Binäre Optionen Betrug? Binäre Optionen & Co

Foto Fraud Alert

 

Sind Binäre Optionen Betrug?

Nein, Binäre Optionen an sich sind kein Betrug. Es handelt sich um ein reguläres Finanzinstrument, welches abgeleitet von Optionen zu den sogenannten Exotischen Optionen zählt. Der Trader schliesst bei den klassischen Put & Call-Optionen eine Wette ab, ob sich der Kurswert bei Ende eines vorgegebenen Zeitraums (europäische Optionen) unter oder über einem zuvor festgelegten Kurswert befinden wird. Daran ist grundsätzlich nichts betrügerisch oder unseriös. Vor allem die vergleichsweise geringen Einsätze und erzielbare Renditen von bis zu etwa 90% sind für Trader attraktiv sowie die Möglichkeit sowohl von steigenden als auch sinkenden Kursen zu profitieren.

Seriöse und unseriöse Broker

Im Zusammenhang mit Binären Optionen bezieht sich die Frage nach Betrug oder Seriosität deshalb auf den jeweiligen Binäre Optionen-Broker, d.h. manipuliert dieser möglicherweise die Kurse für Binäre Optionen oder sind systemseitig Handelsbeschränkungen eingebaut, wenn ein Trader in der Vergangenheit zu viel Gewinn erzielt hat. Bei Manipulationen fällt dies klar zum finanziellen Nachteil des Traders und zum Vorteil des Brokers aus. Kursmanipulationen werden in der Regel recht schnell von den zuständigen Aufsichtsbehörden für Finanzdienstleistungen während regelmässiger Überprüfungen der Einhaltung der geltenden Richtlinien aufgedeckt und entsprechende Maßnahmen vollzogen, die zur Schliessung des Brokers führen können. In diesem Fall ist am nächsten Tag die Tür zu und der Fall öffentlich. Viele Trader bevorzugen deshalb regulierte Broker, die durch die zuständige Aufsichtsbehörde kontrolliert und regelmässig überprüft werden.

Problematisch für den Trader ist, dass er z.B. jegliche Kursmanipulationen meistens gar nicht nachvollziehen kann. Hinzu kommen weitere Kriterien, die den Broker in das betrügerische Licht rücken können, z.B. wenn Auszahlungen von Trading-Guthaben grundlos bzw. unter fadenscheinigen Ausreden nicht gewährt werden oder sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Passagen finden, die rechtlich nicht erlaubt oder statthaft sind.

In einigen Fällen findet sich z.B. die Klausel, Guthaben in bestimmter Höhe bei Auszahlungen auf dem Konto zu belassen, um den Trader zu weiterem Handel zu „motivieren“ oder bei nicht erreichtem Bonusumsatz „Strafgebühren“ aus dem Trading-Guthaben zu kassieren, nachdem schon Bonus und aus dem Umsatz generierter Gewinn storniert wurden. Vereinbarungen hierüber finden sich meist nur in den AGB, die von vielen Tradern entweder gar nicht gelesen oder nur überflogen werden. In einigen, aber nicht allen Fällen kann sich der Broker darauf berufen, er habe diese Vereinbarung eindeutig in seinen Geschäftsbedingungen dargelegt und der Trader bei mit Abschluss der Anmeldung bzw. Kontoeröffnung ja damit einverstanden gewesen. Wie bei allen Geschäften, vor allem über das Internet, ist es deshalb wichtig, die jeweiligen Bedingungen zu kennen und verstanden zu haben.

Regulierung durch staatliche Aufsichtsbehörden

Seriöse Broker bemühen sich zunehmend um eine Regulierung durch die für den Unternehmenssitz zuständige Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleister. Was für Forex- und CFD-Broker inzwischen Gang und Gäbe ist, gilt nicht für alle Binäre Optionen-Broker. Trotzdem ist ein nicht reguliertes Unternehmen nicht gleichzusetzen mit Betrug oder unseriösen Geschäftspraktiken. Der bürokratische Prozess für den Erhalt einer Lizenz und Regulierung durch die lokale Aufsichtsbehörde ist recht langwierig und umfangreich, so dass vor allem neue Broker nicht sofort als reguliertes Unternehmen auftreten.

