Die Trendfolge Strategie – Erfolgsstrategie für Binäre Optionen

Trend

Die Trendfolge-Strategie – Wie funktioniert die Erfolgsstrategie für Binäre Optionen?

Mit der richtigen Handelsstrategie die Gewinnchancen erhöhen

Binäre Optionen sind auch für Anfänger ein leicht verständliches Finanzinstrument. Bei den klassischen Put & Call-Optionen spekulieren Trader auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts zum Ende einer festgelegten Laufzeit der Option. Der finanzielle Einsatz und das Risiko sind begrenzt und kalkulierbar. Mit Renditen zwischen 70-90% und für einige Handelsarten um die 500% sind hohe Gewinne möglich.

Die Gewinnchance kann sich erhöhen, wenn eine der Marktlage angepasste Handelsstrategie angewendet wird. Die bekannteste und auch für Einsteiger leicht zu erlernende Strategie ist die sogenannte Trendfolge-Strategie. Wie Sie den Trend erkennen, die Strategie erlernen können und bei welchen Kursverläufen sie optimal anwendbar ist, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie identifiziert man einen Trend?

Die Trendfolge-Strategie eignet sich als Basisstrategie für Assets mit deutlich steigendem oder fallenden Kursverlauf auch sehr gut für Anfänger und ist vergleichsweise einfach anzuwenden. Sie setzt auf eine größere Wahrscheinlichkeit, dass der bereits bestehende Kurstrend sich noch weiter fortsetzen wird, ohne ins Gegenteil umzuschlagen (Trendumkehr oder Trendbruch). Diese Theorie bleibt Theorie, weil die zukünftige Performance nicht vorhersehbar ist. Unberücksichtigt in der Anwendung der Trendfolge-Strategie bleiben entscheidende Marktereignisse den bisherigen Trend stoppen bzw. umkehren. Deshalb ist aktuelles Marktwissen auch hier eine wichtige Basis für erfolgreichen Handel.

Die Trendfolge Strategie bezieht sich ausschließlich auf die technische Chartanalyse, d.h. alle anderen Faktoren, die eine Kursentwicklung beeinflussen können, bleiben hiervon unberücksichtigt. Dazu gehören z.B. bei Aktien und Indizes Unternehmensnachrichten der betreffenden Basiswerte, wirtschaftliche, finanzwirtschaftliche oder politische Ereignisse. All dies und seine möglichen Auswirkungen auf einen Kurs zu einem gegenwärtig zukünftigen Zeitpunkt kann keine technische Analyse berücksichtigen.

Für die Identifizierung eines Trends ist es gleichgültig, ob dieser eine Tendenz zu steigendem oder fallenden Kurs aufweist, der Trend gibt lediglich die Richtung an und bewertet einen Kurs nicht nach positiv oder negativ. Ein Trend sowohl manuell als auch automatisch durch eine technische Chartanalyse identifiziert werden.

Dollarkurs

Einfache, manuelle Trend-Bestimmung

Eine Trendlinie lässt sich auch bei einem unregelmäßig erscheinenden Kursverlauf, der keinen eindeutigen Trend nach oben oder unten mit bloßem Auge erkennen lässt, einfach einzeichnen und verbinden. Bei einem Aufwärtstrend des Kurses bestehen beispielsweise mehrere Hochs nach oben und auch höhere Tiefs hintereinander. Diese Peaks (Kursausschläge) werden durch eine Linie jeweils oben und unten miteinander verbunden, so dass zwei parallel verlaufende, horizontale Linien entstehen.

Genauso anwendbar ist diese Trendlinie für einen Abwärtstrend. Hier sind tiefere Hochs und auch tiefere Tiefs hintereinander erkennbar. Je länger ein Trend besteht und je gerader und eindeutiger er verläuft, desto einfacher ist er für geübte Trader auch ohne Linienverbindungen zu erkennen.

Indikatoren der technischen Chartanalyse bestimmen den Trend eines Kurses

Die vielgerühmte technische Chartanalyse ermittelt auch einen Trend automatisch mittels Indikatoren, die den vorherigen Kursverlauf anhand der vorhandenen Daten analysieren. Einen in der Zukunft liegenden Trend kann aber auch die technische Analyse nicht voraussehen, deshalb beruht die Trendfolge Strategie darauf, einen bereits bestehenden Trend über einen vergangenen Zeitraum auszumachen.

