Vorteile der Regulierung von Binäre Optionen-Brokern

EU-Regulierung

Regulierung von Binäre Optionen-Brokern – Maximale Sicherheit für Trader

Online-Broker verkaufen ihr Geschäft meist ausschließlich über das Internet, sei es über die eigene Webseite, durch Anzeigen oder Empfehlungen & Kritiken auf Webseiten Dritter und weniger über Printmedien oder Werbespots im TV. Für den interessierten Kunden heißt das, er kann entweder den den gemachten Angaben des Brokers blind vertrauen und gegebenenfalls offene Punkte beim Anbieter direkt hinterfragen oder sich über den Broker durch unabhängige Dritte wie über unsere objektiven Erfahrungsberichte informieren.

Empfohlen werden in unabhängigen, seriösen Tests und Broker-Vergleichen regulierte Anbieter, die von einer offiziellen Regulierungsbehörde oder -institution regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, d.h. ob deren Arbeitsweise seriös ist und den Richtlinien entspricht. Was bedeutet die Regulierung aber für den Kunden und sind alle regulierten Broker automatisch auch 100%ig seriös? In unserem Beitrag informieren wir Sie über die Vorteile von regulierten und lizenzierten Binäre Optionen-Brokern und was sie bei den Angaben zur Regulierung beachten müssen.

 
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Was bedeutet Regulierung?

Zuständigkeiten und Aufgaben einer Regulierungsbehörde am Beispiel der deutschen BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz BaFin), mit Sitz in Frankfurt am Main und Bonn untersteht dem deutschen Bundesministerium für Finanzen und kontrolliert als Finanzmarktaufsichtsbehörde alle Bereiche des deutschen Finanzwesens.

Sie ist für die Aufsicht von Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel zuständig, die sich im Kern nicht sehr von den Aufgaben bzw. Zuständigkeiten der übrigen EU-Regulierungsbehörden der Finanzmärkte unterscheidet. Diese Finanzmarktufsicht soll die Funktionsfähigkeit, Integrität und Stabilität des Finanzsystems sicherstellen. Doch auch für Kunden der beaufsichtigten Institutionen ist die BaFin verantwortlich, somit also für Anbieter und Konsumenten beiderseits. Anleger, Bankkunden und Versicherungsnehmer und deren Kundengelder sollen geschützt werden und es erfolgt u.a. eine regelmäßige sogenannte Solvenzprüfung der Anbieter.

Im Einzelnen gliedern sich die Hauptaufgaben in Kontenaufsicht (Anti-Geldwäsche), Banken-, Versicherungs- und Wertpapieraufsicht.

Zuständig ist die BaFin aber auch als Rechts- und Fachaufsicht über Entschädigungseinrichtungen wie z.B. die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen oder die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, die wiederum die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung in Deutschland gewährleistet, die auch im Zusammenhang mit regulierten Brokern von Bedeutung ist, um die Sicherheit von Kundengeldern auf Bankkonten zu gewährleisten.

Nicht zuletzt ist die BaFin auch Ansprechpartner für Verbraucherschutz, d.h. Kunden (Privatpersonen), die Beschwerden über einen Anbieter einreichen möchten, wenden sich ebenfalls an die Aufsichtsbehörde.

Als staatliche Finanzdienstleistungsaufsicht ist die BaFin berechtigt und auch verpflichtet, Verstöße oder Straftaten der Anbieter an die zuständige Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Um im Bereich Broker zu bleiben, können das z.B. Marktmanipulation oder sonstige Betrugs- und Missbrauchsdelikte wie Insiderhandel sein, aber auch die nicht nachvollziehbare Weigerung, Kundengelder auszuzahlen, gehört beispielsweise dazu.

Die Sicherstellung der Einhaltung von gesetzlichen Richtlinien und Grundlagen der beaufsichtigten Institutionen erfolgt durch Kontroll- und Überprüfungsmechanismen der BaFin. Basis für die Regulierung sind zum einen die einschlägigen deutschen Gesetze, wie z.B. das Kreditwesen- und das Wertpapierhandelsgesetz, zum anderen aber auch die EU-Richtlinien der MiFID, die für alle Regulierungsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten verbindlich sind.

Auszug aus der Unternehmensdatenbank der deutschen BaFin – comdirect Bank Aktiengesellschaft

Auszug aus der Unternehmensdatenbank der deutschen BaFin – comdirect Bank Aktiengesellschaft

Was ist für Trader wichtig bei regulierten Brokern?