Häufig gewählter Unternehmenssitz ist infolge dort gewährter Steuervorteile meist Zypern oder Malta, auch die Voraussetzungen für die Unternehmensgründung sind dort vereinfacht gegenüber beispielsweise Deutschland. Die EU-Regulierung erfolgt aber in allen europäischen Ländern unter den gleichen Voraussetzungen gemäss den MiFID-Richtlinien (Markets in Financial Instrumens Directive = Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente), so dass der Sitz diesbezüglich keine Rolle spielt. EU-regulierte Unternehmen, wie z.B. auf Zypern beantragen dann bei der deutschen BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) eine Erlaubnis für grenzüberschreitende Dienstleistungen, wonach sie auch in Deutschland offiziell tätig sein dürfen. Eine Regulierung und Prüfung durch die BaFin erfolgt hierdurch nicht, es handelt sich ausschliesslich um die Registrierung und Erlaubnis der grenzüberschreitenden Ausübung von Finanzdienstleistungen innerhalb der EU, auch wenn dies gerne von Brokers als „in Deutschland BaFin reguliert“ werbewirksam dargestellt wird. Ebenso wenig werden deutsche Niederlassungen reguliert, Regulierungsbehörde ist immer die Aufsichtsbehörde am Unternehmenssitz.

Unterschiedlich hoch sind jedoch die Entschädigungssummen der jeweiligen Einlagensicherungsfonds der Länder. Während Zypern bei einem Bankenausfall oder Zahlungsausfall lediglich Kundengelder in Höhe bis zu 20.000 EUR je Kunde entschädigt, sind es in Grossbritannien 85.000 GBP, also etwa die gleiche Summe, die in Deutschland in diesem Fall von bis zu 100.000 EUR entschädigt würde.

Gemäss den EU-Richtlinien müssen Kundengelder der Finanzdienstleister getrennt vom eigenen Unternehmenskapital verwahrt werden. Letztendlich ist es teilweise schwierig nachzuvollziehen, bei welchen Banken und wo diese tatsächlich verwaltet werden und ob ein weiterer Geldtransfer z.B. von dem Bankkonto erfolgt, auf welches Überweisungen der Trader vorgenommen werden. Einige Online-Broker transferieren die Gelder rund um den Globus, um möglichst hohe Zinsen zu erhalten. Einigen würde hier etwas mehr Transparenz guttun, um das Kundenvertrauen zu stärken.

Nicht regulierte Online-Broker können aber auch durchaus das Interesse verfolgen, in möglichst vielen Märkten tätig zu sein. Eine Regulierung wäre dann im Zweifel sogar hinderlich, da z.B. die USA eigene Regularien für die Finanzmärkte aufstellen und diese nicht mit den EU-Richtlinien konform sind. Ein nicht regulierter Online-Broker bedeutet also nicht unbedingt, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt.

Foto Karibik

Online-Broker mit Sitz in karibischen Steueroasen

Wenig Vertrauen haben viele Trader in Online-Broker mit Sitz in der Karibik, vorzugsweise Anguilla oder die British Virgin Islands sind die bevorzugten Standorte, oder auch Asien, wie z.B. Hong Kong. Regulierungen für Binäre Optionen-Broker sucht man hier vergeblich. Die meisten der Anbieter arbeiten ohne Lizenz, immer wieder warnen US- und kanadische Behörden davor, mit diesem oder jenem Broker zu handeln. Dies bezieht sich jedoch meistens ausschliesslich auf fehlende Lizenzen.

Nichtsdestotrotz ist gerade bei Online-Brokern mit Sitz in Übersee natürlich auch der Gerichtsstand am Unternehmenssitz ein Grund, warum diese Anbieter wenig Vertrauen geniessen. Wer eine Klage erhebt, weil er beispielsweise meint, eine Kursmanipulation beweisen zu können oder bei Problemen mit der Auszahlung seiner Gelder seine Rechte durchsetzen will, muss neben einem langen Atem auch ausreichend finanzielle Mittel für die Beauftragung von versierten Anwälte aufgrund der dortigen Rechtslage mitbringen.

Wo finde ich den richtigen und vor allem auch seriösen Broker?

Im Internet sind inzwischen zahlreiche Broker-Bewertungen zu finden, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Anbieter aufzeigen. Einige lesen sich allerdings wie eine Werbekampagne im Auftrag des Brokers und sind wenig bis gar nicht neutral, ein oder sogar gar kein kritischer Punkt lassen dies häufig schnell erkennen. Erstaunlicherweise finden sich kaum Tests, die auch die teils haarsträubenden Bedingungen in den AGB einiger Broker bewerten.