Sowohl beim Handel mit Binären Optionen als auch mit CFDs und Forex kann die Trendfolge Strategie auf steigende oder fallende Kurse angewendet werden. Auch wenn der Trend bereits seit längerem besteht, können Trader hiervon profitieren und in den Handel einsteigen. Es steht nicht im Vordergrund, zum absoluten Tiefstand ein- und zum absoluten Höchststand wieder auszusteigen, denn auch während eines Trends lassen sich natürlich Gewinne erzielen. Wichtig ist, eine sich möglicherweise abzeichnende Trendwende rechtzeitig zu erkennen, um vorteilhafte Ein- oder Ausstiegszeitpunkte nicht verstreichen zu lassen. Bei der automatischen technischen Chartanalyse erhalten Trader Kauf- und Verkaufssignale, wenn bestimmte Kurswerte erreicht werden.

Bei welchen Kursverläufen eignet sich die Trendfolge Strategie am besten?

Da ein Kurs nie statisch in gerade Linie verläuft und immer in einer mehr oder weniger ausgeprägten Auf- und Abbewegung ist, muss zunächst die tatsächliche Trendbewegung bezogen auf einen steigenden oder fallenden Kurs bestimmt werden. Für kurze Laufzeiten eignet sich die Trendfolge Strategie deshalb nicht. Laufzeiten wie 30 Sekunden oder eine Stunde reichen nicht aus, um zwischen einem wirklichen Trend des Kursverlaufs oder normalen Kursschwankungen zu unterscheiden. Für kurzfristige Investments eignet sich die Trendfolge Strategie deshalb nicht.

Indikatoren der Chartanalyse erkennen eine Trendfolge sowohl bei steigenden als auch fallenden Märkten und die Analyse erfolgt über einen längeren Zeitraum der Kurshistorie. Wird ein Trend erkannt, besteht dieser also bereits, befindet sich nicht erst in der Entwicklung oder Tendenz einer zu werden, sondern ist bereits vorhanden.

Problematische Seitwärtsbewegungen der Märkte

Problematisch sind Signale der Chart-Indikatoren zur Trend-Bestimmung bei einer überwiegenden Seitwärtsbewegung des Kurses. Dann generiert praktisch jeder Ausbruch nach oben oder unten ein Fehlsignal und markiert falsche Ein- oder Ausstiegszeitpunkte. Das System der technischen Chartanalyse reagiert in diesem Fall sozusagen hypersensibel und erkennt keine normalen Schwankungen, da diese von der generellen Seitwärtsbewegung rein technisch zu sehr abweichen und keine flexiblen Toleranzen eingebaut werden können.

Im CFD-Handel bedient man sich der sogenannten Stop Loss-Marken, die einen möglichen Trendbruch und eine Trendumkehr markieren. D.h. durch Setzen der Marken ober- oder unterhalb des Kursverlaufs, werden Verluste minimiert, wenn ein Trendbruch erfolgt und der Kurs sich stattdessen entgegen der Prognose des Traders fortsetzt. Gewinne werden durch Nachziehen von Trailing-Stops im CFD-Handel über oder unter der Einstiegs-Kursmarke abgesichert.

Stop Loss
Die Trendfolge Strategie eignet sich grundsätzlich am besten für Märkte, die sich nicht seitwärts, sondern deutlich ausgeprägt steigend oder fallend entwickeln.

Handelsstrategie und aktuelle Marktkenntnisse beim Trading kombinieren

Neben aktuellen Marktkenntnissen gehört der Einsatz von Handelsstrategien zu den wichtigsten Voraussetzungen, um erfolgreich zu handeln. Je intensiver die Grundlagen des Binäre Optionen-Handels erlernt werden, desto besser die Erfolgschancen und die Fähigkeit, Marktlage und Trends bzw. Trendbruch oder Trendumkehr zu erkennen. Die Trendfolge-Strategie gehört zu den leicht verständlichen Einsteiger-Strategien, wird aber auch von erfahrenen Tradern genutzt. Sie findet nicht nur Anwendung im Binäre Optionen-Handel, sondern im gesamten Börsengeschehen. Wo Trader auf steigende und fallende Kurse spekulieren können, wie auch CFD-Handel, gehört die Trendfolge Strategie zu den wichtigsten Handelsstrategien.