Regulierung und Einlagensicherung zählen zu den zunächst wichtigsten Kriterien, die wir für Tests & Vergleiche der Forex-, CFD-, Aktien- und Binäre Optionen-Brokern angelegt haben, um die jeweilige Seriosität zu beurteilen.

Wie erkenne ich einen seriösen Broker?

Für Trader wichtig ist natürlich eine seriöse Arbeitsweise des Brokers. Dies betrifft nicht nur die problemlose Ein- und Auszahlung, sondern auch eine administrativ, technisch und systemseitig einwandfreie Abwicklung.

Regelmäßige Überprüfungen regulierter Broker durch die Finanzmarktaufsicht sollen sicherstellen, dass alle Richtlinien und Vorschriften eingehalten werden. Dies bedeutet insbesondere für Online-Trader ein höchstmögliches Maß an Sicherheit, was Handel und Kundengelder angeht, sagt aber auch etwas über die Motivation des Brokers aus, zuverlässig und vertrauenswürdig mit dem Kunden zusammen arbeiten zu wollen, denn eine Regulierung ist freiwillig.

EU-regulierte Broker machen vollständige Angaben, sowohl zur Regulierung, der Registrierungs- und/oder Lizenznummer bei der zuständigen Finanzmarkaufsicht, als auch zur Einlagensicherung.

Vorsicht vor Pseudo-Regulierung im Steuerparadies

Vorsicht ist bei Anbietern geboten, die zwar mit einer Regulierung werben, wobei sich dann aber herausstellt, dass es sich um eine „Finanzmarktaufsicht“ in einer Offshore-Steueroase wie z.B. den British Virgin Islands, Seychellen oder Grenada handelt, die mit den Kontrollmechanismen und Richtlinien innerhalb der EU rein gar nichts gemein hat. Diese „Regulierungsbehörden“ können weder eine Lizenz erteilen, die auch für Geschäfte in der EU gültig wäre (somit existiert auch keine Registrierung als grenzüberschreitender Dienstleister beispielsweise bei der BaFin in Deutschland) noch verfügen sie über mehr Unternehmensangaben des Brokers als die Geschäftsanschrift.

Kommt es gegenüber einem Broker mit Sitz in den einschlägigen Steueroasen außerhalb der EU zu Kundenforderungen, wird sich, im Gegensatz zu den europäischen Finanzmarktaufsichtsbehörden, die auch als Beschwerdestelle fungieren, keine Stelle finden, bei der der geprellte Kunde sein Anliegen vorbringen kann. Auch ein Rechtsstreit ist in aller Regel völlig aussichtslos. Dies gilt sowohl für dort „regulierte“ als auch unregulierte Broker.

Welche unmittelbar kundenrelevanten Überprüfungen werden vorgenommen ?

Einer der Schwerpunkte einer Überprüfung durch die Regulierungsbehörde ist die Einhaltung der Compliance-Vorschriften, d.h. ob alle Regeln wie die Einholung aller Kundeninformationen und -unterlagen, die vollständig beim Broker vorliegen müssen, eingehalten wurden. Hier wird z.B. die Vollständigkeit und die Aktualität der Kundenunterlagen überprüft, wie Ausweiskopie und Anschriftennachweis, Kopie der Kreditkarte oder Bankauszug zum Nachweis der eigenen Bankverbindung usw., um den Anti-Geldwäsche Richtlinien gerecht zu werden. Liegen die Kundenunterlagen nicht vollständig vor, sind üblicherweise keine Auszahlungen und auch keine späteren, weiteren Einzahlungen möglich.

Ein weiterer Punkt ist im Online-Brokerage ein einwandfrei funktionierendes IT-System. Manipulationsmöglichkeiten zum Vor- oder Nachteil von Broker oder Kunde werden ebenso überprüft wie auch alle in Frage kommenden Sicherheitsmängel, z.B. ob Mitarbeitern der nicht passwortgeschützte Zugang zu Kundenkonten möglich ist und sie im Namen des Kunden unberechtigterweise traden könnten. Hin und wieder ist davon auch in einigen Binäre Optionen-Foren zu lesen. Nicht zu verwechseln ist dieser Fall jedoch mit einem persönlichen Trading- und Konto-Manager, der ausdrücklich vom Kontoinhaber selbst den Auftrag bekommt, mit dem Kunden-Guthaben zu handeln. Dies muss aber ausdrücklich und durch den Kunden selbst erfolgen.

