteinzahlung auch eine wichtige Kalkulationsbasis für den Broker und er bestreitet mit den erzielten Umsätzen und Zinserlösen für die auf Bankkonten verwahrten Kundengelder seine Betriebsausgaben.

Ob eine geringe Mindesteinzahlung bei dem jeweiligen Broker überhaupt Sinn macht, hängt auch von der Höhe des Mindesteinsatzes je Trade ab. Beträgt dieser beispielsweise 25 EUR, sind 100 EUR Handelsguthaben bei 4 Verlust-Trades in Folge bereits aufgebraucht. Besonders frustrierend für Anfänger ohne Handelserfahrung, wenn die Investition sich praktisch schon zu Beginn gleich in Luft aufgelöst hat. Wer nicht so viel Kapital zur Verfügung hat oder in den Handel neu einsteigt, sollte deshalb einen Broker mit geringer Mindesteinzahlung und in Relation auch niedrigem Mindesteinsatz wählen. Natürlich können aber auch höhere Einzahlungen erfolgen, die Mindesteinzahlung ist nur eine untere Grenze.

Da Banküberweisungen nicht zu den beliebtesten Zahlungsmethoden vieler Broker gehören, erhöht sich hier oft die nötige Mindesteinzahlung. Bei Überweisungen heißt es auch deshalb besonders „Augen auf,“ denn es können sowohl Bankgebühren als auch Bearbeitungsgebühren seitens des Brokers anfallen. So werden aus 500 EUR Einzahlung schnell nur noch 450 EUR, die dem Handelskonto am Ende gutgeschrieben werden. Kostenlose Ein- und Auszahlungen für alle Zahlungsarten stellen demnach die beste Lösung dar. Diese finden Sie u.a. bei 365trading, OptionFair oder OptionTime.

Für Anfänger ist eine Mindesteinzahlung von bis zu 100 EUR eine meist akzeptable Größenordnung, vorausgesetzt die Höhe der Mindesteinsätze ist entsprechend angepasst und beträgt nicht die häufig üblichen und oben erwähnten 25 EUR. Sind Ein- und Auszahlungen dazu auch noch kostenlos, können Neueinsteiger nach der Übungsphase über das Demo-Konto zu günstigen Handelskosten traden. IQ Option zählt zu den empfehlenswerten, EU-regulierten Brokern mit einer Mindesteinzahlung von nur 10 EUR und einem geringem Handelseinsatz je Trade von 1 EUR. Ideal für Anfänger, die erste Handelserfahrung über ein Echtgeld-Konto sammeln und den Handel erst einmal testen möchten.

Beachten sollten Sie, dass Sie das Risikomanagement nicht vernachlässigen, weil es „gerade so gut läuft“ oder weil der Bauch mehr handeln will als der Kopf. Moneymanagement beinhaltet eine sinnvolle Regel, um sein Kapital kontrolliert einzusetzen. Mehr als 5% des zur Verfügung stehenden Handelskapitals sollten es jeweils nicht sein.

Trotzdem sollten Trader nicht nur die Mindesteinzahlung in ihre Überlegungen bei der Broker-Wahl mit einbeziehen. Das wichtigste Argument für einen Broker ist dessen Seriosität und die gewährleistet eine zuverlässige EU-Regulierung und Einlagensicherung der Kundengelder. Ein positiv getester Broker mit gutem Service- und Leistungspaket, wie z.B. günstige Konditionen, gute Fortbildungsmöglichkeiten und kundenfreundlicher Support sind ebenso von Vorteil wie eine komfortable Handelssoftware mit mobilen Apps für den Handel über mobile Endgeräte von unterwegs und ein uneingeschränkt nutzbares Demo-Konto.

Zu den TOP Brokern im Ranking 2016 gehören u.a. 365trading, 24option, BDSwiss, TopOption, OptionTrade und OptionTime.

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Alle Informationen , die für die Auswahl des richtigen Brokers wichtig sind, finden Sie auch in unserem ausführlichen Artikel „Die 10 besten Binäre Optionen-Broker“.

Wie Sie den Handel mit Binären Optionen erlernen, was Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten und was einen guten Anbieter ausmacht, erfahren Sie in unseren Beiträgen.

Binäre Optionen Mindesteinzahlung & Mindesteinlage was last modified: Februar 19th, 2017 by AngelaZ