Auf einer sichereren Seite ist der Trader vor allem mit regulierten Anbietern einschliesslich voller Lizenz. Regulierte Online-Broker geben in den meisten Fällen ihre Lizenz- bzw. Registrierungsnummer der zuständigen Aufsichtsbehörde auf der Webseite an und machen verstärkt darauf aufmerksam, reguliert und lizenziert zu sein, um die Seriosität hervorzuheben. Die Register der staatlichen Aufsichtsbehörden sind öffentlich im Internet zugänglich, so dass die Angaben leicht überprüft werden können. Dies überprüfen wir auch in unseren Tests und Bewertungen der Broker.

Foto Internetsuche

 

Internetforen über Binäre Optionen-Erfahrungen

Kauft oder interessiert man sich für ein bestimmtes Produkt, sind Erfahrungen anderer Käufer oder Nutzer oft hilfreich. Hält es wirklich, was es verspricht? Gibt es qualitative oder benutzerspezifische Nachteile, die man gerade bei Online-Käufen nicht erkennen kann? Haben Andere weitere gute Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht, die in den Verkaufsinformationen vielleicht gar nicht erwähnt sind? Was für Kaufprodukte gilt, gilt zumindest teilweise auch für Erfahrungen mit Dienstleistungen. Während der Eine begeistert vom Service seiner Bank ist und noch nie Probleme hatte, hat die gleiche Bank aus Sicht eines Anderen eigentlich noch nie etwas richtig gemacht und ist keine Empfehlung wert. Eigene Erfahrungen sind immer individuell.

Häufen sich zu einem bestimmten Thema die positiven oder negativen Kritiken, kann man zumindest davon ausgehen, dass etwas dran ist, auch wenn die jeweiligen Ansprüche sicher immer wieder variieren. Nicht anders ist es bei den Binäre Optionen-Brokern. In den meisten Fällen geht es bei Kritiken der Trader um die Handhabung von Auszahlungen, letztendlich für den Kunden der wichtigste Punkt, was Service und das eigene Geld angeht. Auch diese Erfahrungen sind individueller Art und erfordern für eine richtige Einschätzung meistens weitere Details und Informationen.

Ein immer wieder auftretendes Phänomen ist die Unwissenheit vieler Trader, warum und weshalb es Probleme gibt, denn oft wurden die AGB nicht gelesen bzw. verstanden. Wenn Auszahlungen erst ab 200 EUR erfolgen, ist es nicht verwunderlich, dass angeforderte Beträge von 120 EUR abgelehnt werden, das ist der vereinfachte Fall von Halbwissen und nicht hilfreicher Kritik. Es gibt aber auch Online-Broker, die beispielsweise offenbar grundsätzlich Probleme mit Auszahlungen haben, deshalb sollte der Trader abwägen, ob positive oder negative Erfahrungen zu einem wirklich wichtigen Thema überwiegen und vor allem die detailliert geschilderten Vorgänge hierzu lesen. Wenig helfen Aussagen, der Broker sei unzuverlässig und nimmt keine Auszahlungen vor oder macht ständig Probleme. Dahinter steht oft ein individueller Fall und es gibt Gründe dafür, die aus den jeweiligen Beträgen nicht ersichtlich sind oder selbst vom Verfasser erkannt wurden.

Test und Bewertungen der TOP Broker 2015

In unseren Erfahrungsberichten zu den TOP Brokern 2015 haben wir unsere unabhängigen Tests und Bewertungen ausführlich zusammengefasst, von der Regulierung bis zu den Bedingungen in den jeweiligen AGB finden Sie alle individuellen Informationen zu dem jeweiligen Online-Broker. Neben den reinen Binäre Optionen-Brokern haben wir auch Forex- und CFD-Broker für Sie getestet und bewertet. Melden Sie sich direkt über unsere Erfahrungsberichte beim Broker an und profitieren Sie von unabhängigen, kritischen Tests, die Ihnen die Entscheidung für einen seriösen und zuverlässigen Anbieter wesentlich erleichtern.