Bei negativen Prüfungsergebnissen gibt die Regulierungsbehörde im Normalfall dann einen Zeitraum vor, in welchem diese Mängel seitens des Brokers behoben werden müssen und es folgt eine erneute Überprüfung. Schwerwiegende Versäumnisse können empfindliche Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung von Vorschriften oder gar einen Lizenzentzug nach sich ziehen.

Einlagensicherung – Wie sicher ist mein Geld bei Online-Brokern?

Neben der Regulierung durch eine zuverlässige, europäische Finanzdienstleistungsaufsicht, ist die Einlagensicherung der kontoführenden Banken, auf denen die Kundengelder verwahrt werden, ein wichtiges Merkmal eines vertrauenswürdigen und zuverlässig arbeitenden Brokers. Regulierte Broker müssen Kundengelder grundsätzlich getrennt vom Unternehmenskapital auf Bankkonten verwahren, damit die Kundeneinlagen in einem möglichen Insolvenzfalls des Brokers vor dem Zugriff seiner Gläubiger geschützt sind. Das tut er am besten auf Bankkonten renommierter Banken innerhalb der EU, die über eine ausreichende Einlagensicherung verfügen. Auch einige nicht-regulierte Broker betonen, dass sie Kundengelder sicher auf separaten Bankkonten verwahren, nachweisbar ist dies allerdings nicht und die angeblichen Banken werden auch namentlich nicht genannt.

Als Einlagensicherung bezeichnet man die gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zum Schutz von Kundeneinlagen (Bankguthaben) bei Kreditinstituten im Fall einer Insolvenz. Diese Maßnahmen beinhalten nicht nur die Einlagensicherung im Sinne einer Entschädigungszahlung an den Kunden durch einen Einlagensicherungsfonds oder die gegenseitige Haftung innerhalb von Bankengruppen wie z.B. der Sparkassen bei bereits erfolgter Insolvenz, sondern auch die Vorbeugung einer Insolvenz im Rahmen der Eigenkapitalvorschriften. Alle wichtigen Informationen zur Einlagensicherung bei Online-Brokern erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel.

Wer reguliert wo?

Als seriös stufen wir in unseren unabhängigen Erfahrungsberichten den Brokers ein, wenn eine Regulierung durch eine offizielle Finanzdienstleistungsaufsicht erfolgt, die als zuverlässig einzuschätzen ist.

Die drei am häufigsten in unseren Tests & Vergleichen der Online-Broker vorkommenden Regulierungsbehörden sind:

  • CySEC (Cyprus Exchange and Securities Commission), Zypern

  • FCA (Financial Conduct Authority), Großbritannien

  • BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen), Deutschland (nur Wertpapier, Forex- und CFD-Broker)

Besonders sorgfältige Prüfungen und Kontrollen werden z.B. seitens der FCA (Financial Conduct Authority) in Großbritannien und der deutschen BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) durchgeführt. Die Zuständigkeit der jeweiligen Finanzdienstleistungsaufsicht richtet sich jedoch nach dem Hauptsitz des Brokers und der liegt bei vielen Binäre Optionen-Brokern auf Zypern.

EU-Regulierung auf Zypern durch die CySEC

Zuständig für die inzwischen zahlreichen Binäre Optionen-Broker auf Zypern, die sich dort vor allem aus steuerlichen Gründen ansiedeln, ist die dortige Finanzmarktaufsicht CySec (Cyprus Security and Exchange Commission). Für alle in Europa regulierten Broker gilt die sogenannte MiFiD-Richtlinie (Markets in Financial Instruments Directive = Märkte für Finanzinstrumente) der Europäischen Kommission, so dass in allen EU-Mitgliedsstaaten die gleichen Voraussetzungen für Erteilung einer Lizenz und die Regulierung gegeben sind. Dies gilt selbstverständlich auch für Zypern und die CySEC.

CySec

Bekannte Binäre Optionen-Broker, die durch die zypriotische CySEC reguliert werden, sind z.B. BDSwiss, Stockpair oder OptionFair.

Bisher keine Regulierung von Binäre Optionen-Brokern in Deutschland durch die BaFin

Auch wenn die deutsche BaFin, bekannt durch ihre Zuverlässigkeit als Regulierungsbehörde und strenge Überprüfung von Banken und Finanzdienstleistern im deutschen Markt, auf vielen Webseiten von Binäre Optionen-Brokern erwähnt wird, reguliert sie davon bisher keinen einzigen Anbieter. Die unter Binäre Optionen-Brokern offenbar sehr beliebte Angabe, die Regulierung erfolge durch zahlreiche Regulierungsbehörden und u.a. auch von der deutschen BaFin, ist also in keinem Fall richtig und kann getrost unter „unzutreffend“ abgelegt werden.