Eine Kombination von guten Marktkenntnissen und einer sicheren Strategieanwendung, gepaart mit sorgfältigem Risikomanagement, sind die besten Voraussetzungen für eine positive Gewinnbilanz. Doch von Zeit zu Zeit kann es nötig sein, seine Handelsstrategie zu ändern und ihre Plausibilität beispielsweise bei geänderter Marktlage oder in der näheren Vergangenheit weniger erfolgreicher Trades mit überproportional vielen Verlusten zu überprüfen.

Risk 2

Wann Sie die Trendfolge Strategie ändern sollten

Spätestens, wenn sich eine Trendumkehr, ein Trendbruch abzeichnet, ist die Trendfolge Strategie natürlich hinfällig. Markt und Markteinflüsse können sich nach und nach oder auch abrupt ändern. Auch wenn die bisherige Handelsstrategie in der Vergangenheit erfolgreich war, kann sie bei Veränderungen der Marktlage möglicherweise gar nicht mehr passen und die Anwendung einer anderen Strategie nötig sein. Dieser Zeitpunkt ist schwierig zu erkennen, generell gilt natürlich die Devise, je eher, desto besser.

Eine regelmäßige Überprüfung der Handelsstrategie ist deshalb ein wichtiger Arbeitsschritt für erfolgsorientierte Trader. Dies funktioniert sinnvollerweise auch über ein risikofreies Demo-Konto, über das auch neue Strategien erlernt oder auf ihre Anwendungsfähigkeit für den jeweiligen Markt überprüft werden können, ohne ein finanzielles Risiko wie im Live-Handel einzugehen.

Tipp für die Anwendung der Trendfolg -Strategie im Binäre Optionen-Handel

Viele Broker in unseren Tests & Vergleichen verwenden die beliebte SpotOption-Handelsplattform, die auch für Einsteiger leicht verständlich und besonders benutzerfreundlich entwickelt wurde. Andererseits heißt dies aber auch, dass SpotOption grafisch vergleichsweise einfach und mit wenigen Tools ausgestattet ist. Weitaus genauere Charts und zahlreiche Indikatoren für die technische Chartanalyse finden sich z.B. auf der MetaTrader-Plattform, die vor allem bei vielen Forex- und CFD-Brokern genutzt wird und differenziertere Analysen zulässt. MetaTrader 5 beinhaltet beispielsweise allein 80 Indikatoren.

Wer die Trendfolge Strategie bei seinem Binäre Optionen-Broker über die SpotOption-Handelsplattform anwenden und trotzdem genauere Chartanalysen für die Anwendung der Trendfolge Strategie nutzen möchte, kann ein kostenloses Demo-Konto bei einem Forex- oder CFD-Broker eröffnen, welches zeitlich unbegrenzt und unabhängig von einem Live-Konto geführt werden kann.

Fazit zur Trendfolge Strategie

Die Trendfolge Strategie gehört zu den am leichtesten erlernbaren Handelsstrategien und ist auch für Anfänger sehr gut geeignet, optimal vorbereitet in den Binäre Optionen-Handel einzusteigen.

Die Identifizierung eines Trends kann sowohl manuell als auch mit Hilfe von Indikatoren in der technischen Chartanalyse automatisch erfolgen. Bei der manuellen Methode werden im Chart sowohl die Kursausschläge nach oben mit einer horizontal verlaufenden Linie miteinander verbunden als auch die Kursausschläge nach unten. Aus dem Verlauf der beiden Linien läßt sich eine Auf- oder Abwärtsbewegung des Kurses erkennen, vorausgesetzt, es handelt sich nicht um einen Seitwärts-Trend und der analysierte Zeitraum ist ausreichend lang. Bei der technischen Chartanlyse ermitteln technische Indikatoren das gleiche Ergebnis.

Visuell sind bei einem Trend also zwei horizontale, mehr oder minder parallel zueinander verlaufende Linien mit dazwischen liegendem Abstand zueinander zu erkennen, die eine Tendenz aufweisen, also nach oben oder unten verlaufen. Solange dies der Fall ist, setzt sich der Trend zum gegenwärtigen Zeitpunkt fort. Bei sehr volatilen Märkten mit starken Kursschwankungen verlaufen die beiden Linien im weiteren Abstand zueinander.