Sind Binäre Optionen Betrug?

betrugDas Internet ist ein Ort, an dem jeder mit jedem in Kontakt treten kann und jeder prinzipiell anonym agieren kann. Dies ist in vielen Bereichen ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft, jedoch öffnet dies auch Türen für Kriminelle und Scharlatane. Wenn also beispielsweise in einem Forum geschrieben wird, dass es sich bei Binären Optionen um Betrug handelt, kann man nicht zuordnen, wer hinter dieser Aussage steckt. Handelt es sich um einen Wirtschaftsprofessor der städtischen Universität, oder um einen 16 jährigen, der Vaters Kreditkarte gemopst hat, sich bei einem Binary Broker angemeldet hat und nun seine Gewinne erst einmal nicht auszahlen kann?

Die Fakten zu Binären Optionen

Fakt ist, dass binäre Optionen in letzter Zeit zu einem sehr bekannten Finanzinstrument geworden sind, welches sich gerade bei Neueinsteigern besonderer Beliebtheit erfreut. Nahezu jede Bank ist in Geschäfte mit Binären Optionen involviert und viele Menschen arbeiten fieberhaft an Strategien, um noch profitabler mit ihnen zu handeln. Dennoch liest man in regelmäßigen Abständen, dass binäre Optionen Abzocke seien. Woran liegt das?

Sitz und Regulierung: Regulierungsbehörden übernehmen die Aufsicht

Wie in allen Bereichen des Online-Tradings, wollen Kunden auch beim Handel mit binären Optionen ihre Anlagen in sicheren Händen wissen. Um dieses zu gewährleisten, gibt es verschiedene Finanzaufsichtsbehörden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Arbeit der Handelsunternehmen zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass die allgemeingültigen Regularien eingehalten werden. Welche Regulierungsbehörde für die Aufsicht zuständig ist, hängt von dem Sitz des Brokers ab. Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland, werden in der Regel von der BaFin reguliert. Große Finanzinstitute innerhalb der Eurozone, deren Bilanzsumme über 30 Milliarden Euro oder 20 Prozent der Wirtschaftsleistung eines Landes ausmacht, unterstehen zusätzlich der Überwachung durch die Europäische Zentralbank.

Fazit: Finanzaufsichtsbehörden sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Finanzgeschäfte. Die Zuständigkeit der jeweiligen Behörden, hängt davon ab, in welchem Land der Broker seinen Sitz hat.

Der Grund, weshalb viele Menschen denken, dass Binäre Optionen Betrug seien

Wer mit binären Optionen handelt, kann nicht immer die richtige Kaufentscheidung treffen. In der Regel haben sehr gute Trader eine Erfolgsquote von rund 60%, was auf der anderen Seite bedeutet, dass 40% ihrer Käufe Fehlentscheidungen sind. Dennoch fahren sie langfristig Profite ein, was daran liegt, dass sie öfter richtig als falsch liegen.

Wer jedoch mit 40%iger Wahrscheinlichkeit falsch liegt, kann kurzfristig Geld verlieren und statistisch gesehen ist es nicht sehr unwahrscheinlich, dass irgendwann einmal eine lange Pechsträhne einsetzen wird.

Menschen die behaupten, dass binäre Optionen Abzocke seien, sind meistens Trader, die kein vernünftiges Risikomanagement eingehalten haben. Während den Glückssträhnen des Binären Tradings erhöhten sie ihre Einsätze stetig und waren der Meinung, dass sie die besten Trader der Welt seien. Doch als dann eine Pechsträhne einsetzte, hielten sie weiterhin an ihren hohen Einsätzen fest, bis sie schlussendlich pleite waren.

Nun ist es einfacher mit dem Finger auf Binäre Optionen Anbieter zu zeigen und ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, als sich damit auseinander zu setzen, was man selbst falsch gemacht hat und weshalb es nichts mit dem Traum der Freiheit durch Binary Options wurde.

Binäre Optionen sind also kein Betrug, sondern ein seriöses Geschäft, welches von vielen internationalen Banken praktiziert wird. Viele Menschen haben bereits viel Geld mit dem Handel gemacht und damit gute Erfahrungen gemacht.

Lesen Sie meine Testberichte zu:

BDSwiss

AlfaTrade

Etoro

Banc de Binary

Binäre Optionen Betrug? Binäre Optionen & Co was last modified: Februar 9th, 2016 by Michaela Kornell