Im Gegensatz zu einigen Wertpapier- Forex- und CFD-Brokern hat kein Binäre Optionen-Broker zur Zeit seinen Hauptsitz in Deutschland, d.h. nur dann wäre die BaFin die zuständige Regulierungsbehörde. Die Regulierung erfolgt immer durch die örtliche Finanzdienstleistungsaufsicht am Hauptsitz des Brokers, niemals durch mehrere Behörden und auch niemals für Niederlassungen, die einige Anbieter z.B. in Deutschland unterhalten.

Innerhalb der EU regulierte Broker erhalten von der Regulierungsbehörde einen Passport, eine Genehmigung, die sie berechtigt, ihre Geschäfte auch in den übrigen EU-Mitgliedsstaaten anzubieten. Hierfür wird der Broker bei der Regulierungsbehörde im betreffenden Land lediglich als grenzüberschreitender Dienstleister in der Datenbank registriert, jedoch nicht durch diese reguliert. BaFin-regulierte Binäre Optionen-Broker gibt es also derzeit keine, auch wenn der ein oder andere Broker gegenteilige (und damit nachweislich falsche) Angaben dazu macht.

 
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Fazit zur Regulierung von Binäre Optionen-Brokern

Als Trader sollten Sie erhöhten Wert auf eine seriöse und zuverlässige Arbeitsweise Ihres Brokers legen. Nicht nur schnell und problemlos durchgeführte Ein- und Auszahlungen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Kunden, sondern auch die Sicherheit ihrer Investitionen, die sie einem Online-Broker anvertrauen, den sie häufig lediglich über seine Webseite kennengelernt haben. Unsaubere Methoden wie technische oder Markt-Manipulationen der Handelsplattform zum Vor- oder Nachteil des Brokers oder des Kunden, IT-Sicherheitslücken und unvollständige Kundenunterlagen, die den Anti-Geldwäsche Richtlinien nicht genügen, werden in der Regel von den Regulierungsbehörden überprüft. Deshalb wird in seriösen Tests und Vergleichen von Online-Brokern eine Regulierung innerhalb der EU bevorzugt und stärkt das Vertrauen in den Anbieter.

Bei EU-regulierten Brokern finden Sie immer die Angaben zur vorhandenen Regulierung mit der Registrierungs- und/oder Lizenznummer bei der zuständigen Finanzmarktaufsicht. Bei vorhandener Einlagensicherung oder sonstigen weiteren Sicherheitsvorkehrungen läßt es sich kaum ein Broker nehmen, diese nicht auch zu erwähnen.

Die jeweilige Einlagensicherung ist abhängig vom Sitz der kontoführenden Bank und die maximalen Entschädigungsbeträge sind auch innerhalb der EU unterschiedlich. Während in Deutschland Kundeneinlagen bis zu maximal 100.000 EUR je Kunde gesetzlich gewährleistet sind, werden in Großbritannien bis zu maximal 85.000 GBP, aber auf Zypern, schließlich ebenfalls EU-Land, nur maximal 20.000 EUR je Kunde als Entschädigungsleistung im Insolvenzfall der Kundengelder verwaltenden Bank gezahlt. Kunden, die bei Brokern höhere Investitionen auf ihr Handelskonto einzahlen wollen, sollten dies bei denen tun, die ihren Sitz in Deutschland oder Großbritannien bzw. in einem anderen EU-Land mit ausreichender gesetzlicher Einlagensicherheit haben, die die vorgenommene Einlage auf das Handelskonto nicht unterschreitet.

Bei Brokern, die zur Einlagensicherung keine Angaben machen, kann man davon ausgehen, dass keine existiert und die Kundengelder aller Wahrscheinlichkeit nach auf Konten bei Banken verwahrt werden, die keinem Einlagensicherungsfonds angehören. Den Hinweis auf die Sicherheit der Kundengelder lassen sich Broker ansonsten nicht entgehen, ist dies doch ein wichtiges Argument des Kunden für oder gegen einen Broker. Bei regulierten Brokern kann man in den meisten Fällen auch von einer Einlagensicherung ausgehen, wird aber keine erwähnt, ist auch hier Vorsicht geboten. Vorschrift gemäß den Regularien ist lediglich, dass Kundengelder getrennt vom Unternehmenskapital auf segregierten Bankkonten verwahrt werden müssen. Bei welcher Bank und in welchem Land diese ihren Sitz haben soll, ist jedoch nicht vorgeschrieben, dies kann natürlich dann auch außerhalb der EU sein. Ein zypriotischer Broker kann aber im Umkehrschluss natürlich auch die Kundengelder auf Bankkonten in Deutschland oder Großbritannien verwahren, wo die Einlagensicherung weitaus höher als auf Zypern mit einer Entschädigungsleistung von derzeit nur bis zu maximal 20.000 EUR je Kunde ist.