Berühren sich allerdings diese Linien bzw. läuft eine auf die andere zu, kommt es zu einer Trendumkehr. Fällt der Kurs nach einer Aufwärtstendenz, berührt die obere Linie die untere und der Trend setzt sich statt nach oben nach unten fort. Steigt der Kurs nach einer Abwärtstendenz, bewegt sich die untere Linie auf die obere zu.

Bei Seitwärtsbewegungen des Kurses können Indikatoren normale Kursschwankungen nach oben oder unten nicht mehr adäquat von tatsächlichen Auf- oder Abwärtstrends unterscheiden und es erfolgen häufig Fehlsignale für den Ein- oder Ausstiegszeitpunkt. Für seitwärts verlaufende Kursentwicklungen eignet sich die Trendfolge Strategie deshalb nicht. Auch für sehr kurze Laufzeiten lässt sich keine klare Trendbewegung identifizieren, so dass die Analyse einen ausreichenden Zeitraum berücksichtigen muss, im Aktienhandel sind dies z.B. meistens 200 Tage.

Die beliebte Einsteiger-Handelsstrategie ist nur für deutliche, ausgeprägte Auf- oder Abwärtstrends, die nach über einen angemessenen Zeitraum klar definiert werden können, geeignet und hat sich nicht nur im Binäre Optionen- oder CFD-Handel, sondern auch bei anderen geeigneten Finanzinstrumenten im Börsenmarkt bewährt.

Ob die Anwendung der Trendfolge Strategie im Wertpapierhandel sinnvoll ist, kann man in Frage stellen, denn im Aktienhandel spekuliert der Anleger nur auf einen Anstieg in der Kursentwicklung und nicht auf fallende Kurse, wenn er im Besitz der Aktien ist. Es gibt zahlreiche Negativ-Beispiele für die Anwendung der Trendfolge-Strategie im Wertpapierhandel. So z.B. wenn das Wertpapier trotz schwacher Fundamentalanalyse einen unangemessenen Aufwärtstrend aufweist, der lediglich die momentane Anlegerstimmung widerspiegelt, die in der technischen Analyse nicht erkannt werden kann. Das war beispielsweise der Fall während des New Economy-Booms. Da Wertpapieranleger oft rein psychologisch vor allem auf Kaufsignale reagieren, weil ein Wertpapier-Schnäppchen eine spätere Wertsteigerung suggeriert, und sie damit im Grunde der Trendfolge nur passiv folgen, ohne das betreffende Unternehmen und dessen Kennzahlen und das Marktumfeld zu berücksichtigen, kann dies unter Umständen zu einigen späteren Depotleichen führen.

Wie alle Börsenstrategien ist auch die Trendfolge Strategie bei Insidern umstritten, denn eine 100%ige Erfolgsgarantie kann keine der heutigen Handelsstrategien bieten. Unerheblich, ob diese auf technischen Chartanalysen oder bei Aktien auf einer Fundamentalanalyse der Unternehmensdaten beruhen. Alle Strategien haben Vor- und Nachteile und sind nicht auf alle Märkte anwendbar. Deshalb gilt es, sich die Bewährteren genauer zu betrachten und ihre Definition zu verstehen.

Indikatoren der technischen Chartanalyse berücksichtigen ausschließlich Kursdaten der Vergangenheit, die Kurshistorie. Börsenspezialisten halten das für keine zuverlässige Ausgangssituation, um einen Trend für die Zukunft zu erkennen. Für sie sehen Trends immer erst im Nachhinein wie Trends aus. Vergangene Kursverläufe und Marktdaten sagen ihrer Meinung nach nichts über die Kursentwicklung in der Zukunft aus und hängen vor allem vom Anlegerverhalten ab. Trotzdem ist die Trendfolge Strategie eine der erfolgreichsten Handelsstrategien mit überproportional hohen Gewinnchancen, sofern der Trend rechtzeitig erkannt wird und der Trader einen frühzeitigen Ein- bzw. Ausstiegszeitpunkt nutzt.

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Die Trendfolge Strategie – Erfolgsstrategie für Binäre Optionen was last modified: November 15th, 2017 by AngelaZ