Da die EU-Regularien vorschreiben, dass Kundengelder auf segregierten Bankkonten bei Banken verwahrt werden müssen, haben der EU-regulierte Broker und seine Gläubiger keinen Zugriff auf die Kundeneinlagen im Insolvenzfall. Kundengelder dürfen nicht mit dem Unternehmenskapital vermengt werden. Ist der Broker nicht reguliert, besteht diese Vorschrift natürlich nicht und er kann Kundengelder dort hin transferieren, wo er letztendlich will, gegebenenfalls auch auf sein eigenes Konto. Umso wichtiger, sich für einen EU-regulierten Broker zu entscheiden.

In unseren objektiven Erfahrungsberichten finden Sie immer die genauen Angaben zu Regulierung und Einlagensicherung des Anbieters, um die Seriosität des Brokers anhand dieser Kriterien beurteilen zu können. Hat der regulierte Broker seinen Hauptsitz innerhalb der EU, wird er auch durch eine für seinen Unternehmenssitz zuständige Finanzmarktaufsicht reguliert.

Da EU-weit die einheitlichen MiFID-Richtlinien gelten, sollten Sie sich für einen Broker entscheiden, der Ihnen durch EU-Regulierung und Einlagensicherung die maximale Sicherheit ihrer Investitionen bieten kann. In den meisten Fällen ist für Binäre Optionen-Broker die zypriotische CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) oder auch vereinzelt die britische FCA (Financial Conduct Authority) zuständig, je nach Hauptsitz des Brokers auf Zypern oder in Großbritannien.

Die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen) reguliert bisher jedoch keinen Binäre Optionen-Broker selbst. Innerhalb der EU werden durch die Regulierungsbehörde sogenannte Passports ausgestellt, die die grenzüberschreitenden Dienstleistungen auch in anderen EU-Ländern außerhalb des Landes, in dem der Broker seinen Hauptsitz hat, ermöglichen. Das heißt, bei der deutschen BaFin sind die betreffenden Broker als grenzüberschreitende Dienstleister registriert, werden aber nicht von dieser nicht im Sinne der eigentlichen Regulierung überprüft und kontrolliert.

Insgesamt ist ein EU-regulierter Broker, der zusätzlich eine Einlagensicherung in akzeptabler und den eigenen Einlagen entsprechender Höhe vorweisen kann, die beste Wahl. Zuverlässigkeit und Seriosität sind zusammen mit der gewährleisteten Sicherheit der Kundengelder gerade im Online-Trading ein äußerst wichtiger Punkt. Abstand nehmen sollten Sie von Brokern mit Hauptsitz in exotischen Steueroasen, auch wenn diese eine Regulierung angeben. Die Finanzmarktaufsicht der betreffenden Staaten ist in keiner Weise vergleichbar mit einer EU-Behörde und Kontrollen finden gar nicht statt, d.h. die Regulierung ist lediglich eine Firmenregistrierung und nicht mehr.

Steuerliche Vorteile haben zwar vor allem viele Binäre Optionen-Broker nach Zypern gelockt, vergleichbar mit z.B. den karibischen Steueroasen ist die östliche Mittelmeer-Insel als EU-Land jedoch keineswegs. Die zypriotische Finanzmarktaufsicht CySEC leistet inzwischen engagierte und zuverlässige Arbeit und auch dort gelten selbstverständlich die EU-weit gültigen MiFID-Richtlinien für die Regulierung der Finanzmärkte.

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Alle Informationen , die für die Auswahl des richtigen Brokers wichtig sind, finden Sie auch in unserem ausführlichen Artikel „Die 10 besten Binäre Optionen-Broker“.

Wie Sie den Handel mit Binären Optionen lernen, welche Tipps Sie bei der Broker-Wahl beachten sollten und was einen guten Anbieter ausmacht, erfahren Sie in unseren zahlreichen Beiträgen.

 
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Vorteile der Regulierung von Binäre Optionen-Brokern was last modified: Mai 11th, 2016 by AngelaZ